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Selbstverstandlichkeit Und Problematisierung: Husserls Programm Der Phanomenologie (Phanomenologische Untersuchungen, 40)

معرفی کتاب «Selbstverstandlichkeit Und Problematisierung: Husserls Programm Der Phanomenologie (Phanomenologische Untersuchungen, 40)» نوشتهٔ Martina Philippi; Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG، منتشرشده توسط نشر Brill U Fink در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Transforming self-evidence into evidence is the credo of Husserl's phenomenology. The study identifies the conceptual tools which help Husserl unlock the complex phenomenon of self-evidence between theory and practice, doxa and episteme, lifeworld and science, and completes his approach with Wolfgang Blankenburg's psychopathological contribution to the experience of self-evidence in everyday life. Inhalt Einleitung 1. Selbstverständlichkeit als Thema 1.1 Was heißt „selbstverständlich“? 1.2 Formen des Redens von Selbstverständlichkeit 1.3 Formen des Redens über Selbstverständlichkeit 1.4 Selbstverständlichkeit als Thema der Philosophie und anderer Disziplinen 1.5 Selbstverständlichkeit und das Programm der Phänomenologie 1.6 Methodische Herausforderungen des Themas Selbstverständlichkeit 2. Selbstverständlichkeit bei Husserl 2.1 Selbstverständlichkeit als Titel in der Krisisschrift 2.2 Selbstverständlichkeit und Praxis 2.2.1 Welt als Kontext für Selbstverständlichkeit 2.2.2 Einstellung, Welt und Interesse: Variationen der Intentionalität 2.2.3 Die phänomenologische Berufseinstellung 2.2.4 Sondereinstellungen, Sonderwelten, Sonderinteressen 2.3 Selbstverständlichkeit beschreibbar machen 2.3.1 Husserls Logik der Geltungsmodi 2.3.2 Vermeintliche Selbstverständlichkeit 2.3.3 Die phänomenologische Beobachterperspektive 2.3.4 Vermeintliche Selbstverständlichkeit versus Evidenz 2.3.5 Epoché und Selbstverständlichkeit 2.3.6 Phänomenologie als Beruf 3. Phänomenologie als strenge Wissenschaft 3.1 Der Anspruch an Strenge und sein historischer Hintergrund 3.2 Weltbilder und Begründungsprogramme 3.3 Wer ist zuständig für Erkenntniskritik – und wer braucht sie? 3.4 Von der Systematik zur Teleologie 3.5 Wissenschaftslehre und formale Ontologie 3.6 Von der „Wissenschaft von der Wissenschaft“ zur „Wissenschaft von der Lebenswelt“ 3.7 Revision der traditionellen Dichotomien 4. Theorie und Lebenswelt 4.1 Probleme des Anfangs: Phänomenologie und Lebenswelt 4.1.1 Husserls Rollen 4.1.2 Das Rätsel vom Anfang der Theorie 4.1.3 ‚Epoché‘ als thaumazein und theoria – und die ‚Praxis der Theorie‘ 4.1.4 Wie man Phänomenologe wird 4.1.5 Legitimation nach außen: Werbung um Nachfolger 4.1.6 Die Wege in die Phänomenologie – und die Rückkehr zum Ursprung 4.1.7 Strenge Wissenschaft von der Lebenswelt? 4.1.8 Selbstverständlichkeit im Wiedererinnern 4.2 Die ‚Sprache der Selbstverständlichkeit‘ 4.2.1 Das Schweigen brechen 4.2.2 Heideggers ‚formale Anzeige‘ 4.2.3 Blumenbergs Miniaturen 4.2.4 Ergebnis: die phänomenologische Beschreibungslücke 5. Der Lebensmodus der ‚natürlichen Selbstverständlichkeit‘ 5.1 Blankenburgs phänomenologischer Zugang 5.2 Anne Raus Beschreibung 5.3 Sich einen Boden schaffen – einen Boden haben 5.4 Die Widerstände der Reflexion 5.5 Das phänomenologische Berufsrisiko 5.6 Verstehenmüssen und Souveränität Zusammenfassung Nachwort und Danksagung Abkürzungsverzeichnis Verwendete Bände der Husserliana (Hua) Verwendete Bände der Heidegger-Gesamtausgabe (GA) Literaturverzeichnis Autorenregister Selbstverständlichkeiten in Verständlichkeiten überführen – dies ist das Credo der Phänomenologie Husserls. Ein zentrales Anliegen des phänomenologischen Programms ist es, die „vermeintlichen Selbstverständlichkeiten“ des Positivismus aufzudecken und zu klären; zugleich gibt Selbstverständlichkeit Anlass zu inhaltlichen Analysen, denn sie fungiert als Geltungsmodus des alltäglichen Lebensvollzugs, gespiegelt im Sinnbild von Boden und Horizont der Lebenswelt. Die Studie stellt Geltung, Einstellung und Perspektivwechsel als jene begrifflichen Werkzeuge heraus, mit denen Husserl dieses schwer greifbare Phänomen systematisch erschließt und methodisch wie inhaltlich in die Spannungsfelder von Theorie und Praxis, Doxa und Episteme, Lebenswelt und Wissenschaft einbettet. Darüber hinaus ergänzt sie mit dem psychopathologischen Ansatz Wolfgang Blankenburgs, was die Beschreibungsmacht der Phänomenologie an ihre Grenzen bringt: die Erfahrung der Selbstverständlichkeit im Lebensvollzug.
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