معرفی کتاب «Schwedische Sprachgeschichte, Band 3, Grundriß einer historischen Syntax» نوشتهٔ Wessen, Elias، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
die älteste Handschrift des "Altschwedischen Legendars") Cod. Codex EINLEITUNG In einer deskriptiven Darstellung der syntaktischen Verhältnisse der Sprache ist es durchaus sinnvoll, vom Ausspruch 1 als der natürlichen Einheit jeder sprachlichen Äußerung auszugehen. Mit Ausspruch als grammatischem Terminus ist hier der sprachliche Ausdruck für einen Gedanken, ein Gefühl oder einen Willensakt gemeint. Der Ausspruch kann völlig mit einer Äußerung zusammenfallen, so daß die Äußerung aus einem einzigen Ausspruch besteht. Dies ist oft bei Gesprächen der Fall, wo die abwechselnden Äußerungen der Sprecher schnell aufeinander folgen. Ausruf und Frage sind ebenfalls Beispiele solcher völlig selbständiger Aussprüche. Eine Äußerung kann jedoch auch aus mehreren Aussprüchen bestehen, aus einer Ausspruchsfolge, so beispielsweise in einer Erzählung oder einer längeren Schilderung, die aus mehreren, mit einander verknüpften Gedanken besteht. In diesem Fall ist der Ausspruch ein grammatisch selbständiger Teil einer zusammenhängenden mündlichen oder schriftlichen Darstellung. Der Ausspruch wird beim Sprechen normalerweise durch Pausen abgegrenzt; in der Schrift wird der Anfang mit einem großen Buchstaben gekennzeichnet und das Ende mit einem satzschließenden Satzzeichen. Es ist aber nicht immer gesagt, daß diese phonetischen und graphischen Kennzeichen mit dem zusammenfallen, was man 1 Ausspruch gibt hier den schwedischen Terminus mening wieder, der sonst gewöhnlich mit Satz übersetzt werden kann. Da aber der Verfasser sich auf die Terminologie seines Lehrers Adolf Noreen (1854-1925) stützt (bes. in dessen wissenschaftlichem Hauptwerk "Värt spräk" Bd. 6, 1904, S. 40f.) und dieser in der von ihm selber betreuten deutschen Ausgabe seines Werkes "Einführung in die wissenschaftliche Betrachtung der Sprache" (Halle 1923), S. 239f. für mening den Terminus Ausspruch vorschlägt, ist es wohl richtig, sich hier an diese Terminologie zu halten (S. ö.). -Jetzt ausführlich über die Termini Satz und Ausspruch (schwed. sats und mening) in E. Wessen, Värt svenska spräk (1968), S. 143f. Wessen, Schwedisch III 1 Osten" (U 439). \* Hier muß man Subjektsvertauschung annehmen: . . . eig [ma han spilla] akri, eig äng, eig väghum mannä. Das Beispiel kann nicht als völlig sicher betrachtet werden: spillis kann, wie Schlyter meint, falsch für spillir stehen, was die Form der Ergänzung im VgL II ist: han ma hanä eigh sua giära, at tompt annars manz spillir, eig akrä manz, eig engh, eig väghum mannä. 10 Über den Ersatz des instrumentalen Dativs durch den Akkusativ, s. besonders K. G. Ljunggren, Objekt och adverbial (1942), S. 76f. styrkilse (Birg.Aut.), idra f>iänistomanna oc vnderdana forra^are (Birg. Aut.) (objektiver Genitiv) 12 ; prottaR piagn ,ein Mann von Kraft' (Sö 90 u. a.), margs kyns creatura, thäs kyns ängla, aldra handa laghmal, J)riggia handa naj>ir (Gen. quaJitatis) 13 ; priggia famna varghanät, fäm aina tiuj)är, J)riggia öra sak, oris mun ,das Maß (der Wert) von einem öre', manapar stämna, Jariggia ara häff), frijjer dags ok nattar (Gen. mensurae) 14 ; Jjrea spän huetis, syu skiäppur hafrä ällär J>rer bygs, fiora alna läriz oc tiughu, half mark gulz, markland iorJ)ar, bolstaper iorf>a, siax markär pänninga älla prea markär uaftmala (Gen. generis) 16 . Am ehesten als ein Genitivus qualitatis ist wohl folgendes Beispiel aus einer versifizierten Runeninschrift zu betrachten: brujjr uanu f>aa bistra mana a land auk i lij>i uti bredr vaRU paiR bcestra manna a landi ok i liöi uti "die Brüder gehörten zu den besten Männern im Lande und draußen auf dem Feldzug" (Sö 338). Vgl. isl. Var sü litillar aettar "sie stammte aus einem geringen Geschlecht". Genitivus partitivus kommt als nähere Bestimmung von Substantiven, Pronomen oder Adjektiven im Superlativ vor. Beispiele: half tylft boanda manna, en J)era, hvar J>era, nokor ij>ra .jemand von euch', annat tväggia, hvar annarra soknamanna, ingin man J)ässä hems, äkki vätta ,nicht im geringsten', litet vätta ,ein bißchen' (zu vättr ,Ding'); runenschw. landmanna bcestr (Sö 338), shgiastr manna ,der geschickteste unter den Männern', aldrä J)äghnä wärstär (Vidh), aldra högster. Das partitive Verhältnis kann auch durch die Präposition af ausgedrückt werden: J>rif>iunger af vatni; en af pem ... annär f»errä (KP); (Akk.) J»riJ)iung af bium, lut af biorne (ögL); en mykin lot äff laghum warum (Vidh). § 16. Bei Adjektiven, welche Länge, Breite, Höhe, Alter usw. bezeichnen, wird das Maß mit dem Genitiv angegeben (auch hier 12 Auch im Nschw., ζ. B. "Bekänn dig till hans lydnad". Stadens grundläggare. Brottslingens straff. Hans utnämning kom oväntat. 18 Auch im Nschw., ζ. B. en medel&lders man; en gammaldags sed; den sortens pengar; ett slags ost (flera slags, alia slags). 14 Auch im Nschw., z.B. efter en timmes väntan; mänga Ars erfarenhet; ρ4 5 meters avstind u. dgl. 15 Aber auch ζ. B. gäwi {jrea alnar gwt läript [Akk.] (DL) oder: jwy pund mä}j smör (ÖgL); fiughur pund mä{j fläsk (ÖgL). S. § 68. -Frühnschw. en hoop medh folck; en stoor hoop folck och quinnor (GWB); en stoor hoop med krut, en godh hoop medh hakar, en hoop bätar, en godh hoop krigxfolk, een godh hoop sölff fat, en hoop medh prester (P. Swart). nyss .eben, gerade' 17 . Bereits im Altschwedischen wird alz (Gen. Sg. N. von alder ,all') besonders als Verstärkung bei negierenden Wörtern verwendet. Daher der Übername, den die Königin Sofia (13. Jahrh.) ihrem Schwager Herzog Erik gab: Hans broder kailade hon Erik alzenkte (EK). Der adverbialen Verwendung des Genitivs haben die zahlreichen Adverbien auf -is ihre Entstehung zu verdanken: inrikis, utländis, inbyrdis, framlel>is, afsidhis, särdelis, halfgäxj>is, halfväghis, baklängis, rättsölis usw. (Ableitungen mit urnordischem ia-Suffix von in und rike, ut und land, in und borf), fram und lej>, af und sidha, sär ,für sich' und del, halver und garper, halver und vägher, bak und dem Adj. langer, rätter Adj. .recht' und sol) 18 ; livandis, ovitandis ,ohne das Wissen von irgendjemand', olovandis u. dgl. Beispiel: Taker man bat manz olofandes (VmL). Vgl. nschw. halwägs, utomlands, midskepps, dagligdags, motsols, inhyses (bo inhyses hos nägon), inbördes (hälla frid inbördes, inbördes testamente), usw.; oförhappandes. Lehnwörter sind dagegen aschw. strax (aus mnd. strakes .gerade gestreckt, sofort'), forgävis (aus mnd. vorgevens, Gen. vom Perf. Part, vom Verbum vorgeven .weggeben'), invärtis (aus mnd. inwerdis), nschw. flux (16. Jh.; aus mnd. fluckes ,im Flug, in fliegender Hast'), längs (17. Jh.; aus dt. längs); sie sind also schon in der Ursprungssprache adverbiale Genitive. Unerklärt ist die Wortbildung in aschw. i aftons .gestern Abend', i morghons .heute Morgen', i Vinters, i vintras .vorigen Winter', friihnschw. i sommars, später analogisch i somras, i varas, i höstas, i julas, i päskas. Einer der auffallendsten Unterschiede zwischen Schriftsprache und Umgangssprache des heutigen Schwedisch betrifft die Verwendung des Genitivs. In der Schriftsprache hat sich diese seit der altschwedischen Zeit nicht merkbar verändert. Der Gebrauch des Genitivs ist, gestützt durch Tradition und fremde Vorbilder (Deutsch, Latein), beibehalten worden. In der Umgangssprache Der einfache Satz und seine Glieder (besonders in den Mundarten) ist der Gebrauch heute bei weitem mehr eingeschränkt 19 . In der heutigen schwedischen Umgangssprache wird der possessive Genitiv auf -s eigentlich nur bei Lebewesen verwendet. Sonst gebraucht man am liebsten Präpositionsausdrücke. Beispiele: (Schriftsprache) Fullmäktige beslöt att lata reparera kyrkans tak -(Umgangssprache) De beslöt att laga taket pä kyrkan (oder: kyrktaket). Vid husets alia hörn -Vid alia hörnen pa huset. Stadens invanare -Alla som bor i stan 20 .
Die Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina zu Nürnberg zählt zu den größten deutschsprachigen Bibliotheken des 15. Jahrhunderts. Ihre Nutzung im klösterlichen Alltag wird authentisch dokumentiert durch den Bibliothekskatalog des Klosters, durch zwei Tischlesungskataloge und durch ein Inventar privater Bücher der Schwestern. Die synoptische Präsentation der im mittelalterlichen Katalog verzeichneten, in den Lektiokatalogen zur klösterlichen Tischlesung angegebenen und in den modernen Handschriftenkatalogen identifizierten Schriften zeichnet ein detailliertes Bild der Rezeption geistlicher Literatur im späten Mittelalter, das der mediävistischen Forschung vielfältige Einblicke in literar- und kulturhistorische, kirchen- und liturgiegeschichtliche Aspekte bietet. Ergänzend zur Publikation vereint die folgende Datenbank alle verfügbaren Informationen zu jeder im Kloster vorhandenen Handschrift: http://db-st-katharina.vmguest.uni-jena.de/home/?page=home.
Einleitung Der einfache Satz und seine Glieder Substantive: 1. Kasus 2. Artikel Adjektive Pronomen Kongruenz Präpositionen und Adverbien Die Wortstellung. 1. Die attributiven Bestimmungen Verben: 1. Kongruenz 2. Tempus 3. Modus 4. Infinitiv 5. Partizip 6. Passiv. Die s-Formen des Verbums 7. Subjektlose Sätze 8. Unpersönliche Verben Die Wortstellung. 2. Die Satzglieder im einfachen Satz Das Satzgefüge 1. Konditionales Satzgefüge 2. Der Relativsatz 3. Att-Sätze 4. Konsekutivsätze 5. Finalsätze 6. Temporales Satzgefüge 7. Kausalsätze 8. Konzessivsätze 9. Vergleichssätze 10. Indirekte Fragesätze 11. Sog. verallgemeinernde Relativsätze Die Wortstellung. 3. Die Wortstellung im Gliedsatz Satzverkürzungen: Akkusativ + Infinitiv (A. c. I.)