Selbst bestimmen: Eine philosophische Untersuchung personaler Autonomie (Ideen & Argumente) (German Edition)
معرفی کتاب «Selbst bestimmen: Eine philosophische Untersuchung personaler Autonomie (Ideen & Argumente) (German Edition)» نوشتهٔ Seidel, Christian، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
What does it mean to be an autonomous person? Starting from a philosophical riddle of personal autonomy, and challenging contemporary approaches, this book argues for the claim that AUTONOMY is a thick normative concept which stands for a particular kind of practical authority. On this basis, the book develops a conception of autonomy that solves the riddle and provides an adequate account of personal self-determination. Vorwort Inhalt Verzeichnis der Übersichtsdarstellungen Einleitung Worum es (nicht) geht Was folgt Teil I: Das Problem 1 Die philosophische Aufgabe 1.1 Wie Autonomie untersuchen? Über den Zugang zur Autonomie 1.2 Warum Autonomie untersuchen? Über praktische Erkenntnisinteressen 1.3 Was an Autonomie untersuchen? Vier Perspektiven auf Autonomie 1.3.1 Ein Schema zur Systematisierung 1.3.2 Das Verhältnis der vier Perspektiven 1.4 Ein methodischer Einwand: ein Begriff? 1.5 Was eine Autonomiekonzeption leisten muss 2 Das Rätsel personaler Autonomie 2.1 Autonomie und das Selbst 2.2 Autonomie und die (äußere) Welt 2.3 Das Selbst und die (äußere) Welt 2.4 Ein Trilemma 2.5 Die therapeutische Lösungsstrategie 2.6 Die skeptische Lösungsstrategie 2.6.1 Die erste Spielart des Zweifels: radikales Weltverhältnis 2.6.2 Die zweite Spielart des Zweifels: radikales Selbstverhältnis Teil II: Ansätze zur Lösung des Problems 3 Ein reines Selbstverhältnis? Internalistische Theorien 3.1 Das internalistische Projekt 3.2 Frankfurt und das Autoritätsproblem 3.3 Watson und das Abgrenzungsproblem 3.4 Bratman und das Problem motivierender Transparenz 3.5 Internalismus unter den vier Perspektiven 3.5.1 Die lokale, erstpersonale Perspektive 3.5.2 Die globale Perspektive 3.6 Das grundsätzliche Problem des Internalismus 4 Ein reines Weltverhältnis? Externalistische Theorien 4.1 Das externalistische Projekt 4.2 Substanzielle Konzeptionen: Objektivität 4.2.1 Das Konfundierungsproblem 4.2.2 Das Problem mit der Individualität 4.3 Optionsbasierte Konzeptionen: wertvolle Optionen 4.3.1 Die explanatorische Priorität des Innenlebens 4.3.2 Resilienz und fetischisierte Offenheit 4.3.3 Die innere Reaktion auf Autonomieverluste 4.4 Historische Konzeptionen: Unabhängigkeit 4.4.1 Das Begründungsproblem 4.4.2 Nochmals: die Herausforderung der inneren Perspektive 4.5 Soziale Konzeptionen: Beziehungen 4.6 Das grundsätzliche Problem des Externalismus 5 Ein Sich-in-Beziehung-zur-Welt-Setzen? Interaktionalistische Theorien 5.1 Das interaktionalistische Projekt 5.2 Die konjunktive Variante des Interaktionalismus 5.2.1 Am internalistischen Pol 5.2.2 Am externalistischen Pol 5.2.3 Zwischen den beiden Polen 5.2.4 Die Schwierigkeit des konjunktiven Interaktionalismus 5.3 Die ausgefeilte Variante des Interaktionalismus 5.3.1 Das interaktionale Weltbild 5.3.2 Sozial konstituierte, selbstbezogene Einstellungen 5.3.3 Die Praxis sozialer Interaktionen 5.3.4 Innere Offenheit für die äußere Welt 5.3.5 Die Schwierigkeiten des ausgefeilten Interaktionalismus 5.4 Das grundsätzliche Problem des Interaktionalismus Teil III: Eine normative Konzeption personaler Autonomie 6 Eine Diagnose: Autonomie als dicker normativer Begriff 6.1 Die Normativitätsthese 6.1.1 Ein dicker normativer Begriff 6.1.2 Autonomie als eine Form praktischer Autorität 6.1.3 Die grundlegende Form und Funktion des Autonomiebegriffs 6.2 Eine Präzisierung der Normativitätsthese 6.2.1 Die Normativitätsthese unter den vier Perspektiven 6.2.2 Was die Normativitätsthese nicht besagt 6.3 Argumente für die Normativitätsthese 6.3.1 Vorteile der Normativitätsthese 6.3.2 Verteidigung der Normativitätsthese gegen Einwände 6.4 Die Transformation des Problems 6.5 Die Lösungsansätze im Lichte der Normativitätsthese 6.5.1 Der Internalismus im Lichte der Normativitätsthese 6.5.2 Der Externalismus im Lichte der Normativitätsthese 6.5.3 Der Interaktionalismus im Lichte der Normativitätsthese 6.5.4 Was noch zu zeigen ist 7 Normative Bedingungen personaler Autonomie 7.1 Das grobe Bild 7.1.1 Die ontogenetische Überlegung 7.1.2 Das normative Können 7.2 Die Bedingungen personaler Autonomie 7.2.1 Mündigkeit 7.2.2 Wehrhaftigkeit 7.2.3 Mitsprache 7.2.4 Die normative Relevanz der Bedingungen 7.2.5 Drei Ergebnisse 7.3 Die Flexibilität der Bedingungen 7.4 Das persönliche Ideal der Autonomie 7.5 Die Adäquatheit der normativen Konzeption 7.5.1 Die Immunität gegen die Probleme der Standardstrategien 7.5.2 Die Schärfung des Begriffs 7.5.3 Die Bewährungsprobe an den praktischen Interessen 7.5.4 Die Systematisierung des Gegenstands 7.5.5 Die Lösung des Rätsels personaler Autonomie Zusammenfassung Rückblick Ausblick Literaturverzeichnis Personenregister Sachregister
Dieses Buch entwickelt eine Lösung, die von der Einsicht ausgeht, dass Autonomie ein „dicker“ normativer Begriff ist, der für eine bestimmte Art praktischer Autorität steht. Dass eine Person autonom ist, ist demnach für andere stets ein Grund, Eingriffe in das Leben der Person zu unterlassen. Die Frage nach Bedingungen für Autonomie ist somit eine Frage nach Bedingungen für diesen Grund. Es wird dafür argumentiert, dass Mündigkeit, Wehrhaftigkeit und Mitsprache diese Bedingungen sind – dass sich die Autonomie einer Person daran bemisst, was man von ihr an Regelung eigener Angelegenheiten, Gegenwehr gegen fremde Eingriffe und Mitsprache bei gemeinschaftlichen Angelegenheiten berechtigterweise erwarten darf. Und weil dafür Selbst- und Weltverhältnisse normativ relevant sind, besteht in der für den Autonomiebegriff konstitutiven – normativen – Hinsicht gerade kein Unterschied zwischen diesen. Das Rätsel personaler Autonomie ist somit gelöst. Was heißt es, als Person autonom zu sein? Diese Frage führt schnell in ein philosophisches Rätsel: Für Autonomie scheinen ein bestimmtes Verhältnis der Person zu sich selbst, aber auch bestimmte Verhältnisse in der äußeren, die Person umgebenden Welt wesentlich zu sein; doch Selbst- und Weltverhältnisse unterscheiden sich so grundlegend, dass Autonomie nicht beides zugleich sein kann. Internalistische, externalistische und interaktionalistische Autonomiekonzeptionen versuchen, dieses Rätsel jeweils durch Ablehnung einer der Prämissen zu lösen. Wie sich jedoch zeigt, ist keiner dieser Ansätze zufriedenstellend. Dieses Buch entwickelt eine Lösung, die von der Einsicht ausgeht, dass Autonomie ein "dicker" normativer Begriff ist, der für eine bestimmte Art praktischer Autorität steht. Dass eine Person autonom ist, ist demnach für andere stets ein Grund, Eingriffe in das Leben der Person zu unterlassen. Die Frage nach Bedingungen für Autonomie ist somit eine Frage nach Bedingungen für diesen Grund. Es wird dafür argumentiert, dass Mündigkeit, Wehrhaftigkeit und Mitsprache diese Bedingungen sind - dass sich die Autonomie einer Person daran bemisst, was man von ihr an Regelung eigener Angelegenheiten, Gegenwehr gegen fremde Eingriffe und Mitsprache bei gemeinschaftlichen Angelegenheiten berechtigterweise erwarten darf. Und weil dafür Selbst- und Weltverhältnisse normativ relevant sind, besteht in der für den Autonomiebegriff konstitutiven - normativen - Hinsicht gerade kein Unterschied zwischen diesen. Das Rätsel personaler Autonomie ist somit gelöst What does it mean for a person to be autonomous? Starting from a philosophical riddle on personal autonomy, and challenging contemporary approaches, this book argues that autonomy is a "dense" normative term that stands for a particular kind of practical authority. On this basis, it develops a notion of autonomy that solves the riddle, outlining an appropriate conception of personal self-determination
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Was heißt es, als Person autonom zu sein? Diese Frage führt schnell in ein philosophisches Rätsel: Für Autonomie scheinen
- ein bestimmtes Verhältnis der Person zu sich selbst,
- aber auch bestimmte Verhältnisse in der äußeren, die Person umgebenden Welt wesentlich zu sein; doch
- Selbst- und Weltverhältnisse unterscheiden sich so grundlegend, dass Autonomie nicht beides zugleich sein kann.
Dieses Buch entwickelt eine Lösung, die von der Einsicht ausgeht, dass Autonomie ein „dicker“ normativer Begriff ist, der für eine bestimmte Art praktischer Autorität steht. Dass eine Person autonom ist, ist demnach für andere stets ein Grund, Eingriffe in das Leben der Person zu unterlassen. Die Frage nach Bedingungen für Autonomie ist somit eine Frage nach Bedingungen für diesen Grund. Es wird dafür argumentiert, dass Mündigkeit, Wehrhaftigkeit und Mitsprache diese Bedingungen sind – dass sich die Autonomie einer Person daran bemisst, was man von ihr an Regelung eigener Angelegenheiten, Gegenwehr gegen fremde Eingriffe und Mitsprache bei gemeinschaftlichen Angelegenheiten berechtigterweise erwarten darf. Und weil dafür Selbst- und Weltverhältnisse normativ relevant sind, besteht in der für den Autonomiebegriff konstitutiven – normativen – Hinsicht gerade kein Unterschied zwischen diesen. Das Rätsel personaler Autonomie ist somit gelöst. Was heißt es, als Person autonom zu sein? Diese Frage führt schnell in ein philosophisches Rätsel: Für Autonomie scheinen ein bestimmtes Verhältnis der Person zu sich selbst, aber auch bestimmte Verhältnisse in der äußeren, die Person umgebenden Welt wesentlich zu sein; doch Selbst- und Weltverhältnisse unterscheiden sich so grundlegend, dass Autonomie nicht beides zugleich sein kann. Internalistische, externalistische und interaktionalistische Autonomiekonzeptionen versuchen, dieses Rätsel jeweils durch Ablehnung einer der Prämissen zu lösen. Wie sich jedoch zeigt, ist keiner dieser Ansätze zufriedenstellend. Dieses Buch entwickelt eine Lösung, die von der Einsicht ausgeht, dass Autonomie ein "dicker" normativer Begriff ist, der für eine bestimmte Art praktischer Autorität steht. Dass eine Person autonom ist, ist demnach für andere stets ein Grund, Eingriffe in das Leben der Person zu unterlassen. Die Frage nach Bedingungen für Autonomie ist somit eine Frage nach Bedingungen für diesen Grund. Es wird dafür argumentiert, dass Mündigkeit, Wehrhaftigkeit und Mitsprache diese Bedingungen sind - dass sich die Autonomie einer Person daran bemisst, was man von ihr an Regelung eigener Angelegenheiten, Gegenwehr gegen fremde Eingriffe und Mitsprache bei gemeinschaftlichen Angelegenheiten berechtigterweise erwarten darf. Und weil dafür Selbst- und Weltverhältnisse normativ relevant sind, besteht in der für den Autonomiebegriff konstitutiven - normativen - Hinsicht gerade kein Unterschied zwischen diesen. Das Rätsel personaler Autonomie ist somit gelöst What does it mean for a person to be autonomous? Starting from a philosophical riddle on personal autonomy, and challenging contemporary approaches, this book argues that autonomy is a "dense" normative term that stands for a particular kind of practical authority. On this basis, it develops a notion of autonomy that solves the riddle, outlining an appropriate conception of personal self-determination