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Rückreise in die Vergangenheit : Zur Psychoanalyse spanischer Arbeitsremigrantinnen

معرفی کتاب «Rückreise in die Vergangenheit : Zur Psychoanalyse spanischer Arbeitsremigrantinnen» نوشتهٔ Mechthild Zeul (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften; Vs Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1995. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Autorin ist Psychoanalytikerin und Mitherausgeberin der Zeitschrift "Psyche". Nur in der Untersuchung von Bingemer, Meistermann-Seeger und Neubert (1972) werden Arbeitsemigrantinnen gesondert erwähnt. Einerseits referieren die Autoren eine Untersuchung von Delgado (1966), der die These vertritt, spanische Emigrantinnen seien realisti scher in bezug auf Erwartungen an das Leben in der Bundesrepublik als ihre männlichen Mitemigranten. Aus dem Umstand, daß die spa nischen Frauen weniger ihre eigenen kulturellen Zentren besuchten als die Männer, leiten Bingemer, Meistermann-Seeger und Neubert (1972) ein höheres Maß an Integration in die deutsche Umgebung ab. Vor allem verweisen sie auf die integrative Funktion der Frauen für die Anpassung ihrer Männer an die bundesrepublikanische Gesell schaft. "Wir erkannten schon, daß die Anwesenheit von Gastarbeite rinnen besonders als Ehefrauen der Gastarbeiter unter allen integra tiven Faktoren den positivsten Einfluß hat, während umgekehrt die Trennung von ihnen und den Familien eine der wesentlichen Krisen ursachen darstellt. Unter diesem Aspekt ist die negative Kostenrech nung, die wir über nachreisende Gastarbeiter-Familien allenthalben aufgestellt fanden, unrealistisch und neu zu überprüfen" (Bingemer, Meistermann-Seeger und Neubert, 1972, S. 144). Wahrend für Cazorla Perez die Frauen zu "nur" Hausfrauen werden, weist ihnen die Bin gemer-, Meistermann-Seeger- und Neubert-Untersuchung lediglich die Rolle der Ehefrau zu, die ihrem Mann die Anpassung an die neue Umgebung erleichtern soll. Beide Arbeiten verbreiten traditionelle Klischees über die Frau, ihr werden Eigenständigkeit, eigene Sehn süchte und Wünsche abgesprochen. zur Auswirkung von Migration Die psychoanalytischen Arbeiten auf einzelne postulieren ubiquitäre psychische Verarbeitungsmecha nismen Die Autorin berichtet von ihrer Arbeit mit Frauen, die lange Zeit im mitteleuropäischen Ausland gelebt haben und nach Spanien zurückgekehrt sind. Anhand ausführlich geschilderter Fallbeispiele wird gezeigt, daß Migration krank macht, wenn die sozialen Bedingungen des Aufnahmelandes so beschaffen sind, daß sie als herabsetzend und diskriminierend erlebt werden. In diesem Zusammenhang weist die Autorin darauf hin, daß in der psychoanalytischen Emigrationsliteratur die sozialen Faktoren bei der psychischen Verarbeitung von Migration zu wenig Beachtung finden. Zugleich wird gezeigt, daß ein spezifisch weibliches Überich, das seine Wurzeln in der frühesten Mutter-Tochter-Interaktion und in frühen Körpererfahrungen hat, eine gute Verarbeitung von Emigration und Remigration erschwert. Front Matter....Pages 1-6 Plädoyer für ein unbequemes Thema....Pages 7-13 Die spanische Migration....Pages 14-25 Meine Gesprächspartnerinnen....Pages 26-41 Zur psychoanalytischen Theorie der Migration....Pages 42-53 Rückreise in die Vergangenheit....Pages 54-185 Regression und Unterdrückung....Pages 186-188 Bibliographie....Pages 189-197 Back Matter....Pages 199-200 Mechthild Zeul. Includes Bibliographical References (p. 189-197).
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