Sein und Leben: "Zur Andersheit des Tieres bei Heidegger"
معرفی کتاب «Sein und Leben: "Zur Andersheit des Tieres bei Heidegger"» نوشتهٔ Maria Agustina Sforza; Vittorio Klostermann، منتشرشده توسط نشر Vittorio Klostermann GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Heideggers Denken wird in den letzten Jahren von der sogenannten Tierphilosophie mit dem Vorwurf attackiert, es lasse dem animalischen Leben keinen Raum, ja entwerte es sogar. Die vorliegende Studie nimmt Heideggers gesamtes OEuvre in den Blick, um einen diametral entgegengesetzten Entwurf zu präsentieren. Hierzu wird die von Heidegger beanspruchte Differenz zwischen Mensch und Tier im Bezugssystem der ontologischen Differenz verortet und ausgelegt. Auf diese Weise lässt sich zeigen, dass sich Tiere von Menschen nicht unterscheiden, weil ihnen etwas fehlen würde, sondern weil ihnen eine grundsätzlich andere Seinsweise eignet. Ausgehend von dieser Feststellung widmet sich die Autorin der Erkundung der Seinsweise des Lebens und zeigt auf, dass sich mit Heidegger über das Lebendige sprechen lässt, ohne es zu degradieren oder - was im gleichen Maße verfehlt wäre - es einer romantisierenden Verherrlichung zu unterziehen. Das Ergebnis ist ein Zugang zum tierischen Leben, der seiner Andersheit Rechnung trägt. In recent years, Heidegger's thought has been attacked by so-called animal philosophy with the accusation that it leaves no room for animal life, and even devalues it. The present study takes a look at Heidegger's entire work in order to present a diametrically opposed design. For this purpose, the difference Heidegger claims to exist between man and animal is located and interpreted within the frame of reference of ontological difference. In this way, it can be shown that animals do not differ from humans because they lack something, but because they are endowed with a fundamentally different mode of being. Starting from this observation, the author devotes herself to exploring the mode of being that is "life" and shows that with Heidegger it is possible to speak about the living without degrading it or - which would be equally mistaken - subjecting it to a romanticizing glorification. The result is an approach to animal life that takes its otherness into account. Front Cover Impressum Inhalt Einleitung Forschungsanlass Forschungsziele Methodologische Vorbemerkungen Gliederung der Untersuchung 1. Welt 1.1 Welt-Haben: eine anthropologische Konstante? 1.2 Verschiedene Seinsweisen, verschiedene Weltbezüge 1.2.1 Von der Weltarmut zur Umfeldbenommenheit 1.2.2 Nichthaben von Welt 1.2.3 Entbehren von Welt 1.3 Der Organismuscharakter des Tieres 1.4 Benommenheitsstruktur 1.4.1 Als-mäßiges Verhalten versus triebhaftes Benehmen 1.4.2 Benommen-da-Sein im Umgang mit dem Zeug 1.4.3 Als-loses Benehmen 1.5 Die Struktur des „als-Etwas“ 1.5.1 Als-solches: an-sich? Zum Objektivitätsvorwurf 1.5.2 Die Modalverwendung des „als“ 1.5.3 Die formal-anzeigende Funktion des „als“ 1.5.4 Das vorformale Etwas 1.6 Die Zugänglichkeitsfrage: eine Methodenfrage? 1.7 Resümee und Ausblick 2. Sprache 2.1 Die vorprädikative Erfahrung 2.2 Vorprädikativ: vorsprachlich? 2.2.1 Das Primat der Praxis 2.2.2 Die Vorbegrifflichkeitsthese 2.2.3 Der Rückgang hinter die Aussage 2.3 Vorprädikativ: vorapophantisch? 2.3.1 Die Unhintergehbarkeit der Rede 2.3.2 Die Hinausgesprochenheit der Rede 2.3.3 Die Strukturmomente der Rede A. Das Worüber B. Das Geredete C. Die Mit-teilung D. Die Bekundung 2.4 Die Vollzugsmodi der Rede 2.4.1 Das Verlautbaren 2.4.1.1 Das Gerede 2.4.1.2 Die Doxa 2.4.1.3 Die Lüge 2.4.2 Hören und Schweigen 2.4.2.1 Verstehendes Hören 2.4.2.2 Nichtsprechen versus Verstummen 2.5 Resümee und Ausblick 3. Tod 3.1 „Sterben“ aus der Perspektive der Seinsweisen 3.1.1 Leblosigkeit, Lebendigkeit, Existenz 3.1.2 Sterben, Ableben, Verenden 3.2 Sich-Verhalten zum Tod 3.2.1 Todeswissen 3.2.1.1 Von der Möglichkeit wissen 3.2.1.2 Gewissheit des Man versus Daseinsgewissheit 3.2.1.3 Als-Wissen und Seinsverständnis 3.2.2 Todesangst 3.2.2.1 Angst vor dem Unbestimmten 3.2.2.2 Weltangst und Bedeutsamkeitsverlust 3.2.2.3 Offenbarkeit des Nichts im Dasein 3.3 Was geht das Tier sein Tod an? 3.3.1 Der Tod als abwesende Anwesung 3.3.2 Sich-Benehmen zum Ende 3.3.3 Animalisches Pathos 3.3.3.1 Todesfurcht 3.3.3.2 Todespanik 3.4 Resümee Schlussbetrachtung Rückblick: Welt, Sprache, Tod Ausblick: Technik, Wissenschaft, Verantwortung Danksagung Literatur Verzeichnis der zitierten Schriften Heideggers Sekundärliteratur Heideggers Denken wird in den letzten Jahren von der sogenannten Tierphilosophie mit dem Vorwurf attackiert, es lasse dem animalischen Leben keinen Raum, ja entwerte es sogar. Die vorliegende Studie nimmt Heideggers gesamtes Œuvre in den Blick, um einen diametral entgegengesetzten Entwurf zu präsentieren. Hierzu wird die von Heidegger beanspruchte Differenz zwischen Mensch und Tier im Bezugssystem der ontologischen Differenz verortet und ausgelegt. Auf diese Weise lässt sich zeigen, dass sich Tiere von Menschen nicht unterscheiden, weil ihnen etwas fehlen würde, sondern weil ihnen eine grundsätzlich andere Seinsweise eignet. Ausgehend von dieser Feststellung widmet sich die Autorin der Erkundung der Seinsweise des Lebens und zeigt auf, dass sich mit Heidegger über das Lebendige sprechen lässt, ohne es zu degradieren oder – was im gleichen Maße verfehlt wäre – es einer romantisierenden Verherrlichung zu unterziehen. Das Ergebnis ist ein Zugang zum tierischen Leben, der seiner Andersheit Rechnung trägt. In recent years, Heidegger's thought has been attacked by so-called animal philosophy with the accusation that it leaves no room for animal life, and even devalues it. The present study takes a look at Heidegger's entire work in order to present a diametrically opposed design. For this purpose, the difference Heidegger claims to exist between man and animal is located and interpreted within the frame of reference of ontological difference. In this way, it can be shown that animals do not differ from humans because they lack something, but because they are endowed with a fundamentally different mode of being. Starting from this observation, the author devotes herself to exploring the mode of being that is „life“ and shows that with Heidegger it is possible to speak about the living without degrading it or – which would be equally mistaken – subjecting it to a romanticizing glorification. The result is an approach to animal life that takes its otherness into account.
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