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Savonarola als Apologet : Der Versuch einer empirischen Begründung des christlichen Glaubens in der Zeit der Renaissance

معرفی کتاب «Savonarola als Apologet : Der Versuch einer empirischen Begründung des christlichen Glaubens in der Zeit der Renaissance» نوشتهٔ Joachim Weinhardt در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Savonarola (1452-1498) hat sich als vordringlichste, bislang kaum beachtete Aufgabe die Begründung der Wahrheit des Christentums gestellt. In seiner Jugend selbst in der Versuchung, das katholische Christentum mit einer neuepikureischen Weltanschauung zu vertauschen, sucht er zeitlebens Argumente für die Wahrheit des Glaubens. Im Anschluss an den aristotelischen Empirismus und in Parallele zur naturwissenschaftlichen Methode versucht er einen Induktionsbeweis für die Wahrheit des Christentums: Die Beobachtung des ethischen Verhaltens der Christen und die kausale Analyse dieser Wahrnehmungsdaten sollen den Schluss ermöglichen, dass der solches Verhalten motivierende Glaube wahr sei. Vorwort 5 Vorbemerkung 11 Kapitel I: Einleitung 13 Kapitel II: Zur Forschungs- und Wirkungsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert 17 1. Das Savonarolabild vom Mittelalter bis zur Aufklärung 18 2. Die Quellenlage zu Beginn des 19. Jahrhunderts 21 3. Die Erschließung neuer Quellen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts 23 3.1. Briefe 23 3.2. Predigten und Predigtentwürfe 24 3.3. Glossen 25 3.4. Literaturexzerpte 26 3.5. Texte aus Savonarolas Lehrtätigkeit an der Klosterschule 26 3.6. Werkausgaben 27 3.7. Biografien 29 3.8. Tagebücher und Chroniken 30 3.9. Sonstige Quellen 31 3.10. Savonarolaanhänger im 16. Jahrhundert 33 4. Die Savonarolaforschung im 19. und 20. Jahrhundert 36 4.1. Andreas Rudelbach (1835) und Friedrich Karl Meier (1836): Savonarola als Vorläufer der deutschen Reformation 36 4.2. Vincenzo Marchese (1850/53): Savonarola als Prophet des Trienter Konzils 40 4.3. Pasquale Villari (1859/61): Savonarola als Renaissancedenker und Prophet der Neuzeit 44 4.4. Ludwig Pastor (1895): Savonarola als Rebell gegen die oberste Kirchenautorität 51 4.5. Paolo Luotto (1897): der Anwalt des heiligen Savonarola 53 4.6. Das 400. Todesjahr Savonarolas in Italien (1898) 55 4.7. Joseph Schnitzer (1924): Savonarola als Prophet, Prediger und Reformer aus dem Geist der Mystik 60 4.8. Roberto Ridolfi (1952): Der historische Savonarola 63 4.9. Mario Ferrara: Bibliograf und Herausgeber Savonarolas 66 4.10. Donald Weinstein (1970): Savonarola als Chiliast 66 4.11. Giulio Cattin (1973): Der frühe Savonarola 71 4.12. Giacinto Arturo Scaltriti (1974): Der Thomismus des Heiligen 74 4.13. Franco Cordero (1986/88): Savonarola als Psychopath 78 4.14. Armando Verde: Apokalyptik und Rationalität 83 4.15. Das 500. Todesjahr Savonarolas 1998 85 4.16. Popularisierende Darstellungen Savonarolas 86 5. Forschungsbeiträge zu Savonarolas Versuch einer Begründung der Wahrheit des Christentums 87 5.1. Michael Glossner (1898) 87 5.2. Auguste Décisier (1910) 88 5.3. M. J. Bliguet (1929) 89 5.4. Serafino Prete (1952) 90 5.5. Girolamo Mascia (1955) 92 5.6. Raymond Marcel (1959) 92 Kapitel III: Savonarola als Apologet 95 1. Apologetik als ein Hauptthema von Savonarolas Lebenswerk 95 2. Der frühe apologetische Entwurf: Das Solatium itineris mei 103 2.1. Aufbau und Inhalt der Schrift 103 2.2. Quellen 110 2.3. Die theologiegeschichtliche Stellung des Solatium 135 3. Die Adressaten von Savonarolas apologetischem Werk 144 3.1. Die Abzweckung der rationes fidei auf die Wahrheit eines jenseitigen Zieles des Menschenlebens 145 3.2. Die Frage nach der Unsterblichkeit der Seele und der heterodoxe Aristotelismus 148 3.3. Antikatholische Weltanschauung aus Elementen epikureischer Tradition 152 3.4. Religionskritische Ansätze astrologischer Herkunft 156 3.5. Die Bezweiflung der Autorität der Bibel 158 3.6. Die heterodoxen Strömungen der Renaissance in Florenz 159 3.7. Die Funktion der Vorsehungslehre in Savonarolas Apologetik 169 4. Die Entwicklung von Savonarolas apologetischer Methode 172 4.1. Die geschichtlichen rationes fidei bis zum Triumphus crucis und ihr späterer Ausklang 174 4.2. Die Systematisierung der geschichtlichen rationes fidei anhand des Schemas finis – media 178 4.3. Die Systematisierung der rationes fidei mit Hilfe des Schemas causa – effectus 187 4.4. Wunder und sittliches Vorbild in ihrer unterschiedlichen apologetischen Überzeugungskraft 189 5. Der Triumphus crucis 191 5.1. Der Titel der Schrift 192 5.2. Aufbau und Quellen 193 5.3. Die Begründung der Wahrheit des Glaubens im Triumphus crucis 195 5.4. Die geistesgeschichtliche Stellung des Triumphus crucis 239 Kapitel IV: Apologetik, Prophetie und die Einheit von Savonarolas Lebenswerk 259 1. Glaubenszweifel und conversio 259 2. Von der apokalyptischen Schriftauslegung zum prophetischen Selbstbewusstsein 263 3. Der Zusammenschluss von Apologetik und Prophetie 271 3.1. Die Apologie des Christentums wird zur Apologie der savonarolianischen Prophetie 271 3.2. Die Prophetie wird zum Prüfstein für die Wahrheit des Christentums 275 4. Savonarola als Prediger, Apologet, Reformer und Prophet 277 Literatur 281 1. Werke Savonarolas 281 1.1. Handschriften 281 1.2. Edizione nazionale delle opere di Girolamo Savonarola (EN) 281 1.3. Gedruckte Werke Savonarolas außerhalb der „Edizione nazionale“ 282 2. Sonstige Literatur 283 Personenregister 303 Savonarola (1452-1498) saw it as his highest priority to substantiate Christianity's claim to truth, an aspect that has hitherto found scant attention. Although in his youth he had himself been tempted to exchange Catholic Christianity for a neo-Epicurean view of the world, he spent his whole life seeking arguments for the truth of the faith. Following from Aristotelian empiricism and the lines of scientific enquiry, he attempts at an inductive proof for the truth of Christianity with the argument that the observation of Christians' ethical conduct and the causal analysis of these perceptual d Joachim Weinhardt. Habilitation - Eberhard-karls-universität, Tübingen, 2001. Includes Bibliographical References (p. [269]-289) And Index.
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