Sexualisierte Gewalt und digitale Medien: Reflexive Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis (German Edition)
معرفی کتاب «Sexualisierte Gewalt und digitale Medien: Reflexive Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis (German Edition)» نوشتهٔ Frederic Vobbe;Katharina Kärgel;(auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In dieser Open-Access-Publikation stellen Katharina Kärgel und Frederic Vobbe anhand sieben typischer Fallbeispiele Handlungsempfehlungen für einen adäquaten Umgang mit mediatisierter sexualisierter Gewalt dar. Die Empfehlungen sind das Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts "HUMAN". Sie wurden empirisch unter Beteiligung von Betroffenen sowie Expert*innen der Bereiche Recht, Psychologie, Pädagogik und Soziale Arbeit entwickelt. Sie umfassen jeweils Fallreflexionen sowie konkrete Handlungsansätze. Digitale Medien sind Instrument und Kontext sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Sie müssen bei Übergriffen durch zuvor fremde wie nahestehende Personen stets mitbedacht werden. Ihr Einsatz verstetigt die Belastungen Betroffener und führt zu einer hohen Komplexität von Interventionen. Die Autor*innen Dr. Frederic Vobbe ist Professor für Soziale Arbeit an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen mediatisierte sexualisierte Gewalt, soziale Probleme, Devianztheorien, Professionalisierungstheorien und Berufsethik. Katharina Kärgel ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg, Doktorandin an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Vorsitzende des Heidelberger Instituts für Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen mediatisierte sexualisierte Gewalt, Gehorsam, Macht und Autorität, Gruppenprozesse, Soziale Identität und Forschungsethik Buchvorspann Inhaltsverzeichnis Über die Autoren Teil I Thematische Hinführung 1 Einleitung 1.1 Digitale Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen 1.2 Aufbau 2 Mediatisierte sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche 2.1 Täter*innenstrategische Nutzung digitaler Medien 2.2 Mehrfachbetroffenheit und Folgebelastungen 2.3 Stereotype, Wahrnehmungsblockaden und Verdeckungszusammenhänge 3 Erörterungen zu den Handlungsempfehlungen 3.1 Wichtige Lektürehinweise 3.2 Entstehung der Handlungsempfehlungen 3.2.1 Identifizieren wiederkehrender fachlicher Fragen 3.2.2 Entwickeln idealtypischer Fallvignetten 3.2.3 Identifizieren von Handlungsansätzen Teil II Falldiskussionen und Handlungsempfehlungen 4 Mediatisierte sexualisierte Gewalt erkennen: ARendelle & Dior 4.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 1) 4.1.1 Was nehmen wir wahr? 4.1.2 Welche Hinweise auf mögliche mediatisierte sexualisierte Gewalt enthält der Chat? 4.2 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 2) 4.2.1 Welche Hinweise auf mögliche mediatisierte sexualisierte Gewalt enthält der Chat? 4.2.2 Wann ist die Bezeichnung Täter*in angemessen? 4.3 Handlungsempfehlungen 4.3.1 Bei der Lebenswirklichkeit von Adressat*innen ansetzen 4.3.2 Adressat*innen Resonanz anbieten 4.3.3 Selbstwirksamkeit stärken 4.3.4 Strafanzeige höchstens fallabhängig abwägen 4.3.5 Gedanken zur Täter*innenprävention 5 Umgang mit Eltern-Kind-Konflikten aufgrund der Vermutung mediatisierter sexualisierter Gewalt: Eli 5.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 1) 5.2 Handlungsempfehlungen (Teil 1) 5.2.1 Auftragsklärung 5.2.2 Erziehungsberatung inklusive Stabilisierung der Eltern 5.2.3 Gefährdungseinschätzung unter Achtung der Selbstbestimmung von Adressat*innen 5.3 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 2) 5.4 Handlungsempfehlungen (Teil 2) 5.4.1 Vermittlung und Mediation 5.4.2 Sexuelles Empowerment 5.4.3 Reicht das in puncto Gewaltschutz? 5.4.4 Implikationen einer Strafanzeige 6 Traumasensible Ansätze bei mediatisierter ritueller Gewalt: Constantin 6.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels 6.1.1 Einordnung des Besitzes von Missbrauchsabbildungen und Foltervideos 6.1.2 Abhängigkeitsverhältnisse 6.1.3 Hinweise auf organisierte und rituelle Gewalt 6.2 Handlungsempfehlungen 6.2.1 Pädagogische und beraterische Beziehungsarbeit 6.2.2 Traumapädagogische Diagnostik 6.2.3 Gewaltfreie Lebensräume schaffen 6.2.4 Abwägungen zur Mediennutzung 6.2.5 Teilearbeit 6.2.6 Psychohygiene für Helfende 7 Mit Betroffenen über das Verbreitungsrisiko von Missbrauchsabbildungen sprechen: Amira 7.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels 7.2 Handlungsempfehlungen 7.2.1 Arbeit mit Gewaltbetroffenen 7.2.2 Digitale Gewaltzeugnisse als obligatorischer Gesprächsgegenstand 7.2.3 Arbeit mit den Kindeseltern 8 Betroffene vor den Folgen kursierender sexualisierter Foto- und Videoaufnahmen schützen: Magdalena 8.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels 8.1.1 Der Einsatz digitaler Medien verstetigt das Gewalterleben 8.1.2 Digitale Gewaltzeugnisse werden täter*innenstrategisch instrumentalisiert 8.1.3 Kursierende Gewaltzeugnisse belasten 8.2 Handlungsempfehlungen 8.2.1 Bedürfnisse gemeinsam herausarbeiten und priorisieren 8.2.2 Opferschutz im Internat 8.2.3 Wege aus der Ausweglosigkeit erarbeiten, Schutzräume schaffen 8.2.4 Entschulden 9 Umgang mit Ängsten als Folge mediatisierter sexualisierter Gewalt: D 9.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 1) 9.1.1 Digitale Gewaltzeugnisse lösen begründete Ängste aus 9.1.2 Alltagsbegleitende Ängste stellen einen Belastungsfaktor dar 9.1.3 Digitale Gewaltzeugnisse erschweren die Bewältigung 9.2 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 2) 9.2.1 Ängste sind subjektiv und sozio-kulturell eingebettet 9.2.2 Digitale Medien verstärken im Kontext Flucht das Angsterleben 9.3 Handlungsempfehlungen 9.3.1 Ängste verstehen, wahrgenommene Gefahren bewerten 9.3.2 Ängste durch eine Neubewertung abbauen 9.3.3 Ängste durch verhaltensbezogene Imaginationen reduzieren 9.3.4 Körperorientierte Verfahren und imaginative Techniken zur Angst- und Affektregulation 10 Missbrauchsabbildungen und die Orientierung am Kindeswohl: Finn & Lina 10.1 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 1) 10.1.1 Assoziationen zum Problembewusstsein der Kindeseltern 10.1.2 Assoziationen zum Gewaltausmaß 10.2 Handlungsempfehlungen (Teil 1) 10.2.1 Die Gefährdungseinschätzung orientiert sich am Kindeswohl 10.2.2 Beteiligung der Kinder und Erziehungsberechtigten 10.2.3 Weitere Handlungsschritte in Wenn-Dann-Zusammenhängen 10.3 Reflexionen zur fachlichen Einordnung des Fallbeispiels (Teil 2) 10.4 Handlungsempfehlungen (Teil 2) 10.4.1 Relativierung, Anfechtung oder Ablehnung des Gutachtens 10.4.2 Kindliche Beteiligung am Verfahren und Verfahrensbeistand 10.4.3 Beschränkungen des Umgangs zwecks Abklärung einer möglichen Gefährdung 10.4.4 Qualifikation von Familiengerichten Teil III Schluss 11 Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien und mediatisierter sexualisierter Gewalt präventiv stärken 11.1 Zu Selbstbestimmung in mediatisierten Beziehungen befähigen 11.2 Auf das Unrecht von Verletzungen hinweisen 11.3 Medienhandeln und mediale Grenzüberschreitungen reflektieren 11.4 Achtsame Mediennutzung bei Gewaltbetroffenheit 11.5 Medienpositive Haltung und vorbildliche Mediennutzung 11.6 Schlussgedanken zum Setting von Prävention
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