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Rom in Aufruhr : soziale Bewegungen im Italien der 1970er Jahre

معرفی کتاب «Rom in Aufruhr : soziale Bewegungen im Italien der 1970er Jahre» نوشتهٔ Mathias Heigl، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Rom war in den 1970er Jahren ein Epizentrum der sozialen und politischen Konflikte, welche die italienische Halbinsel erschütterten. Mathias Heigls mikrohistorische Untersuchung zentraler Auseinandersetzungen in und um Italiens Hauptstadt stellt tradierte Interpretationen in Frage - seine praxeologisch akzentuierte und stadtgeschichtlich fundierte Analyse zeigt die italienischen 1970er Jahre weniger als »bleierne Jahre« denn als Epoche vielfältiger gesellschaftlicher Aufbrüche. Die Verbindung von stadt- und bewegungsgeschichtlichen Perspektiven ermöglicht es, die Bewegungsakteure in ihren konkreten sozialen und kulturellen Kontexten zu verorten und so die Dynamiken der römischen Urbanisierung 'von unten' zu beleuchten. Inhalt Einleitung 1 Die Präsenz der Vergangenheit und der Stand der Forschung 2 Methodischer Ansatz 3 Aufbau und Quellengrundlage I Das Stadtteilkomitee der Magliana 1 Prolog: Stadtentwicklung und urbane Kämpfe in Rom 1.1 Die Entstehung der „capitale abusiva“ 1.2 Urbane Kämpfe im Rom der Nachkriegszeit 1.3 Die römischen Stadtteilkomitees der 1970er Jahre 2 La Magliana – „modello della speculazione“ 2.1 Die Entstehung der Magliana 2.2 Die Sozialstruktur der Magliana 3 La Magliana – „modello della lotta“ 3.1 Der Beginn des Kampfes und die Gründung des Stadtteilkomitees 3.2 Das Repertoire der Kampfformen des Stadtteilkomitees 3.2.1 Die direkten Aktionsformen des Stadtteilkomitees 3.2.1.1 Autoriduzione 3.2.1.2 Picchettaggio 3.2.1.3 Besetzungen 3.2.1.4 Mercati rossi 3.2.1.5 Feste 3.2.1.6 Bildungsinitiativen 3.2.2 Die indirekten Aktionsformen des Stadtteilkomitees 3.2.2.1 Dialog und Konflikt mit der Stadtverwaltung 3.2.2.2 Juristische Auseinandersetzung und öffentliche Meinung 3.3 Hegemoniekämpfe in der Magliana 3.3.1 Der ‚Pamphletkrieg‘ vom April 1972 3.3.2 Abgrenzung im politischen Alltag 3.3.3 Formen der Zusammenarbeit 3.4 Epilog: Die Konjunkturen des Stadtteilkampfes und sein Ende 4 Fazit 4.1 Klassenkonstitution und ‚moralische Ökonomie‘ in der Magliana 4.2 Das Ende der Ära der Stadtteilkomitees II „La lotta per la casa“: Der Besetzungszyklus 1973/74 1 Vorgeschichte: San Basilio – eine römische borgata 1.1 Entstehung und Entwicklung von San Basilio 1.2 Soziale Kämpfe in San Basilio 2 Der Besetzungszyklus 1973/4 2.1 November 1973 – Auftakt des Besetzungszyklus 2.1.1 Startschuss in San Basilio 2.1.2 Fortsetzung in der Magliana 2.1.3 Ausnahmezustand auf Dauer gestellt 2.1.4 Lokale Verankerung als Ziel 2.1.5 Öffentlichkeitsarbeit und Schneeballeffekt 2.1.6 Den Alltag organisieren 2.1.7 Verbreiterung des Kampfes 2.2 Februar 1974 – Höhepunkt des Besetzungszyklus 2.2.1 Klimax 2.2.2 Akteure und Politikstile 2.2.3 Repression 2.3 September 1974 – Schlusspunkt des Besetzungszyklus 2.3.1 Chronologie der Ereignisse 2.3.1.1 „La battaglia di San Basilio“ 2.3.1.2 Nach der Schlacht 2.3.2 Akteure und Motive 2.3.2.1 Die Besetzerfamilien 2.3.2.2 Die Bevölkerung von San Basilio 2.3.2.3 Die politischen Aktivisten 2.3.3 Praktische Logik und Klassenkonstitution 2.3.4 Exkurs: Hypothesen zur Schießerei vom 8. September 1974 2.4 Epilog: Via Pescaglia 93 – eine Besetzung besteht weiter 2.4.1 Stadtteilpolitik 2.4.2 Die politische Ausrichtung der Besetzung 2.4.3 Rekomposition der Besetzergemeinschaft 3 Fazit: Der Besetzungszyklus 1973/4 im Kontext der 1970er Jahre III Die Bewegung von 1977 1 1977 – Anfänge einer Bewegung 1.1 Der 20. Juni 1976 und die neue Jugendbewegung 1.2 Zeitenwende: Parco Lambro 1976 2 1977 in Rom 2.1 Konstituierung 2.1.1 Studentenproteste und faschistische Aggression 2.1.2 Militanter Antifaschismus und Konfrontation mit der Staatsgewalt 2.1.3 Eine Bewegung entsteht 2.1.4 Raumaneignung und Hegemoniekampf 2.1.5 Die Campus-Besetzung als Problem der öffentlichen Ordnung 2.1.6 Das ‚Neue‘ einer Bewegung 2.1.7 Vorspiel: Kampf um den Campus 2.2 Radikalisierung 2.2.1 17. Februar: Der Kampf um den Campus 2.2.2 Deutungskampf und Bewegungsalltag jenseits des Campus 2.2.3 Die nationale Bewegungsversammlung vom Februar 1977 2.2.4 Zurück auf dem Campus – und in der Stadt 2.2.5 „Panzieri Libero!“ 2.3 Eskalation 2.3.1 Der Tod Lorussos und die nationale Demonstration vom 12. März 2.3.2 Reaktionen und Reflexionen 2.3.3 Zurück auf dem Campus 2.3.4 Zweierlei Generalstreiks 2.3.5 ‚Indianische‘ Agitation und österliche Ruhe 2.3.6 21. April: Die Räumung des Campus und der Tod Passamontis 2.3.7 Risse in der Bewegung 2.3.8 Die Aktionseinheit zerbricht 2.3.9 12. Mai: Rom im Ausnahmezustand und der Tod Giorgiana Masis 2.4 Epilog: Vom langen Ende einer Bewegung 2.4.1 Eskalation und Ermüdung 2.4.2 Zwischenspiele 2.4.3 Römische Realitäten 2.4.4 Spaltung und Repression 2.4.5 Nach der Bewegung von 1977 3 Fazit 3.1 1977 in Rom 3.2 1977 in der italienischen Geschichte IV Die Besetzung der Abtreibungsabteilung in der römischen Poliklinik 1978 1 Die Basiskämpfe an der römischen Poliklinik 1.1 Die Entstehung des Collettivo Policlinico 1.2 Etappen des Basiskampfes an der Poliklinik 1.2.1 Der Kampf um die ‚Regionalisierung‘ des Klinikpersonals 1.2.2 Der Kampf für eine Kinderkrippe in der Poliklinik 1.2.3 Der Kampf für Arbeitszeitreduktion und mehr Personal 1.3 Die Logik des autonomen Betriebskampfes 2 Die feministische Beratungsstelle von San Lorenzo 2.1 Die Anfänge der feministischen Bewegung in Italien und in Rom 2.2 Körperpolitik und Abtreibungsverbot 2.3 Die römische Kampagne gegen das Abtreibungsverbot 2.4 Entstehung und Arbeit der Beratungsstelle in San Lorenzo 2.4.1 Anfänge der feministischen Stadtteilintervention von San Lorenzo 2.4.2 Struktur und Verankerung der Beratungsstelle 2.4.3 Die Alltagspraxis der Beratungsstelle 2.5 Perspektiven und Probleme der Beratungsstelle 3 Der Kampf um das Abtreibungsrecht an der Poliklinik 3.1 Die Verabschiedung des Abtreibungsgesetzes 3.2 Die feministische Intervention an der Poliklinik 3.2.1 Anfänge der Intervention 3.2.2 Basiskampf gegen den Boykott des Abtreibungsgesetzes 3.3 Die selbstverwaltete Abtreibungsabteilung an der Poliklinik 3.3.1 Die Besetzung 3.3.2 Akteure und Ziele 3.3.3 Mediales Echo und politische Reaktionen 3.3.4 Polizeiintervention 3.3.5 Besetzungsalltag und Konflikte der beteiligten Akteure 3.3.6 Die Zuspitzung der Polemik 3.3.7 Das Ende der Besetzung 4 Fazit: Von der praktischen Logik der politischen (Zusammen-)Arbeit Fazit Anhang 1 Abkürzungsverzeichnis 2 Abbildungsverzeichnis 3 Quellen- und Literaturverzeichnis 3.1 Archivarische Quellen 3.2 Interviews 3.3 Zeitungen und Zeitschriften 3.4 Literatur und Internetseiten Rom war in den 1970er Jahren ein Epizentrum der sozialen und politischen Konflikte, welche die italienische Halbinsel erschütterten. Mathias Heigls mikrohistorische Untersuchung zentraler Auseinandersetzungen in und um Italiens Hauptstadt stellt tradierte Interpretationen in Frage - seine praxeologisch akzentuierte und stadtgeschichtlich fundierte Analyse zeigt die italienischen 1970er Jahre weniger als »bleierne Jahre« denn als Epoche vielfältiger gesellschaftlicher Aufbrüche. Die Verbindung von stadt- und bewegungsgeschichtlichen Perspektiven ermöglicht es, die Bewegungsakteure in ihren konkreten sozialen und kulturellen Kontexten zu verorten und so die Dynamiken der römischen Urbanisierung 'von unten' zu beleuchten. Italien,Rom,1970er Jahre,Soziale Bewegungen,Konflikt,Stadt,Urban Studies,Politik,Zivilgesellschaft,Kulturgeschichte,Italienische Geschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Sozialgeschichte,Geschichtswissenschaft,Italy,Rome,1970s,Social Movements,Conflict,City,Politics,Civil Society,Cultural History,Italian History,History of the 20th Century,Social History,History Long description: Rom war in den 1970er Jahren ein Epizentrum der sozialen und politischen Konflikte, welche die italienische Halbinsel erschütterten. Mathias Heigls mikrohistorische Untersuchung zentraler Auseinandersetzungen in und um Italiens Hauptstadt stellt tradierte Interpretationen in Frage - seine praxeologisch akzentuierte und stadtgeschichtlich fundierte Analyse zeigt die italienischen 1970er Jahre weniger als>>bleierne Jahreleaden
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