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Ritterliche Taten der Gewalt: Formen und Funktionen physischer Gewalt im Selbstverständnis des deutschen Rittertums im ausgehenden Mittelalter ... in Medieval and Reformation Traditions, 233)

معرفی کتاب «Ritterliche Taten der Gewalt: Formen und Funktionen physischer Gewalt im Selbstverständnis des deutschen Rittertums im ausgehenden Mittelalter ... in Medieval and Reformation Traditions, 233)» نوشتهٔ Florian Tobias Dörschel، منتشرشده توسط نشر Koninklijke Brill N.V. در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In Ritterliche Taten der Gewalt befasst sich Florian Dörschel mit der kriegerischen Seite des deutschen Rittertums im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Das Rittertum ist nicht nur von Interesse, um das Selbstverständnis einer mit fortschreitendem Mittelalter zunehmend kleineren Gruppe zum Ritter geschlagener Männer zu untersuchen. Über diese Männer und den Ritterstand hinaus entwickelte es eine ungeheure Strahlkraft: Ritterliche Normen prägten vom Kaiser bis hin zum einfachen Bürger die mittelalterlichen Gesellschaften. Diese ritterliche Kultur drückte sich insbesondere durch das Selbstverständnis aus, Krieger zu sein. Physische Gewalt diente somit nicht am Rand, sondern im Mittelpunkt sozialen, militärischen und politischen Lebens auch der Repräsentation und der Kommunikation. Die Studie stützt sich in erster Linie auf Quellen biographischer und autobiographischer Natur, sogenannte 'Selbstzeugnisse'. In Ritterliche Taten der Gewalt (Chivalrous Violence) Florian Dörschel deals with the martial side of German chivalry during the transition from the Middle Ages to the Early Modern period. Chivalry is important not only for the self-image of the social group of knighted men, whose numbers declined over the course of the Middle Ages. An extraordinary power radiated from it: chivalrous norms shaped medieval societies as a whole, from Holy Roman Emperor to burgher. This knightly culture was especially expressed in the knight's self-understanding as warrior. Consequently, physical violence stood at the centre, not periphery, of representation and communication in social, military, and political life. The study is primarily based on biographical and autobiographical sources. Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 Abbildungsverzeichnis 13 Einleitung 16 1 Die Quellen 19 2 Forschungsstand 24 3 Vorgehen und Methode 29 Kapitel 1 Ritterliches Verhalten 31 1.1 Ritterlicher Kampf und ritterlicher Stand 31 1.2 Ritterliche Taten und der Ritterschlag 39 1.3 Rittertum und Fragen der Moral 52 1.4 Zwischenfazit 57 Kapitel 2 Der ritterliche Charakter des Adels 58 2.1 Prädisposition zur Gewalt 67 2.2 Konkurrenz und Legitimationsbedürfnis: Ritterliche Bildungsfeindlichkeit 71 2.3 Jugendliche Gewalttäter und ritterliche Absicherungsmechanismen 83 2.4 Intrinsische Motivationen 88 2.5 Zwischenfazit 94 Kapitel 3 Die kriegerische Praxis 95 3.1 Pferde, Rüstungen und Formen der bewaffneten Konfliktführung 102 3.1.1 Ritterliche Waffen 103 3.1.2 Der ritterliche Kampf zu Pferd und zu Fuß 108 3.1.3 Die ritterliche Konfliktführung zu Pferd 115 3.1.4 Der soziale Horizont als Faktor in der bewaffneten Konfliktführung 122 3.2 Ritterliche Tugenden 128 3.2.1 Die ritterliche Kunst des Fechtens 128 3.2.2 Kämpferische Disziplin 135 3.2.3 Die zentrale Tugend der Tapferkeit 142 3.3 Turnier, Tugend und Kriegspraxis 153 3.3.1 Ritterliche Männer kennen und erkennen 154 3.3.2 Die militärische Relevanz des Turniers im ausgehenden Mittelalter 158 3.3.3 Die Demonstration von Tugend im Waffenspiel 167 3.3.4 Das Turnier und die Kampfkunst 170 3.3.5 Tapferkeit im Turnier 176 3.4 Der Kampf des ritterlichen Lebens 181 3.5 Zwischenfazit 194 Kapitel 4 Die deutliche Sprache der Gewalt und der Machtverlust der Ritterschaft 196 4.1 Die fürstliche Sympathie für adlige Gewalttäter 201 4.2 Rücksichtslose Gewalt als Instrument fürstlicher Politik 205 4.3 Zwischenfazit und Ausblick 213 Kapitel 5 Ritterliche Ehre und ehrliche Taten 215 5.1 Die gewaltsame Behauptung adliger Ehre 215 5.2 Ehre, Gewalt und materieller Gewinn 227 5.3 Die Bedeutung der Öffentlichkeit 240 5.3.1 Essentielle Zeugen 240 5.3.2 Der Kampf in der Hand der Öffentlichkeit 246 5.4 Zwischenfazit 252 Kapitel 6 Ritterliche Gewalt als Mittel der sozialen Kommunikation 253 6.1 Die gesellschaftliche Rolle der Damen und das soziale Gewicht des Turniers 253 6.1.1 Das idealisierte Verhältnis zur Gewalt im Turnier 253 6.1.2 Turnierkampf vor weiblichen Augen 259 6.1.3 Das weibliche Urteil 271 6.2 Ritterlich-adlige Gewalttaten der Inklusion und Exklusion 284 6.3 Zwischenfazit 297 Kapitel 7 Die Exklusivität ritterlicher Gewalt 299 7.1 Nichtadlige unter Waffen 299 7.2 Der gemeine Fußknecht und seine Tugend 311 7.3 Professionalität, adlige Hauptleute und die Dominanz gepanzerter Reiter 327 7.3.1 Die Präferenz für den Kampf zu Pferd 330 7.3.2 Der taktische und strategische Wert Reisiger am Beispiel des Schweizerkriegs 335 7.4 Zwischenfazit und Ausblick 342 Auswertung 344 Quellen- und Literaturverzeichnis 348 Personenregister 389 Ortsregister 396 In 'Ritterliche Taten der Gewalt' befasst sich Florian Dörschel mit der kriegerischen Seite des deutschen Rittertums im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Das Rittertum ist nicht nur von Interesse, um das Selbstverständnis einer mit fortschreitendem Mittelalter zunehmend kleineren Gruppe zum Ritter geschlagener Männer zu untersuchen. Über diese Männer und den Ritterstand hinaus entwickelte es eine ungeheure Strahlkraft: Ritterliche Normen prägten vom Kaiser bis hin zum einfachen Bürger die mittelalterlichen Gesellschaften. Diese ritterliche Kultur drückte sich insbesondere durch das Selbstverständnis aus, Krieger zu sein. Physische Gewalt diente somit nicht am Rand, sondern im Mittelpunkt sozialen, militärischen und politischen Lebens auch der Repräsentation und der Kommunikation. Die Studie stützt sich in erster Linie auf Quellen biographischer und autobiographischer Natur, sogenannte ?Selbstzeugnisse?.0// 0In Ritterliche Taten der Gewalt (Chivalrous Violence) Florian Dörschel deals with the martial side of German chivalry during the transition from the Middle Ages to the Early Modern period. Chivalry is important not only for the self-image of the social group of knighted men, whose numbers declined over the course of the Middle Ages. An extraordinary power radiated from it: chivalrous norms shaped medieval societies as a whole, from Holy Roman Emperor to burgher. This knightly culture was especially expressed in the knight?s self-understanding as warrior. Consequently, physical violence stood at the centre, not periphery, of representation and communication in social, military, and political life. The study is primarily based on biographical and autobiographical sources "In Ritterliche Taten der Gewalt befasst sich Florian Dörschel mit der kriegerischen Seite des deutschen Rittertums im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Das Rittertum ist nicht nur von Interesse, um das Selbstverständnis einer mit fortschreitendem Mittelalter zunehmend kleineren Gruppe zum Ritter geschlagener Männer zu untersuchen. Über diese Männer und den Ritterstand hinaus entwickelte es eine ungeheure Strahlkraft: Ritterliche Normen prägten vom Kaiser bis hin zum einfachen Bürger die mittelalterlichen Gesellschaften. Diese ritterliche Kultur drückte sich insbesondere durch das Selbstverständnis aus, Krieger zu sein. Physische Gewalt diente somit nicht am Rand, sondern im Mittelpunkt sozialen, militärischen und politischen Lebens auch der Repräsentation und der Kommunikation. Die Studie stützt sich in erster Linie auf Quellen biographischer und autobiographischer Natur, sogenannte 'Selbstzeugnisse'" -- Provided by publisher "In Ritterliche Taten der Gewalt (Chivalrous Violence) Florian Dörschel deals with the martial side of German chivalry during the transition from the Middle Ages to the Early Modern period. Chivalry is important not only for the self-image of the social group of knighted men, whose numbers declined over the course of the Middle Ages. An extraordinary power radiated from it: chivalrous norms shaped medieval societies as a whole, from Holy Roman Emperor to burgher. This knightly culture was especially expressed in the knight's self-understanding as warrior. Consequently, physical violence stood at the centre, not periphery, of representation and communication in social, military, and political life. The study is primarily based on biographical and autobiographical sources" -- Provided by publisher
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