روسو - قانون اساسی خصوصی: به پیدایش خانواده بورژوایی (مجله آلمانی فلسفه / جلد ویژه ۱۱) (نسخه آلمانی)
Rousseau - Die Konstitution des Privaten: Zur Genese der bürgerlichen Familie (Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände 11) (German Edition)
معرفی کتاب «روسو - قانون اساسی خصوصی: به پیدایش خانواده بورژوایی (مجله آلمانی فلسفه / جلد ویژه ۱۱) (نسخه آلمانی)» (با عنوان لاتین Rousseau - Die Konstitution des Privaten: Zur Genese der bürgerlichen Familie (Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände 11) (German Edition)) نوشتهٔ Kuster, Friederike، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag GmbH در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Rousseaus politisches Denken bewegt sich in beiden Bereichen der klassischen Politik: in denen von Haus und Staat, von Privatem und Öffentlichem. Der liberalen Opposition von Individuum und Staat setzt Rousseau ein Modell der politischen Einheit entgegen, das durch die Vermittlungsinstanzen von Geschlechter- und Familienordnung gewährleistet ist. Mit dem erstmals ausformulierten Ideal einer empfindsamen Beziehungskultur wird ein Modell bürgerlicher Lebenskultur propagiert, das sich gleichermaßen auf die häuslich-intime Privatsphäre wie auf die Dimension republikanischer Öffentlichkeit erstreckt und das Rousseaus nachhaltige Deutungsmacht für das moderne bürgerliche Selbstverständnis erweist. Vorwort Einleitung 1. Vorklärungen: Traditions- und Positionsbestimmungen 1.1 Der Herrschaftsverband Familie als politisches Paradigma 1.2 Naturzustand und Familie 1.2.1 Der Naturzustand 1.2.2 Präsoziale Generativität 1.2.3 Discours sur l ’origine de l ’inégalité und Essai sur l’origine des langues: ein Vergleich 2. Die Entstehung der Familie im Discours sur I ’inégalité 2.1 Vorvertragliche Sozietäten: Nation und Familie 2.2 Arbeit und Eigentum 2.2.1 Geschlechtliche Aufgabenteilung 2.2.2 „Une sorte de propriété“ 3. Rousseaus Oikos zwischen Neoaristotelismus und bürgerlicher Familie 3.1 Vorüberlegungen 3.1.1 Auflösung der Kontinuität von häuslicher und politischer Gesellschaft 3.1.2 Das Verhältnis der Gatten: Discours sur l’origine de l’inégalité und Discours sur l ’Œconomie politique 3.2 La Nouvelle Héloïse oder Der sentimentale Oikos 3.2.1 Die Konzeption der œconomie domestique 3.2.2 Das Problem von Gleichheit und Ungleichheit 3.2.3 Die Verhältnisse von Clärens 3.2.4 Aktive und passive Staatsbürgerschaft 3.2.5 Das Ideal der Autarkie 3.2.6 Der Status der Hausherrin Exkurs zur Rechtsstellung der Frau 3.2.7 Die œconomie domestique zwischen „ganzem Haus“ und bürgerlicher Kleinfamilie Exkurs zum Discours préliminaire 4. Die Familie als intime Gemeinschaft 4.1 Auf dem Weg zur „Kontrastinstitution“ 4.1.1 „pouvoir paternel“ und „pouvoir civile“: Ordnung des Herzens und Ordnung der Vernunft 4.2 Das sentimentale Familienkonzept 4.2.1 Die Familie als narzißtischer Schonraum: Absenz von amour-propre 4.2.2 Das Alter der Empfindsamkeit 4.2.3 L’amour-passion versus l ’amour conjugal 4.2.4 Ars amatoria und die Dynamik des Geschlechterverhältnisses 4.3 Die intime Gemeinschaft als Enklave von Authentizität 4.3.1 Das Eltern-Kind-Verhältnis im Rahmen der intimen Gemeinschaft Schlußbetrachtung: Zwei Sphären der Einmütigkeit Verzeichnis der zitierten Literatur Personenverzeichnis Jean-Jacques Rousseau ist der erste politische Denker der Moderne, dessen Schriften von der Einsicht zeugen, daß der demokratische Staat seine Bestandsvoraussetzungen nicht selber garantieren kann. Dieser bedarf vielmehr einer soziokulturellen Grundlage, welche für Rousseaus demokratische Republik die Dimension des Häuslichen als integrale Einheit von ökonomischer und psychosozialer Sphäre bildet Friederike Kuster. A Revision Of The Author's Thesis (doctoral)--universität Siegen, 2003/2004. Includes Bibliographical References (p. [215]-227) And Index.
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