معرفی کتاب «Seiteneinsteiger : unkonventionelle Politiker-Karrieren in der Parteiendemokratie» نوشتهٔ Robert Lorenz, Matthias Micus (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VS در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Berufspolitiker haben ein schlechtes Image. Deshalb richten sich immer wieder Hoffnungen auf eine Erneuerung von außen. Mit dem Ruf nach Seiteneinsteigern verbindet sich die Erwartung auf mehr Kompetenz, breitere Repräsentation und größere Orientierung am Gemeinwohl. Inwieweit Seiteneinsteiger freilich diese Erwartungen zu erfüllen vermögen, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfahrungen sie mitbringen müssen, was also einen erfolgreichen von einem erfolglosen Seiteneinsteiger unterscheidet, bleibt dabei unklar. Dieser Band beantwortet diese entscheidenden Fragen und untersucht am Beispiel von 23 politischen Karrieren Erfolg und Misserfolg von Seiteneinsteigern. Seiteneinsteiger (2009) ......Page 1 Göttinger Studien zur Parteienforschung......Page 3 ISBN: 9783531164830......Page 5 --> Inhalt......Page 6 Einleitung......Page 9 Politische Seiteneinsteiger: Annäherung an eine Definition......Page 10 Die Vereinigten Staaten von Amerika als Kontrastfolie......Page 12 Seiteneinsteiger und die Krise der Repräsentation......Page 14 Umbruchphasen als Chance......Page 17 Seiteneinsteiger im Spannungsfeld der Parteiorganisationen......Page 18 Abhängigkeit von Mentoren......Page 20 Beruf und Politik......Page 21 Rolle der Medien......Page 22 Außenseiterstatus versus politische Professionalisierung......Page 24 Experten und Vordenker......Page 28 Wunsch nach Wirkung: Dahrendorfs Einstieg in die Politik......Page 29 Prägekraft der 1960er Jahre......Page 31 Dahrendorfs Weg in die FDP......Page 32 Spekulationen auf eine liberale Volkspartei......Page 34 Chancen der Krise......Page 35 Erfolg aus eigener Kraft......Page 38 Im Bunde mit dem Zeitgeist und der Jugend auf dem Weg zur „dritten Kraft“?......Page 39 Fronde gegen Dahrendorf......Page 41 Erfolge als Wahllokomotive......Page 43 Probleme mit Scheel......Page 44 Das Staatssekretärsamt als Missverständnis......Page 46 Regierungskrach und innerparteiliche Isolierung......Page 47 Neuanfang in Brüssel?......Page 49 Durch „Wieland Europa“ ins Abseits......Page 52 Epilog......Page 54 Werner Maihofer – im Zweifel für die Freiheit......Page 59 Politisches Klima: Aufbruch und Reformeifer......Page 60 Die Lage der FDP: Aushängeschild gesucht!......Page 61 Ideologie und Struktur: Was führte Maihofer zur FDP?......Page 62 Die Freiburger Thesen: Schaustück in der Ausstellungsvitrine......Page 63 Im Kabinett Brandt: der symbolische Minister......Page 65 Werner Maihofer: ein charismatischer Führer?......Page 66 Scheel, Flach und Brandt: die Protektoren......Page 67 Politisches Klima: konservative Tendenzwende......Page 69 Im Kabinett Schmidt: Maihofer als Problemfigur......Page 71 Im Innenministerium: Überforderung und Enttäuschung......Page 72 Die Abhöraffäre Traube: Maihofer ruiniert sein Image......Page 75 Der Sündenbock: Maihofer stürzt......Page 76 Fazit: Symbolwert mit begrenztem Nutzen......Page 77 Kurt Biedenkopf – General bei Kohl, König in Sachsen......Page 79 Seiteneinstieg an die Parteispitze......Page 80 Bürgerlicher Habitus und Karriereinteressen......Page 81 Komplementäre Ergänzung mit Helmut Kohl......Page 83 Egozentrischer Wissenschaftler mit Hang zu Alleingängen......Page 85 Die Union wird „moderne Volkspartei“......Page 87 Schwerpunkt programmatische Innovationen......Page 88 Überwindung von Reformblockaden......Page 89 Die Parteikrise als Reformmotor......Page 90 Biedenkopf: erfolgreich, gefeiert, gefürchtet......Page 91 Glänzende Karriereaussichten......Page 93 Mangelnde Parteinähe und wachsendes Misstrauen Kohls......Page 94 Wechselseitige Enttäuschungen......Page 95 Biedenkopf auf dem Zenit seines Einflusses: die Parteitage in Mannheim und Hannover......Page 97 General in der Defensive......Page 98 Die Bundestagswahl 1976......Page 101 Der Bruch mit Kohl......Page 103 Biedenkopfs Leistung in der Landespolitik......Page 104 Höhen und Tiefen in NRW......Page 107 Der Karrierehöhepunkt als Abspann: Biedenkopf in Sachsen......Page 110 Klaus Töpfer – der ewige Seiteneinsteiger......Page 113 Kindheit und Familie: als Schlesier in Höxter......Page 114 Erste Politikvorbilder und Erfahrungen: im Saarland......Page 116 Über die Universität zur Umwelt: die Mainzer Jahre......Page 119 Bewährung und Aufstieg: Landesminister......Page 120 Klaus Töpfer als Seiteneinsteiger?......Page 124 Die Umwelt nach dem Gau: ein neues Ministerium......Page 125 Mit viel Lob nach Bonn: Bundesminister......Page 126 Immer mehr Hindernisse: nicht alle für die Umwelt......Page 129 Ein neuer Auftrag: zurück an die Saar......Page 131 Gegen den Tribun ohne Chance: der Fremde aus Bonn......Page 133 Die Einheit als Markstein: neue Prioritäten......Page 134 Fazit und Rückschau......Page 136 Lebenslauf und Karriere Ursula Lehrs: selbstverständlich emanzipiert......Page 138 Forschung und Thesen: „Berufstätigkeit ist die beste Altersvorsorge der Frau“......Page 139 Die Professorin als Politikberaterin: CDU-verbunden und progressiv......Page 141 Erwartungen an die neue Ministerin: gemilderte Süssmuth......Page 142 Ministerin ohne Hausmacht: von Kohl abgeleitete Autorität......Page 143 Konflikthafter Einstieg: Frauen-Aufstand und Dregger-Krise......Page 145 Der Krabbelstuben-Konflikt 1989: fortschrittlicher als die CDU erlaubt......Page 146 Die CDU verlässt den Modernisierungskurs: Druck von Rechts und Links......Page 147 Die Professorin als Politikerin: sachkompetent und kompromisslos......Page 148 Geringe öffentliche Unterstützung: Süssmuth dominiert......Page 149 Kaum eigenes Profil: Vorschläge, Maßnahmen, Gesetze......Page 151 Lehr verliert ihre Förderer: Bremer Putsch und Deutsche Einheit......Page 152 Vom Seiteneinstieg profitiert: die Grand old Lady der Gerontologie......Page 154 Zusammenfassung: Misserfolg trotz Kompetenz......Page 155 Das „Original Kirchhof“ statt der „Kopie Merz“......Page 158 Biografische Prägung: katholisch, konservativ, gebildet......Page 160 Seine Person......Page 163 „Die Unbefangenheit des Professors“......Page 164 Sechs Wochen Urteilsbegründung......Page 165 Die Kraft der „sachlich richtigen Reform“......Page 166 Der Gegner......Page 167 Interessenvertreter und Galionsfiguren......Page 170 Siegfried Balke – Spendenportier und Interessenpolitiker......Page 171 „...plötzlich ein ganz anderes Echo“: Annäherung über Parteifinanzierung......Page 172 Konfessionsproporz und Interessenvertretung: der Moment des Seiteneinstiegs......Page 175 Die CSU: Partei des Unternehmerlagers......Page 180 Balke: Vertrauensmann der Wirtschaft......Page 181 Als Hoffnungsträger begrüßt......Page 186 Nicht ohne Erschwernis: die Bedingungen des Amtsantritts......Page 187 Anmerkungen zu Balkes politischem Erfolg......Page 188 Unabhängig und ohne Hausmacht: Anmerkungen zur Professionalisierung......Page 194 Mangelhafte Kompetenzen: Balkes Schwierigkeiten mit der Politik......Page 196 Der Proporz gab, der Proporz nahm: Balkes Entlassung......Page 198 Balke als Exemplar eines erfolgreichen Elitentransfers......Page 200 Otto Schily – ein politischer Seiteneinstieg im Kontext der hegemonialen Kooptation und passiv-revolutionären Selbsteinschreibung von „1968“ in den Neoliberalismus......Page 202 Anmerkungen zur Methode......Page 203 Ein intellektuellentheoretischer Erklärungsansatz für die politische Sozialisation und Linkswende des bildungsbürgerlichen Otto Schily......Page 206 Mediendemokratische Begünstigung und gescheiterte Hausmachtbildung: Die Bedeutung der außerpolitischen für die politische Karriere......Page 208 Peter Glotz......Page 211 Oskar Lafontaine, Hans-Jochen Vogel und Gerhard Schröder......Page 214 Gesamtgesellschaftliche Bedingungen der politischen Karriere: Aufstieg, Kooptation und Selbsteinschreibung der Neuen Linken in den neoliberalen Block an der Macht......Page 216 Gesamtgesellschaftliche Bedingungen des Scheiterns: Die Hegemoniekrise der sozialdemokratischen Phase des Neoliberalismus und ihre mangelnde hegemoniale Ausstrahlungskraft am Beispiel von Otto Schily......Page 218 Einleitung......Page 219 Rita Süssmuths „Seiteneinsteiger-Kapazitäten“......Page 220 Rasanter Aufstieg in Bonn und der Bundesrepublik......Page 222 Die Süssmuthsche Methode......Page 223 Hochgelobt ins Parlament?......Page 225 „Lichtblick in der Politik“......Page 228 Mentoren: Heiner Geißler und Helmut Kohl......Page 229 Wahlkreis und Frauen: Stützen der politischen Karriere?......Page 231 Politische Tiefschläge......Page 234 Walter Riester – der letzte klassische sozialdemokratische Seiteneinsteiger......Page 236 Vom Fliesenlegergesellen zum Gewerkschaftsführer......Page 237 Vor- und Querdenker der Gewerkschaften......Page 239 Vorbereitung des Umstiegs......Page 240 Strategische Mobilisierung der Gewerkschaftsmitglieder durch das Bündnis für Arbeit......Page 241 Die Kaltgestellten sperren sich......Page 242 Riesters fehlende Hausmacht und das Ränkespiel der „Enkel“......Page 243 Sperrige Vorgaben umsetzen......Page 244 Auf dem Weg zur Riester-Rente......Page 245 Ein zuständiger Minister als Statist......Page 247 Fazit......Page 249 Prolog: der Rückkehrer......Page 251 Der Schöngeist, der aus der Armut kam......Page 253 Beruf und Berufung: Der Verleger soll Kulturstaatsminister werden......Page 254 Ein Mann Schröders – ein Mann wie Schröder?......Page 257 Schröder und die Seiteneinsteiger......Page 258 Sprengsatz auf zwei Beinen? Der Staatsminister für Kultur......Page 259 Der Medien-Mann und die Medien......Page 261 Die Emanzipation des Seiteneinsteigers......Page 262 Ausblick in trübe Gewässer? Der Kandidat auf Augenhöhe in Hamburg......Page 264 Epilog: zwischen Attitüde und Professionalisierung......Page 267 Familiäre Herkunft und Jugend......Page 270 Die vorpolitische Karriere......Page 272 Klassische Großbürgerlichkeit......Page 274 Kommunalpolitik und höhere Ambitionen......Page 275 Die umstrittene Landesministerin......Page 276 Wie der Vater, so die Tochter......Page 278 Die Seiteneinsteigerin: Restriktionen und Ressourcen......Page 279 Lächelnd in den Medien......Page 282 Die Politikerin: Programmatik auf Bundesebene......Page 283 Elterngeld......Page 284 Betreuungsplatzausbau......Page 285 Der „von der Leyensche“-Politikstil......Page 286 Führungsstil und Arbeitsweise......Page 287 Immerwährende Souveränität und unerschütterlicher Optimismus......Page 288 Parteiidentifikation......Page 289 Die Modernisiererin der Union......Page 290 Der Entdecker......Page 291 An der Seite Angela Merkels: spannungsgeladene Symbiose......Page 292 Symbolfigur für neue Bündnisse......Page 293 Ursula von der Leyen – eine (Familien)Revolutionärin?......Page 294 Fazit und Ausblick......Page 295 Verwalter und Vertraute......Page 297 Katholischer Wirtschaftsführer......Page 298 Generalstäbler im Wirtschaftsministerium......Page 300 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef im Kanzleramt......Page 302 Der böse Geist im Palais Schaumburg......Page 304 Flakhelfer der skeptischen Generation......Page 307 Wendiger Professor......Page 308 Draufgänger und Spezialist für alles......Page 309 Hybris politischer Planung......Page 311 Seiteneinstieg in den Kriminalroman......Page 313 Egon Bahr – zur besonderen Verwendung......Page 314 Sozialisation......Page 315 Regierender Pressechef......Page 317 Von Tutzing nach Moskau......Page 319 Mit Willy Brandt im Zentrum der Macht......Page 321 Die „eminence gris“ als eine ideale Projektionsfläche......Page 322 Die große Stunde Egon Bahrs......Page 323 „Der falsche Mann am falschen Ort“: der Bundesgeschäftsführer......Page 325 Fazit......Page 326 Erste politische Gehversuche und Vita eines Karrierebeamten......Page 328 Vom Spitzenbeamten zum Politkarrieristen und zurück......Page 331 Der Seiteneinsteiger und sein Mentor......Page 333 „Der Mann brennt für alles“37: Pflicht und Überlastung......Page 336 Fazit......Page 341 Karl Lauterbach – die „rollende Kanonenkugel“......Page 343 Aufstieg im Raumschiff Berlin......Page 345 Lautsprecher Lauterbach im Bundestag......Page 347 Die Emanzipation von Schmidt......Page 350 Konklusion......Page 352 Karrieren des Umbruchs......Page 355 Politisches Engagement als Schuldgefühl?......Page 356 Schmid: Freund der Franzosen......Page 357 Der Beginn eines politisch tätigen Lebens......Page 359 Staatsrat in Württemberg-Hohenzollern......Page 360 Der routinierte gestaltende Verwalter einer Besatzungsmacht......Page 361 Seine Fähigkeiten als Staatsrechtler waren gefragt......Page 362 Darum war er in der SPD......Page 363 Landesvorsitzender der SPD in Württemberg-Hohenzollern......Page 365 Der Star auf der Münchener Ministerpräsidentenkonferenz......Page 366 Im Einsatz für eine Verfassung......Page 367 Der Seiteneinsteiger ordnet sich in die Reihen der Genossen ein......Page 368 Eroberung des Wahlkreises Mannheim-Stadt......Page 370 Carlo Schmid fehlt die Hausmacht......Page 371 Carlo Schmid fremdelt mit den Genossen......Page 372 Die Sozialdemokraten wollen ihren Ballast nicht über Bord werfen......Page 374 Carlo Schmid trotzt den Affären......Page 376 Der Seiteneinsteiger profitiert von der Organisationsreform......Page 377 Die Kanzlerkandidatur in Sicht......Page 379 Scheitern am Karriereende?......Page 380 Einflüsse und Karriere vor dem Einstieg in die Politik......Page 383 Einstieg in die Politik und Aufstieg zum Bundesminister für Wirtschaft......Page 385 Erhard als Bundeswirtschaftsminister......Page 388 Erhard als Bundeskanzler und der politische Abstieg......Page 390 Hans Leussink – Seiteneinsteiger für (fast) unlösbare Aufgaben......Page 395 Einleitung: der Kronzeuge......Page 403 Seitenwechsel I: von der Wehrmacht in die Bundeswehr......Page 404 Seitenwechsel IIa: der Ausstieg aus der Bundeswehr......Page 406 In der Friedensbewegung: der Krefelder Appell und die Generäle für den Frieden......Page 408 Im Bundestag......Page 415 Seitenwechsel III: Politik ohne Verankerung......Page 418 Strukturmerkmale......Page 419 Fazit und Fragen......Page 421 Einleitung......Page 424 Die vorpolitische Karriere......Page 425 Lehrjahre in der Politik......Page 428 Der Aufstieg......Page 434 Generalsekretärin......Page 435 Parteichefin......Page 437 Kanzlerin......Page 444 Fazit......Page 445 Matthias Platzeck – der natürliche Seiteneinsteiger......Page 449 Herkunft und frühe Prägungen......Page 450 Auf dem Weg zur technischen Intelligenz: Studium in Ilmenau......Page 451 Die Wissenschaft als Politik: Abkehr vom Sozialismus......Page 452 Rückzug und neue Initiativen: wieder in Potsdam......Page 454 Umweltengagement im Sozialismus: Argus......Page 455 Turbulente Wendezeiten: von Parteien und Runden Tischen......Page 458 Die Natur der Heimat: Minister in Brandenburg......Page 460 Schwieriger Aufbau der neuen Ordnung......Page 462 Die politische Schutzfigur: Manfred Stolpe......Page 464 Der Mentor wird absolut: Brandenburg als Stolpe-Land......Page 466 Der nächste Schritt: Sozialdemokrat......Page 467 Der Märtyrer von der Oder......Page 468 Zurück nach Potsdam: Oberbürgermeister......Page 471 Preußische Konsequenz: Stolpes langsamer Abschied......Page 474 In die Staatskanzlei: Fazit und Ausblick......Page 475 Konklusion......Page 478 Bedeutung von Mentoren......Page 479 Annäherung an die Politik......Page 480 Seiteneinsteiger als Mittel politischer Führung......Page 481 Seiteneinsteiger können Komplikationen verursachen......Page 482 Was bewegt Seiteneinsteiger zum Gang in die Politik?......Page 483 Gelegenheitsfenster des Einstiegs......Page 484 Institutionelles Umfeld......Page 485 Prekäre Macht- und Erfolgsressourcen......Page 486 Berufliche Prägung......Page 487 Das Manko fehlender Parteiarbeit......Page 489 Seiteneinsteiger und Parteien: keine amouröse Liaison......Page 491 Professionalisierung......Page 492 Gesellschaftlicher Wert von Seiteneinsteigern......Page 493 Fazit......Page 495 Anhang......Page 497 Personenregister......Page 498 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren......Page 502
Berufspolitiker haben ein schlechtes Image. Deshalb richten sich immer wieder Hoffnungen auf eine Erneuerung von auÃen. Mit dem Ruf nach Seiteneinsteigern verbindet sich die Erwartung auf mehr Kompetenz, breitere Repräsentation und gröÃere Orientierung am Gemeinwohl. Inwieweit Seiteneinsteiger freilich diese Erwartungen zu erfÃ1⁄4llen vermögen, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfahrungen sie mitbringen mÃ1⁄4ssen, was also einen erfolgreichen von einem erfolglosen Seiteneinsteiger unterscheidet, bleibt dabei unklar. Dieser Band beantwortet die entscheidenden Fragen und untersucht am Beispiel von 23 politischen Karrieren Erfolg und Misserfolg von Seiteneinsteigern.