معرفی کتاب «Schöpferische Evolution L'évolution créatrice» نوشتهٔ Henri Bergson; neu aus dem Französischen übersetzt von Margarethe Drewsen; mit einer Einleitung von Rémi Brague، منتشرشده توسط نشر Felix Meiner Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Schöpferische Evolution L'évolution créatrice» در دستهٔ بدون دستهبندی قرار دارد.
HENRI BERGSON - Schöpferische Evolution Neu aus dem Französischen übersetzt von MARGARETHE DREWSEN Mit einer Einleitung von RÉMI BRAGUE FELIX MEINER VERLAG HAMBURG INHALT Einleitung von Rémi B ragu e..................................................... IX HENRI BERGSON SCHÖPFERISCHE EVOLUTION Ein l e it u n g ................................................................................................. 3 ERSTES KAPITEL V o n d e r Ev o l u t io n d e s Le b e n s . M e c h a n is m u s u n d Fin a l it ä t Die Dauer im allgemeinen. Die nicht organisch-strukturierten Körper. Die organisch-strukturierten Körper: Altern und Indiv id u alität.......................................................... 11 Vom Transformismus und den Weisen, ihn zu interpretieren. Der radikale Mechanismus: Biologie und Physikochemie. Der radikale Finalismus: Biologie und P hilo so p h ie.................................................................................. 35 Suche nach einem Kriterium. Untersuchung der diversen transform istischen Theorien an einem besonderen Beispiel. Darwin und die unmerkliche Variation. De Vries und die sprunghafte Variation. Eimer und die Orthogenese. Die Neolamarckisten und die Erblichkeit des Erworbenen 69 Der Lebensschwung.................................................................... 107 ZWEITES KAPITEL D i e DIVERGIERENDEN RICHTUNGEN DER EVOLUTION d e s Le b e n s . Be t ä u b t h e it , In t e l l ig e n z , In s t in k t Die Grundidee des evolutiven Prozesses. Das Wachstum. VI Inhalt Die divergierenden und komplementären Tendenzen. Die Bedeutung von Fortschritt und A npassung.................. 119 Das Verhältnis des Tiers zur Pflanze. Schema des tierischen Lebens. Entwicklung der T ierheit........................ 127 Die Hauptrichtungen der Evolution des Lebens: Betäubtheit, Intelligenz, Instinkt ........................................... 157 Die fundam entale Funktion der Intelligenz.......................... 175 Die N atur des Instinkts ........................................................... 191 Leben und Bewußtsein. Scheinbarer Platz des Menschen in der N a tu r................................................................................. 205 DRITTES KAPITEL V o n d e r Be d e u t u n g d e s Le b e n s . D ie O r d n u n g d e r N a t u r u n d d ie Fo r m d e r In t e l l ig e n z Das Verhältnis von Lebens- und Erkenntnisproblem. Die philosophische Methode. Der scheinbare Circulus vitiosus der vorgeschlagenen Methode. Der wirkliche Circulus vitiosus der umgekehrten Methode ..................... Die Möglichkeit einer gleichzeitigen Genese von Materie und Intelligenz. Die der Materie inhärente Geometrie. Die wesentlichen Funktionen der In tellig en z..................... Skizze einer auf der Analyse der Idee der Unordnung aufbauenden Erkenntnistheorie. Die zwei entgegengesetzten Formen der Ordnung: das Problem der Gattungen und das Problem der Gesetze. Die Unordnung und die zwei O rd n u n g en .....................................................215
Brillant geschriebenes und nobelpreisgekröntes Hauptwerk Bergsons, das weit über die Lebensphilosophie hinaus auf die Literatur und Ästhetik der Folgezeit wirkte und auf Autoren wie Proust, Gide, T. S. Eliot und Musil großen Einfluß ausübte. Mit seinem epochemachenden zweiten Hauptwerk "L'évolution créatrice", für das er 1927 den Nobelpreis für Literatur erhielt, greift Bergson unmittelbar in die Diskussion über zeitgenössische Evolutionstheorien ein, die die Biologie um die Jahrhundertwende beherrschten. Gegenüber mechanistischen Konzepten wie dem Neo-Darwinismus, die er - mit großer Sachkenntnis im Detail - als unzureichend für das Verständnis der Komplexität evolutionärer Prozesse kritisiert, versucht Bergson für die Philosophie die Deutungshoheit über den Lebensbegriff zurückzugewinnen.Die Grundfrage des Werks lautet: Gibt es etwas, das alle Lebewesen in ihrer Entwicklung gemeinsam haben und das insofern ein bestimmendes Merkmal des Lebens selbst ist? Bergson fi ndet die Antwort im titelgebenden Begriff der "schöpferischen Evolution". Nicht nur ist die Evolution als schöpferisch zu denken, sondern zugleich der schöpferische Akt als "evolutiv". Als treibende Kraft und Ursache aller Veränderungen macht Bergson dabei den ursprünglichen "élan vital" (Lebensimpuls) aus, der zu einem Zentralbegriff seiner Philosophie wurde.Die Kritik am Szientismus seiner Zeit führt Bergson darüber hinaus zu einem neuen Zugang zur Lebenswirklichkeit, den er in der (methodisch präzise bestimmten) "Intuition" entdeckt. So wird die Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie zugleich zu einer großangelegten Neubestimmung der philosophischen Methode. L'évolution créatrice wurde 1912 von Gertrud Kantorowicz zum ersten Mal ins Deutsche übertragen. Ihre in Sprache und Terminologie stark vom George-Kreis geprägte Übersetzung wurde für diese Neuausgabe vollständig überarbeitet und enthält jetzt auch die in der ersten deutschen Ausgabe fehlenden Anmerkungen und Nachweise Bergsons.
Brillant geschriebenes und nobelpreisgekröntes Hauptwerk Bergsons, das weit über die Lebensphilosophie hinaus auf die Literatur und Ästhetik der Folgezeit wirkte und auf Autoren wie Proust, Gide, T. S. Eliot und Musil großen Einfluß ausübte. Mit seinem epochemachenden zweiten Hauptwerk »L'évolution créatrice«, für das er 1927 den Nobelpreis für Literatur erhielt, greift Bergson unmittelbar in die Diskussion über zeitgenössische Evolutionstheorien ein, die die Biologie um die Jahrhundertwende beherrschten. Gegenüber mechanistischen Konzepten wie dem Neo-Darwinismus, die er – mit großer Sachkenntnis im Detail – als unzureichend für das Verständnis der Komplexität evolutionärer Prozesse kritisiert, versucht Bergson für die Philosophie die Deutungshoheit über den Lebensbegriff zurückzugewinnen. Die Grundfrage des Werks lautet: Gibt es etwas, das alle Lebewesen in ihrer Entwicklung gemeinsam haben und das insofern ein bestimmendes Merkmal des Lebens selbst ist? Bergson findet die Antwort im titelgebenden Begriff der »schöpferischen Evolution«. Nicht nur ist die Evolution als schöpferisch zu denken, sondern zugleich der schöpferische Akt als »evolutiv«. Als treibende Kraft und Ursache aller Veränderungen macht Bergson dabei den ursprünglichen »élan vital« (Lebensimpuls) aus, der zu einem Zentralbegriff seiner Philosophie wurde. Die Kritik am Szientismus seiner Zeit führt Bergson darüber hinaus zu einem neuen Zugang zur Lebenswirklichkeit, den er in der (methodisch präzise bestimmten) »Intuition« entdeckt. So wird die Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie zugleich zu einer großangelegten Neubestimmung der philosophischen Methode. L'évolution créatrice wurde 1912 von Gertrud Kantorowicz zum ersten Mal ins Deutsche übertragen. Ihre in Sprache und Terminologie stark vom George-Kreis geprägte Übersetzung wurde für diese Neuausgabe vollständig überarbeitet und enthält jetzt auch die in der ersten deutschen Ausgabe fehlenden Anmerkungen und Nachweise Bergsons. Hauptbeschreibung Brillant geschriebenes und nobelpreisgekröntes Hauptwerk Bergsons, das weit über die Lebensphilosophie hinaus auf die Literatur und Ästhetik der Folgezeit wirkte und auf Autoren wie Proust, Gide, T.S. Eliot und Musil großen Einfluß ausübte. Mit seinem epochemachenden zweiten Hauptwerk ""L'évolution créatrice"", für das er 1927 den Nobelpreis für Literatur erhielt, greift Bergson unmittelbar in die Diskussion über zeitgenössische Evolutionstheorien ein, die die Biologie um die Jahrhundertwende beherrschten. Gegenüber mechanistischen Konzepten wie dem Neo-Darwinismu French philosopher Henri Bergson's Creative Evolution was published in 1907 and translated into English in 1911. Very popular at the time, it gives an alternate mechanism for evolution - that it is motivated by an "elan vital" a vital impetus, also graspable as our natural creative urge. It also looks at Bergson's conception of time, a subjective "duration" (rather than the quantifiable time of a clock) that is best understood not through the intellect but through our creative intuition, an idea that influenced Marcel Proust and other modernist thinkers.