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Saubere Wärme für alle : Plädoyer für eine sozial gerechte Klimapolitik

معرفی کتاب «Saubere Wärme für alle : Plädoyer für eine sozial gerechte Klimapolitik» نوشتهٔ Reinhard Klopfleisch، منتشرشده توسط نشر oekom verlag در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Wärmewende hat im Gegensatz zur Energiewende bisher nur langsam Fahrt aufgenommen. Unsere Wohnungen beheizen wir überwiegend noch ineffizient und klimaschädigend mit Gas und Öl. Ein »Weiter so« ist keine Option. Doch auf eine behaglich warme Wohnung muss niemand verzichten. Gebäudesanierung ist kein Hexenwerk, grüne Fernwärme oder Wärmepumpen stehen aktuell zur Verfügung - und zukünftig könnte mit Wind- und Solarstrom gewonnener grüner Wasserstoff zum Joker werden. Doch ist jeder, ist jede unmittelbar im eigenen Lebensbereich gefordert - und viele werden nicht ausreichend unterstützt. Die Politik muss jetzt die Weichen stellen für sozial gerechte Regelungen, damit finanziell schwächer Gestellte nicht übermäßig belastet werden. Reinhard Klopfleisch spürt den Ursachen der Versäumnisse nach - und findet sie in oft von mächtigen Interessen getriebenen, widersprüchlichen politischen Entscheidungen. Er macht Vorschläge, wie durch kluge politische Rahmensetzung Chancen und Lasten der Wärmewende zukünftig sozial gerecht verteilt werden können. Front Cover 1 Inhaltsverzeichnis 6 Vorwort 8 Einführung 12 Kapitel 1: Sozialverträglichkeit der Energiewende – Annäherung an einen facettenreichen Begriff 18 Kapitel 2: Abschied vom Wachstumsmodell – die Entwicklung der Energiewende bis Fukushima als widersprüchliche soziale Transformation 34 2.1 Die Grenzen des Wachstums – Energieeffizienz als Gegenpol zur Kernenergie 34 2.2 Klimaschutz – instrumentalisiert im Schatten des Atomkonflikts 38 2.3 Der lange Weg zum Atomausstieg 43 2.4 Energieeffizienz in Gebäuden als sozialverträgliche Alternative – hochgelobt und vernachlässigt 46 2.5 Der kalte Wind der Liberalisierung 50 2.6 Der Kampf um die öffentliche Kraft-Wärme-Kopplung – und die Rolle öffentlicher Wirtschaft in Zeiten des Neoliberalismus 56 2.7 Von der Hoffnung zur Realität – Der Durchbruch der erneuerbaren Energien im Strom 59 2.8 Energieeffizienz – die vergessene Säule der Energiepolitik 63 2.9 Zwischen 2000 bis 2011 – Das große Patt 69 Kapitel 3: Sozialverträgliche Vollendung der Stromwende – Voraussetzung für Klimaneutralität auch im Wärmesektor 78 3.1 Die Kapriolen des Emissionshandels – ein Erfolg für den Klimaschutz? 78 3.2 Die Aufgabe: klimaneutral bis 2045 84 3.3 Der (un-)aufhaltsame Aufstieg des Wind- und Solarstroms nach 2011 – sozialverträglich? 91 3.4 Vom Sockel gestürzt: Kohleausstieg ohne Verlierer? 100 3.5 KWK in Zeiten der Erneuerbaren 104 3.6 Stromversorgung aus vielen Quellen – eine Herausforderung für die Versorgungssicherheit 110 3.7 Sektorenkopplung technisch und sozial verstehen (mehr als »Strom für alles«) 118 3.8 Stiefkind Effizienz – auch mit Sektorenkopplung unverzichtbar 124 Kapitel 4: Sozialverträglichkeit der Energiewende –Erfolgskriterium in Zeiten sozialer Spaltung und klimapolitischer Notwendigkeit 132 Kapitel 5: Die Bremsen lösen: Wärme auf dem Weg zur Klimaneutralität 146 5.1 Transformation der Wärmeerzeugung 146 5.2 Klimaneutralität der Wärme – die Szenarien 155 5.3 Der gesetzliche Rahmen – vom Belohnen und Strafen 161 5.3.1 CO2-Steuer – sozialverträglich für wen? 162 5.3.2 GEG und BEG – Fordern und fördern 172 5.4 Die Basis: Effizienz 179 5.5 Mieter oder Vermieter – wer zahlt, wer profitiert von der Sanierung 193 5.6 Wärmepumpen – Hans Dampf in allen Öko-Häusern? 205 5.7 »Grüne« Fernwärme und die neue Rolle der KWK 216 5.8 Sanierung besser im Quartier 236 5.9 »Grüner« Wasserstoff – wärmetauglich auch jenseits der KWK? 247 5.10 Kommunale Wärmeplanung 259 Resümee: Politische Weichen stellen – Klimaneutralität braucht sozialverträgliche Lösungen – als Grundlage für Akzeptanz und Engagement aller Menschen 274 Literatur 279 Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis 289 Back Cover 295 Die Corona-Pandemie wurde zum Jahrhundertereignis, das weltweit den Alltag fast aller Menschen stark beeinflusst. Auch langfristig wird Corona unser Leben weiter bestimmen, über die Schutzimpfungen hinaus. Die Entstehung und Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus sind an die vehemente Zunahme der Verstädterung in kompakten Siedlungsstrukturen und an die Globalisierung der Handelsbeziehungen gebunden. Der Weg der Ausbreitung führte über die Megacitys und wurde begleitet von umfangreicher Desorientierung durch die neuen sozialen Medien. Die Gesellschaften des Westens ringen um Wege der Vernunft, um das Leben epidemiegerecht und zugleich klimaresilient zu gestalten – bei gleichzeitiger Geltung urbaner Freiheiten, wie sie für das »europäische Modell der Stadt« konstitutiv sind. Klimafragen und Pandemien zwingen uns, das Stadtwachstum selbst in den Blick zu nehmen, denn nur so können wir die Großkrise, die alles miteinander verbindet, hinter uns lassen. Für Ingrid Krau ist die Pandemie die größte Herausforderung der westlichen Gesellschaften, bei der es auch darum geht, unsere freiheitlichen Werte gegenüber den teilweise autoritär organisierten Gesellschaften Asiens zu verteidigen. Wir stehen am Scheideweg. Tief greifender gesellschaftlicher Wandel ist nötig, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen – heute und in Zukunft. Wissenschaft kann diesen Wandel anstoßen und beschleunigen, wenn sie stärker als bisher mit Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenarbeitet. Das ist der Anspruch einer transformativen Wissenschaft, deren Akteure Wandel nicht nur analysieren, sondern aktiv, informiert und auf Augenhöhe mitgestalten. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn die Wissenschaft auch ihre eigenen Praktiken in Wissenschaftsförderung, Hochschulpolitik und im täglichen Handeln der Wissenschaftler•innen kritisch hinterfragt. Jan Freihardt stellt Ansätze und konkrete Beispiele vor, die schon heute die Wissenschaft der Zukunft erproben. Draußen ist es anders ist eine ehrliche und ermutigende Einladung für all diejenigen, die mit Neugier und Gestaltungswillen studieren, forschen und lehren oder es in Zukunft möchten. Was passiert, wenn nicht finanzieller Erfolg, sondern der Beitrag zum Gemeinwohl zur Orientierung wirtschaftlichen Handelns wird? Eine andere Wirtschaft ist möglich. 24 Beispiele zeigen, wie die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis gelebt werden und finanziell zum Erfolgsfaktor werden können. Dieses Buch versammelt die visionären Entwicklungen von 24 Unternehmen, Organisationen und Gemeinden, die für das Gemeinwohl kämpfen: Es erzählt von einem Bio-Tofu-Hersteller, der erfolgreich eine Alternative zum Fleischkonsum entwickelt hat, von einem Outdoor-Bekleidungshersteller, der zu einer der nachhaltigsten Marken in Deutschland geworden ist, von einem Holzbauunternehmen, das zum Konstrukteur großer Holzgebäude aufgestiegen ist, und von einer Bank, die die alten »Raiffeisen-Ideale« heute tatsächlich erfolgreich lebt.
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