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Russland an der Ostsee, imperiale Strategien der Macht und kulturelle Wahrnehmungsmuster (16. bis 20. Jahrhundert) = Russia on the Baltic, imperial strategies of power and cultural patterns of perception (16th - 20th centuries)

معرفی کتاب «Russland an der Ostsee, imperiale Strategien der Macht und kulturelle Wahrnehmungsmuster (16. bis 20. Jahrhundert) = Russia on the Baltic, imperial strategies of power and cultural patterns of perception (16th - 20th centuries)» نوشتهٔ Brüggemann, Karsten (editor);Woodworth, Bradley D. (editor)، منتشرشده توسط نشر Böhlau Verlag; Bohlau Verlag GmbH u. Co. KG در سال 2012. این کتاب در 9 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die jahrhundertelange Beziehung zwischen Russland und dem Baltikum bietet mehr als die immer noch verbreitete Konzentration auf die Konfliktgeschichte erwarten lässt. In diesem Band analysieren Autorinnen und Autoren aus sechs Ländern die spezifisch russisch-baltischen Erfahrungen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Aus ihren Beiträgen ergibt sich ein differenziertes Bild dieser Verflechtungsgeschichte, das neue Impulse für die Erforschung dieser historischen Nachbarschaft in all ihren Facetten liefert. The centuries-long relationship between Russia and the lands and peoples of the eastern coast of the Baltic Sea is marked by deeper currents than can be accounted for in still widely held views of this past which stress inevitable conflict. In this book, scholars from six countries analyze the Russian-Baltic experience from the 16th to the 20th century. The more complex picture of this entangled history which emerges from this volume points to new avenues of research on the past of the shared Russian-Baltic neighbourhood Das geteilte, bis zum Mauerbau aber noch offene Berlin war im Kalten Krieg der Schauplatz einer in dieser Unmittelbarkeit einzigartigen Systemkonkurrenz. Der Zeithistoriker Michael Lemke untersucht, mit welchen Absichten diese Rivalität von Ost- und West-Berlin in Gesellschaft und Politik gestaltet wurde, wie sie den Alltag der Sektorenstadt beeinflusste und wie deren Bewohner darauf reagierten. Auf breiter Quellenbasis belegt der Autor, dass dieser politische, soziale und kulturelle Wettbewerb paradoxerweise mehr zum Erhalt als zur Auflösung der traditionellen Berliner Verflechtungen beitrug. Er schildert die Befindlichkeiten der politischen Kontrahenten und der vom Konflikt Betroffenen sowie die Kontaktversuche in der geteilten Stadt und die damit verbundenen Skurrilitäten. Wie er zeigen kann, wurden die vielfältigen innerstädtischen Beziehungen in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre für die SED ein eigenständiges Motiv zum Bau der Mauer Michael Lemke schildert in seinem Buch "Vor der Mauer" die Verflechtungen zwischen Ost- und Westberlin von 1948 bis 1961 "und die wachsende System-Konkurrenz. Diese führte erst zum Mauerbau, so lautet Lemkes These, gemeinsam mit der Republikflucht und den wirtschaftlichen Nöten der DDR. Ein quellenreicher Band, ein gut geschriebenes Nachschlagewerk" (dradio.de). "Verdienstvollerweise überwindet Lemke die nach wie vor weitverbreitete Zurückhaltung vor integralen Gesamtberliner Analysen und Darstellungen. Im Vordergrund seines Interesses stehen neben Konfrontation und Spaltung, deren Analyse lange Zeit die Forschungsperspektiven allein bestimmte, deeskalierende Momente, Formen des moderateren Wettbewerbs und grenzüberschreitender Interaktion, regionale Verflechtungen und Verklammerungen. Lemkes Arbeit ist ein wichtiger Beitrag zu einer politischen Gesellschaftsgeschichte der Stadt im Kalten Krieg" (sehepunkte.de) ***Angaben zur beteiligten Person Tuchtenhagen: Ralph Tuchtenhagen, geb. 1961, ist Professor für Ost- und Nordeuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die neuzeitliche Geschichte des Ostseeraumes, insbesondere der baltischen Länder, Russlands und Skandinaviens, sowie die Geschichte von Städten, Landschaften und Phänomenen des Nationalen. Neuere Buchveröffentlichungen umfassen: Geschichte der baltischen Länder (2005), Geschichte Schwedens (2008), Zentralstaat und Provinz im frühneuzeitlichen Nordosteuropa (2008). Im Böhlau-Verlag ist er als Co-Autor des Studienhandbuchs Östliches Europa hervorgetreten. seit 2009: Ralph Tuchtenhagen ist Professor für Geschichte und Kultur Nordeuropas und Direktor des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin ***Angaben zur beteiligten Person Brüggemann: Karsten Brüggemann (geb. 1965) ist Professor für estnische und allgemeine Geschichte an der Universität Tallinn. Er studierte Geschichte und Slawistik in Hamburg und Leningrad, Promotion 1999 mit einer Arbeit zum Russischen Bürgerkrieg an der Petrograder Front 1918-1920. Er war 1998-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk (Lüneburg), 2002-2005 Dozent für allgemeine Geschichte am Narva Kolleg der Universtiät Tartu und 2006-2009 wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (DFG) am Nordost-Institut Lüneburg. Zu seinen Forschungsinteressen zählen neben der baltischen Geschichte Fragen der russischen und sowjetischen Geschichte ***Angaben zur beteiligten Person Woodworth: Bradley D. Woodworth ist Associate Professor für Geschichte an der Universität New Haven und Associate Research Scholar für Europäische Studien an der Yale Universität ***Angaben zur beteiligten Person Selart: Anti Selart ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Tartu, Estland
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