Rudolf Olden – Journalist und Pazifist: Vom Unpolitischen zum Pan-Europäer. Moralische Erneuerung im Zeichen moderner Kulturkritik
معرفی کتاب «Rudolf Olden – Journalist und Pazifist: Vom Unpolitischen zum Pan-Europäer. Moralische Erneuerung im Zeichen moderner Kulturkritik» نوشتهٔ Sebastian Schäfer, Sebastian Schafer، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Rudolf Olden war einer der führenden liberalen Redakteure der Zwischenkriegszeit. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1926 aus Wien nach Deutschland zurückgekehrt, engagierte sich der Journalist des Berliner Tageblatts auch als Jurist und Schriftsteller gegen den neuen Nationalismus und für Demokratie und Menschenrechte. Als Rechtsanwalt vertrat Olden an prominenter Stelle den Pazifisten Carl von Ossietzky während des Weltbühne-Prozesses – dennoch dürfte er einem breiteren Publikum bis heute gänzlich unbekannt geblieben sein. Sebastian Schäfer würdigt mit dieser Biographie Rudolf Olden als einen politischen Intellektuellen und verknüpft dabei die historische Friedensforschung mit der Intellektuellengeschichte. Schäfer zeichnet Oldens Rolle als Pazifist in der heterogenen Friedensbewegung der 1920er Jahre nach. Anhand innen- und außenpolitischer Diskurse der Weimarer Republik arbeitet er dessen Vorstellungen einer friedlichen Gesellschaft heraus, erfragt intellektuelle Prägungen und prüft die Repräsentativität seiner Positionen – und zeigt so den engen Zusammenhang von Oldens pazifistischer Grundidee mit dem europäischen Einigungsgedanken auf. INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 1.1 FRAGESTELLUNG 1.2 METHODIK UND AUFBAU 1.3 FORSCHUNGSSTAND 2 DIE BÜRGERLICHE UTOPIE ZERBRICHT – PAZIFISMUS IM WELTKRIEG 2.1 PROGRAMMATISCHE NEUORIENTIERUNG: ÜBER DEMOKRATIE ZUM WELTFRIEDEN 2.2 ORGANISATORISCHE VIELFALT – KRIEG UND REVOLUTION ALS PAZIFISTISCHER KATALYSATOR 3 DER LITERAT – OLDEN UND DAS JUNGE WIEN 4 DER SOLDAT – POLITISIERUNG IM SCHÜTZENGRABEN? 5 WIENER JAHRE (1918–1926) 5.1 PAZIFISTISCHE VORBILDER? BENNO KARPELES UND DIE ÖSTERREICHISCHE SOZIALDEMOKRATIE 5.1.1 Evolution statt Revolution – Der geistige Neubeginn 5.1.2 Die Pariser Konferenz – Friedensbedingungen von Versailles 5.1.3 Die Frage der Kriegsschuld – Auseinandersetzungen um den Artikel 231 5.2 „DIE REPUBLIK MUß ORGANISIERT WERDEN“ – DER ORGANISATOR IN ZEITEN DER BEWÄHRUNG 5.2.1 Das Krisenjahr 1923 5.2.2 Rechtsruck: Gescheiterte Umerziehung – Reichswehr und Justiz 5.2.3 Ideeller Realismus: Die Vereinigten Staaten von Europa 5.3 DER HERAUSGEBER – ER UND SIE. WOCHENSCHRIFT FÜR LEBENSKULTUR UND EROTIK ZWISCHENFAZIT 6 BERLINER JAHRE (1926–1933) 6.1 DER JURIST – PRAKTISCHER PAZIFISMUS 6.1.1 Fememord und Schwarze Reichswehr – Juristische Aufarbeitung 6.1.2 Pazifismus und Landesverrat: Kampf um die journalistische Freiheit 6.1.3 Der Humanist – Olden und die Deutsche Liga für Menschenrechte 6.2 DER POLITISCHE LEITARIKLER – BERLINER TAGEBLATT ALS MEDIUM 6.2.1 Die deutsche Jugend: Segen oder Fluch? 6.2.2 Wehrhaftigkeit und Pazifismus: Republikanische Aufrüstung 6.2.3 Demokratie in Gefahr! – Das Weimarer Präsidialregime 6.3 DER ZIONIST? – AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM NATIONALSOZIALISMUS 7 AUSBLICK – LONDONER EXIL (1933–1940) 8 SCHLUSSBETRACHTUNG 9 BIBLIOGRAPHIE 9.1 ARCHIVALIEN 9.2 QUELLEN 9.3 FORSCHUNGSLITERATUR
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