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Riskante Ordnungen : von der Kaiserchronik zu Jans von Wien

معرفی کتاب «Riskante Ordnungen : von der Kaiserchronik zu Jans von Wien» نوشتهٔ Mierke, Gesine، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jans von Wien’s historical narratives have been long neglected by scholars of history and literature. This study focuses on the __Weltchronik__ (__Chronicle of the World__) (circa 1280), and interprets this work as a coherent entity. The author compares the __Kaiserchronik__ (__Chronicle of the Emperors__) (circa 1150) to reveal transformations in narrative motifs as well as changes in their form and function in the context of narratological history writing. Inhalt Einleitung Riskante Ordnungen Forschungsgeschichtliche Situierung Problemaufriss I Präliminarien 1 Autor 2 Datierung 3 Überlieferung 4 Quellen 4.1 als ich an dem buoche las oder als ich die liut hoer jehen 4.2 als uns die pfaffen haben geseit: Honorius Augustodunensis und Petrus Comestor 4.3 Wahrheitskonstruktion(en) II Die Ordnung des Stoffes 1 Die Gliederung der Weltchronik 1.1 Die Gliederung nach Weltreichen 1.2 Die Ordnung der Reiche in der Weltchronik 1.3 Translatio imperii: Die Tochter des Riuzenkönigs 2 Prosapartien 2.1 Die Ordnung der Päpste: Papstkatalog 2.2 Die Ordnung der Sprachen: Sprachenspiegel 2.3 Die Ordnung der Könige: Babenbergische Genealogie 3 Zusammenfassung III Ordnungsmuster 1 Die Ordnung der Geschlechter 1.1 Verführerinnen 1.2 Verführte: Minnesklaven 1.3 Zusammenfassung 2 Die (Un-)Ordnung des Reiches 2.1 Travestie: Nero 2.2 Nekrophilie: Karl der Große 2.3 Inzest: Der Riuzenkönig und seine Tochter 2.4 Curiositas: Friedrich II 2.5 Zusammenfassung 3 Geistliche Ordnung – Papstgeschichten 3.1 Die Päpstin 3.2 Der Teufelspapst: Silvester II 3.3 Papst Leo 3.4 Vom wîsen pfaffen 3.5 Zusammenfassung IV Ordnung, Unordnung und Komik in der Weltchronik 1 Komische Ordnungen 2 Komik und Groteske 2.1 Gelächter und Entladung 2.2 Die Tradition des Komischen 2.3 Komische Ordnungen in der Weltchronik 3 Komik und Geschichtsschreibung 4 Redeszenen in der Weltchronik V Geschichte(n) in der Kaiserchronik 1 Geschichtsvermittlung und Deutungshoheit 2 Redeszenen 2.1 Ratgeber und Ratgeberinnen in der Kaiserchronik 2.2 Die ‚Erzählung in der Erzählung‘ in der Kaiserchronik 2.3 Disputationsszenen 3 Von der Kaiserchronik zu Jans von Wien 3.1 Publikum 3.2 Schema, Variation, Struktur VI Kapitel: Riskante Ordnungen 1 buoch, getiht oder korônike 2 Reihendiskussion 3 Volkssprachige Chronistik um 1300 Schluss Anhang Abkürzungen Literaturverzeichnis Quellen Forschung Register

Das Œuvre Jans’ von Wien, die Weltchronik (um 1280) und das Fürstenbuch (nach 1280), wurde lange Zeit sowohl von der Geschichts- als auch von der Literaturwissenschaft kaum fokussiert. Die Studie widmet sich vor allem der Weltchronik, die als ein Gewebe von Andeutungen und Vagheiten Welt- und Erfahrungswissen an der Grenze von Geschichtsschreibung und Literatur vermittelt. Der Text wird als ein Sinnganzes interpretiert und die inhärenten Diskurse offengelegt. Im Vergleich mit der Kaiserchronik (um 1150), die als eine Quelle der Weltchronik gilt, werden die Variationen von Erzählmustern, die Umdeutung von Erzählmotiven, ihre Neukonfiguration und Funktionalisierung innerhalb der narratologischen Geschichtsschreibung transparent. Das Zusammenspiel von fabula und historia als Ausagieren der Gattungsgrenzen, die Analyse von Ordnungsmustern und die Variation von Erzählmotiven stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Paradigma der ‚Riskanten Ordnung‘ bietet eine Möglichkeit, den in Teilen disparaten Stoff unter einem Gesamtkonzept zu betrachten.

Das Œuvre Jans' von Wien, die Weltchronik (um 1280) und das Fürstenbuch (nach 1280), wurde lange Zeit sowohl von der Geschichts- als auch von der Literaturwissenschaft kaum fokussiert. Die Studie widmet sich vor allem der Weltchronik, die als ein Gewebe von Andeutungen und Vagheiten Welt- und Erfahrungswissen an der Grenze von Geschichtsschreibung und Literatur vermittelt. Der Text wird als ein Sinnganzes interpretiert und die inhärenten Diskurse offengelegt. Im Vergleich mit der Kaiserchronik (um 1150), die als eine Quelle der Weltchronik gilt, werden die Variationen von Erzählmustern, die Umdeutung von Erzählmotiven, ihre Neukonfiguration und Funktionalisierung innerhalb der narratologischen Geschichtsschreibung transparent. Das Zusammenspiel von fabula und historia als Ausagieren der Gattungsgrenzen, die Analyse von Ordnungsmustern und die Variation von Erzählmotiven stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Paradigma der ‚Riskanten Ordnung' bietet eine Möglichkeit, den in Teilen disparaten Stoff unter einem Gesamtkonzept zu betrachten. Jans von Wien's historical narratives have been long neglected by scholars of history and literature. This study focuses on the Weltchronik (Chronicle of the World) (circa 1280), and interprets this work as a coherent entity. The author compares the earlier Kaiserchronik (Chronicle of the Emperors) to reveal transformations in narrative motifs as well as changes in their form and function in the context of narratological history writing
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