Schulische Fachkulturen und Geschlecht : Physik und Deutsch - natürliche Gegenpole?
معرفی کتاب «Schulische Fachkulturen und Geschlecht : Physik und Deutsch - natürliche Gegenpole?» نوشتهٔ Katharina Willems، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Diese ethnografische Studie untersucht zwei breite Forschungsfelder, die bislang noch nicht in dieser Weise zusammengedacht wurden: die Konstruktion schulischer Fachkulturen (doing discipline) und die damit verknüpften Prozesse der Vergeschlechtlichung (doing gender). Durch die mehrdimensionale Betrachtung von Habitus und Feld wird detailliert aufgezeigt, welche disziplinären Charakteristika Geschlechterdifferenzen aktivieren - oder eben nicht aktivieren. Dieses Buch leistet damit nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Schul- und zur Geschlechterforschung, sondern wirft Fragen auf hinsichtlich einer zukünftigen Didaktik der Fächer. Inhalt Einleitung 1. Kulturelle Zuschreibungen und Grenzziehungen 1.1 Kulturkonzepte und Positionen zu fachkulturellen Feldern 1.2 Literarische und naturwissenschaftliche Welten: Zwei Fachkulturen? 1.2.1 Die Zwei-Kulturen-Debatte um Snow 1.2.2 Epistemische Felder und ihre Formen der Differenzierungen 1.3 Die Geschichte fachkultureller Welten in der Schule: Physik und Deutsch 1.3.1 Physik 1.3.2 Deutsch 1.3.3 Unterschiede und Gemeisamkeiten beider Fächer 2. Gendering-Prozesse und fachkulturelle Felder: Siamesische Zwillinge? 2.1 Gender – doing gender – undoing gender 2.2 Ergebnisse fachkultureller Forschung unter Genderaspekten 2.3 Schulische Fächer und Geschlecht 2.4 Vorläufige Bilanz: Physik und Deutsch als schulische Fachkulturen 3. Symbolische Reproduktion schulischer Fachkulturen durch Habitus, Feld und Illusio 3.1 Strukturen, Individuen und Ressourcen: Zusammenhänge in praxeologischer Sicht 3.2 Habitus und Positionen 3.3 Felder, Räume und Orte 3.4 Die Illusio als Macht der Gewohnheit 4. Forschungsdesign 4.1 Das Forschungsfeld 4.1.1 Das Edith-Benderoth-Gymnasium 4.1.2 Die beobachteten Klassen 4.1.3 Die Unterrichtsfächer Deutsch und Physik am Edith-Benderoth-Gymnasium 4.2 Methodische Anlage der Studie 4.2.1 Das ethnografische Verfahren und dessen Realisierung 4.2.2 Überblick über das erhobene Material 4.3 Methodenreflexion: Chancen und Risiken ethnografischer Zugänge 5. Technik, Macht und Männlichkeit versus Sprache, Emotionen und Weiblichkeit? Positionen der Akteurinnen und Akteure 5.1 Konturen der Unterrichtsfächer Deutsch und Physik nach Aussagen der Schülerinnen und Schüler 5.2 Konturen der Unterrichtsfächer Deutsch und Physik nach Aussagen der Lehrerinnen und Lehrer 5.2.1 Fach und Geschlecht: Konstruktionen der Physiklehrkräfte 5.2.2 Fach und Geschlecht: Konstruktionen der Deutschlehrkräfte 5.3 Inklusion und Exklusion: fachkulturelle Mechanismen des gendering in Physik und Deutsch 6. Besonderheiten des bilingualen Physikunterrichts 6.1 Bilingualer Sachfachunterricht am Edith-Benderoth-Gymnasium 6.2 Veränderungen im schulorganisatorischen und schulsozialen Rahmen 6.3 Konzeptionelle Hintergründe der Lehrkräfte zum bilingualen Unterricht 6.4 Umgang mit der Bewertungspraxis von Sprache durch Lehrende und Lernende 6.4.1 Lehrende 6.4.2 Schüler und Schülerinnen untereinander 6.4.3 Lernende und Lehrende 6.5 Gendering-Prozesse im bilingualen Physikunterricht 7. Feldmerkmale: Unterrichtsorte am Edith-Benderoth-Gymnasium 7.1 Unterrichtsorte im Fach Deutsch 7.1.1 Klasse A 7.1.2 Klasse B 7.1.3 Klasse C 7.2 Unterrichtsorte im Fach Physik 7.3 Institutionelle Vorgaben und örtliche Gestaltung: Dimensionen fachkultureller Strukturen 8. Räume als Produzenten fachkultureller und gegenderter Strukturen 8.1 Fachkulturelle Symbolik: das Pult 8.2 Fachräume – Von Gastgebern und Gästen 8.3 Sitzordnungen als geschlechtliche Arrangements 8.3.1 Klasse A: Geschlechtertrennung 8.3.2 Klasse B: Aushandlungen 8.3.3 Klasse C: konkurrierende Prinzipien 8.3.4 Sitz- und Kooperationsordnungen in den Fächern 8.4 Räume: (k)einer wie der andere? 9. Fazit: Fachkulturen als mehrdimensionale Wirkungsgefüge 9.1 Die Illusio des Unterrichtsfaches Physik 9.2 Die Illusio des Unterrichtsfaches Deutsch 9.3 Gegenderte schulische Fachkulturen – eine symbolische Macht? Literatur Anhang Bereiche des standardisierten Fragebogens Leitfaden des Konstruktinterviews Überblick über die erhobenen Daten Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Dank Diese ethnografische Studie untersucht zwei breite Forschungsfelder, die bislang noch nicht in dieser Weise zusammengedacht wurden: die Konstruktion schulischer Fachkulturen (doing discipline) und die damit verknüpften Prozesse der Vergeschlechtlichung (doing gender). Durch die mehrdimensionale Betrachtung von Habitus und Feld wird detailliert aufgezeigt, welche disziplinären Charakteristika Geschlechterdifferenzen aktivieren - oder eben nicht aktivieren. Dieses Buch leistet damit nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Schul- und zur Geschlechterforschung, sondern wirft Fragen auf hinsichtlich einer zukünftigen Didaktik der Fächer. Fachkultur,Geschlechterforschung,Schulkultur,Fachdidaktik,Forschungsmethoden,Bourdieu,Bildung,Geschlecht,Bildungsforschung,Gender Studies,Bildungssoziologie,Pädagogik,Education,Gender,Educational Research,Sociology of Education,Pedagogy »Die Conclusio ist deutlich und sollte als Aufforderung an die wissenschaftlichen Fachdisziplinen, wie an die Didaktiken verstanden werden, den Wirkkräften der ›symbolischen Macht‹ in den Fachkulturen eine deutlichere, gegenderte Aufmerksamkeit zu widmen.Katharina Willems hat mit ihrer Dissertation eine Tür geöffnet, die zu Räumen führt, die man als ›Chancenorte‹ für Schülerinnen und Schüler bezeichnen könnte, weil es aus emanzipatorischer Sicht keine ›weiblichen‹ und keine ›männlichen‹ Fächer zu geben braucht!«Jos Schnurer, www.socialnet.de, 11 (2007)
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