SchreibLust: Der Liebesbrief im 18. und 19. Jahrhundert (German Edition)
معرفی کتاب «SchreibLust: Der Liebesbrief im 18. und 19. Jahrhundert (German Edition)» نوشتهٔ Stauf, Renate (editor);Paulus, Jörg (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Band widmet sich der SchreibLust in Liebesbriefen des 18. und 19. Jahrunderts und ihrer Genese. Untersucht werden Schreib- und Leseanlässe, Modalitäten und Techniken, die zur Ausprägung einer spezifischen Liebesbriefkultur in der Alltagskommunikation und in damit korrespondierenden künstlerischen, namentlich literarischen Formen führen. Der Bogen der betrachteten Korrespondenzen reicht von einer verbotenen Liebe im estnischen Reval des 17. Jahrhunderts über bekannte Paare wie Meta Moller und Friedrich Klopstock, Goethe und Charlotte von Stein, Karoline von Günderrode und Friedrich Kreuzer, Clara und Robert Schuhmann und unbekannte wie Georg Ernst zu Gilsa und Henriette von der Malsburg oder Jakob Henle und Elise Egloff bis hin zu Materialien galanter Korrespondenz bei Stéphane Mallarmé. Konstellationen der epistolären Intimität werden in ihrer Verflechtung mit philosophischen, theologischen, ästhetischen und wissenschaftlichen Diskursen beleuchtet. Dies ermöglicht kulturwissenschaftlich aufschlussreiche Einsichten in Praktiken der Verzeichnung von Gefühlen. Schreibszenen des Liebens I. Ersehnte Gegenwart und Lust der Abwesenheit „Meine Selbstgespräche sind an dich gerichtet“. Goethes monologische Briefe an Charlotte von Stein Verlangende Frauen, zögernde Männer. Strategien des Liebeswerbens in Briefen der Empfindsamkeit (Meta Moller und Klopstock, Caroline Flachsland und Herder) Der verliebte Philosoph. Moses Mendelssohns Brautbriefe II. Losschreibungen Confessio und Sinceritas. Liebes- und Glaubensbekenntnisse in Briefen (1750–1780) „[...] ein gar zu kostbahres pfand“. Modulationen der Zärtlichkeit in den Liebesbriefen des Georg Ernst von und zu Gilsa und der Henriette von der Malsburg III. Liebende Vernunft und gebändigte Affekte „Philosophische Liebe“ als kognitives Gefühl. Louise Kulmus’ Briefe an Johann Christoph Gottsched Liebe in Zeiten der Leidenschaft. Leisewitz: Brautbriefe IV. Epistolare Experimente „[...] rette Dich, setze mich aus ans Ufer“. Aporien der romantischen Liebe im Briefwechsel zwischen Karoline von Günderrode und Friedrich Creuzer Pygmalions Labor. Moderne Naturwissenschaft und literarische Tradition im Briefwechsel zwischen Jakob Henle und Elise Egloff V. Medienphantasien Authentizität, Fiktionalität und das Imaginäre. Zur Poetik von Brief und Briefroman im 18. Jahrhundert am Beispiel des jungen Goethe „Ich bin das Blatt auf das die Erinnerung alle Seeligkeit geäzt“. Der Liebesbrief als pseudonymes Medium (Bettine von Arnim und Hermann von Pückler-Muskau) Musikalische Liebesbriefe. Zur Verwendung eines intimen Kommunikationsmediums bei Clara und Robert Schumann Études d’Exécution Transcendante: Der Briefwechsel zwischen Franz Liszt und Marie d’Agoult Papierflügel und Federpfau. Materialien des Liebeswerbens bei Stéphane Mallarmé Diskussionsbericht Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Personen- und Werkregister Der Band widmet sich der SchreibLust in Liebesbriefen des 18. und 19. Jahrunderts und ihrer Genese. Untersucht werden Schreib- und Lesesituationen, Modalitäten und Techniken, die zur Ausprägung einer spezifischen Liebesbriefkultur in der Alltagskommunikation und in damit korrespondierenden künstlerischen, namentlich literarischen Formen führten. Sowohl bekannte wie auch bisher weitgehend unerschlossene Korrespondenzen erweisen sich als Dokumente einer emphatischen Modellierung der Liebe und des privaten Lebens. Dies ermöglicht kulturwissenschaftlich aufschlussreiche Einsichten in Praktiken des Verzeichnens der Gefühle This volume considers the origins of the love letter and the passion for writing it during the 18th and 19th centuries. It examines the conditions for writing and reading love letters, and their modalities and techniques, which led to the development of a unique culture of love letters in day-to-day communication and in their corresponding artistic and literary forms. Both well-known exchanges of letters and others that have until now been largely untapped document the creation of an emphatic model of love and private life. The work thus provides valuable insights into the cultural practice of documenting feelings. Biographical note: Renate Stauf und Jörg Paulus, Technische Universität Braunschweig
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