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Russlands Sonderweg der Transformation – Von der Oligarchie zur Marktwirtschaft? : Eine institutionenökonomische Analyse

معرفی کتاب «Russlands Sonderweg der Transformation – Von der Oligarchie zur Marktwirtschaft? : Eine institutionenökonomische Analyse» نوشتهٔ Welsch, Thomas، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2016. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Diese Arbeit befasst sich mit den Gründen für die Herausbildung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen in Russland, die als „Oligarchie" bezeichnet werden. Dazu werden aus einer institutionenökonomischen Sicht „ordnende Potenzen" in der Annahme unterschieden, dass diese auf drei verschiedenen Ebenen ihre Wirksamkeit entfalten können: auf der Ebene formaler Institutionen (Gesetze und andere Rechtsnormen), auf der Ebene informaler Institutionen (Traditionen, Gewohnheiten, Werte) und auf der Ebene der individuellen Wahrnehmung. Die Ebenen stehen untereinander in wechselseitigen Beziehungen; je nach Art dieser Beziehungen werden verschiedene Ordnungsfaktoren für die Individuen handlungsleitend. Daraus folgen charakteristische Merkmale des russischen Sonderwegs der Transformation. Ausgehend vom Wechsel der formalen Institutionen wird die institutionenökonomische Sichtweise vertieft (Kapitel 2) und ergänzt (Kapitel 3), um ein möglichst belastbares theoretisches Fundament für die Analyse Russlands (Kapitel 4) zu erhalten. Es wird gezeigt, dass der russische Sonderweg keiner Zwangsläufigkeit unterliegt, sondern durch Machtinteressen begründet ist. Die Lektüre ist für den ordnungs- bzw. institutionenökonomisch interessierten wie auch für den an Russland interessierten Leser zu empfehlen. * Untersuchung des russischen Sonderweges * Die Monografie fußt auf einem umfangreichen Quellenstudium, einschließlich russischer Originalquellen Inhalt -- Abbildungsverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Hinweise -- Kapitel 1: Einführung -- 1.1. Einleitung -- 1.2. Gang der Problemuntersuchung -- 1.3. Ursprung und Bedeutung des Begriffs „Oligarchie -- 1.4. Oligarchie und Institutionen -- Kapitel 2: Das institutionenökonomische Fundament der Untersuchung: Bedeutung, Wandel und Wechsel von Institutionen -- 2.1. Die Transformation von Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen -- 2.1.1. Einordnung und Begriffsbestimmung -- 2.1.2. Die formale Regelebene -- 2.1.2.1. Arten von Wirtschaftsordnungen -- 2.1.2.2. Die konstituierenden und regulierenden Prinzipien einer freien Wettbewerbsordnung -- 2.1.2.3. Die Schaffung einer freien Wettbewerbsordnung -- 2.1.3. Die informale Regelebene -- 2.2. Institutionen, Wahrnehmung und Handeln -- 2.2.1. Zur Regelgeleitetheit allen Handelns -- 2.2.2. Spezifizierung des Institutionenbegriffs -- 2.2.2.1. Institution und Regel -- 2.2.2.2. Einige Ansätze zur Klassifizierung von Institutionen -- 2.2.2.3. Die Theorie des institutionellen Wandels von North -- 2.2.2.4. Die Institutionen-Typologisierung von Kiwit und Voigt -- 2.2.2.5. Die Institutionen-Typologisierung von Leipold -- 2.2.3. Wahrnehmung und Handeln der Individuen -- 2.2.3.1. Faktoren individueller Prägung -- 2.2.3.2. Das Problem der individuellen Wahrnehmung -- 2.2.3.3. Das Problem des individuellen Handelns -- 2.2.3.4. Wahrnehmung, Handeln und die Freiheit des Willens -- 2.3. Zwischenfazit -- Kapitel 3: Soziales Kapital, Interessen und Umwelt -- 3.1. Sozialkapital und Gruppeninteressen -- 3.1.1. Das soziale Kapital -- 3.1.1.1. Begriff und Bedeutung -- 3.1.1.2. Die positive Dimension des Sozialkapitals: „Putnam-Gruppen" -- 3.1.1.3. Die negative Dimension des Sozialkapitals: „Olson-Gruppen" -- 3.1.2. Die Macht der Gruppen

Diese Arbeit befasst sich mit den Gründen für die Herausbildung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen in Russland, die als „Oligarchie" bezeichnet werden. Dazu werden aus einer institutionenökonomischen Sicht „ordnende Potenzen" in der Annahme unterschieden, dass diese auf drei verschiedenen Ebenen ihre Wirksamkeit entfalten können: auf der Ebene formaler Institutionen (Gesetze und andere Rechtsnormen), auf der Ebene informaler Institutionen (Traditionen, Gewohnheiten, Werte) und auf der Ebene der individuellen Wahrnehmung. Die Ebenen stehen untereinander in wechselseitigen Beziehungen; je nach Art dieser Beziehungen werden verschiedene Ordnungsfaktoren für die Individuen handlungsleitend. Daraus folgen charakteristische Merkmale des russischen Sonderwegs der Transformation.

Ausgehend vom Wechsel der formalen Institutionen wird die institutionenökonomische Sichtweise vertieft (Kapitel 2) und ergänzt (Kapitel 3), um ein möglichst belastbares theoretisches Fundament für die Analyse Russlands (Kapitel 4) zu erhalten. Es wird gezeigt, dass der russische Sonderweg keiner Zwangsläufigkeit unterliegt, sondern durch Machtinteressen begründet ist.

Die Lektüre ist für den ordnungs- bzw. institutionenökonomisch interessierten wie auch für den an Russland interessierten Leser zu empfehlen.

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