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Risikomanagement, Organisation, Compliance für Unternehmer: Risikomanagement, Organisation, Compliance für Unternehmer

معرفی کتاب «Risikomanagement, Organisation, Compliance für Unternehmer: Risikomanagement, Organisation, Compliance für Unternehmer» نوشتهٔ Ines Zenke (editor); Ralf E. Schäfer (editor); Holger Brocke (editor)، منتشرشده توسط نشر Walter De Gruyter Incorporated در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Inhalt Vorwort Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Bearbeiterverzeichnis Rechtsprechungsübersicht Kapitel 1. Unternehmensorganisation, Risikomanagement, Compliance-Management Kapitel 2. Implementierung eines Compliance-Management-Systems A. Einleitung B. Beratungsansätze in der Organisationsberatung I. Die „klassische“ Expertenberatung: II. Die prozessorientierte (systemische) Organisationsberatung III. Die Berater-Realität: Ein pragmatischer Mix aus Experten- und Prozessberatung C. Strategieentwicklung I. Treiber für die Strategieentwicklung: Die Notwendigkeit für eine Kursveränderung II. Unterschiedliche Beraterrollen im Rahmen der Strategieberatung III. Die Phasen des Strategieprozesses 1. Die Vision und das Leitbild 2. Die Ist-Analyse a) SWOT-Analyse b) Umfeld-Analyse Wie ist unser Umfeld heute und wie wird es sich entwickeln? c) Stakeholder-Analyse 3. Strategieumsetzung D. Organisationsentwicklung I. Grundlagen der Organisationstheorie II. Organisationsgestaltung 1. Aufbauorganisation a) Einliniensystem vs. Mehrliniensystem vs. Stabliniensystem b) Funktionale Organisationsstruktur vs. divisionale Organisationsstruktur c) Matrixorganisation und Projektorganisation 2. Ablauforganisation III. Wandel von Organisationen 1. Klassische Organisationsentwicklung a) Leistungsziel b) Humanziel c) Phase einer Organisationsentwicklung d) Externe Fachunterstützung e) Ansätze einer Organisationsentwicklung 2. Change Management E. Controlling a) Lernende Organisation b) Kontinuierlicher Verbesserungsprozess/Kaizen c) Six Sigma I. Das Nachhalten von Veränderungsprozessen in Unternehmen/Controlling von Change-Prozessen Kapitel 3. Risikomanagement in kleinen und mittleren Unternehmen A. Überblick I. Jedermann ist Risikomanager II. Ökonomische Vorteile des Risikomanagements III. Gesetzliche Pflichten zum Umgang mit Risiken B. Risikoarten C. Risikomanagement D. Risikomanagementprozess I. Strategisches Risikomanagement II. Systematische Risikoidentifikation und Risikokommunikation 1. Grundsätze der Risikoidentifikation 2. Umsetzungshilfen der Risikoidentifikation 3. Grundsätze und Umsetzungshilfen der Risikokommunikation III. Risikobewertung und Risikoaggregation 1. Bewertung der einzelnen Risiken a) Qualitative Methoden der Risikobewertung aa) Klassifizierung der Risiken anhand einer ABC-Analyse bb) Qualitative Risk-Map b) Quantitative Methoden der Risikobewertung aa) Erwartungswerte verschiedener Szenarien und Sensitivitätsanalyse bb) Quantitative Risk-Map c) Quantitative Risikomaße aa) Value-at-Risk und andere „at-Risk-Kennzahlen“ bb) Risikoorientierte Performancekennzahlen d) Risikoabhängigkeiten: Aggregation der einzelnen Risiken zum Gesamtrisiko IV. Risikosteuerung und Risikokontrolle 1. Risikosteuerung 2. Zu tragendes Restrisiko und Risikokapital aa) Risikosteuerungsmaßnahmen bb) Risikoüberwachung cc) Risikodokumentation Kapitel 4. Compliance Begriff, Entwicklung, Funktion A. Einleitung B. Der Begriff Compliance I. Die wörtliche Übersetzung als Anhaltspunkt II. Compliance in der Medizin III. Enges Verständnis von Compliance IV. Weites Verständnis von Compliance V. Compliance als Managementfunktion C. Die historische Entwicklung von Compliance I. Die Entwicklung in den USA II. Ausstrahlung auf Europa III. Compliance: In Europa nichts Neues! D. Rechtliche Verpflichtung zur Errichtung einer Compliance-Funktion I. Ausdrückliche gesetzliche Vorgabe nur in Einzelfällen II. Allgemeine Verpflichtung zur Einrichtung einer Compliance-Funktion? 1. Generelle Verpflichtung zur Einrichtung einer Compliance-Funktion? 2. Keine Verpflichtung zur Einrichtung einer Compliance-Funktion? 3. Einzelfallabhängige Pflicht zur Einrichtung einer Compliance-Funktion? III. Zwischenfazit E. Funktion von Compliance I. Schutzfunktion von Compliance II. Imagefunktion von Compliance Kapitel 5. Kernelemente eines Compliance-Management-Systems A. Einleitung B. Compliance-Kultur C. Organisatorische Ausgestaltung I. Verantwortlichkeitszuordnung II. Organisatorische Lösungen III. Aufgaben, Qualifikationen und Rechtsstellung des Compliance-Verantwortlichen 1. Aufgaben a) Beratung/Beratungspflicht b) Entwicklung und Umsetzung interner Regelwerke c) Schulungen und Informationen d) Kontrolle und Aufdeckung e) Berichtspflicht 2. Qualifikation 3. Rechtsstellung IV. Auslagerung 1. Die Zulässigkeit 2. Ausgestaltung V. Schnittstellen mit anderen unternehmensinternen Organisationseinheiten VI. Compliance-Audit D. Präventionsmaßnahmen I. Mitarbeiterhandbuch II. (Mitarbeiter-)Schulungen III. Beratungsangebote für Mitarbeiter IV. Sonstige Präventionsmaßnahmen E. Überwachung/Aufdeckung I. Überwachung II. Hinweisgebersysteme (Whistle-Blowing) F. Sanktionen I. Unternehmensinterne Sanktionen II. Behördliche Sanktionen gem. § 30, 130 OWiG 1. Überblick 2. § 130 Abs. 1 OWiG a) Normadressaten b) Erforderliche/zumutbare Aufsichtsmaßnahmen c) Verstoß gegen betriebsbezogene Pflichten 3. § 30 OWiG a) Normadressaten b) Täterkreis der Bezugstat c) Bezugstat aa) Betriebsbezogene Pflicht bb) Bereicherung Kapitel 6. Maßnahmen und Regelwerke A. Überblick B. Ethikregeln (Code of Conduct) I. Zielsetzung/Funktion II. Wesentliche Regelungsinhalte C. Verhalten bei behördlichen Durchsuchungen I. Zielsetzung/Funktion II. Wesentliche Regelungsinhalte 1. Ankunft der Durchsuchungspersonen im Unternehmen 2. Vorbereitung der Durchsuchungsmaßnahmen 3. Durchsuchung von Räumen/Befragung von Personen 4. Versiegelung von Räumlichkeiten 5. Nachbereitung der Durchsuchung im Unternehmen D. Beauftragung von externen Dienstleistern und Lieferanten I. Zielsetzung/Funktion II. Wesentliche Regelungsinhalte 1. Anwendungsbereich 2. Schwellenwerte 3. Angebotseinholung 4. Checkliste 5. Überprüfung 6. Dokumentation von Vertragsverhandlungen/Vergabeentscheidung/Beauftragung 7. Verwendung von Musterverträgen 8. Vertragsarchivierung/Vertragscontrolling E. Umgang mit Einladungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen (sog. Incentive-Richtlinien) I. Zielsetzung/Funktion II. Wesentliche Regelungsinhalte 1. Anwendungsbereich 2. Schwellenwerte 3. Zuwendungsberechtigte 4. Zuwendungsverfahren 5. Registrierung von Zuwendungen/Berichterstattung 6. Verwendung von Sachzuwendungen 7. Checkliste F. Umgang mit der Öffentlichkeit I. Zielsetzung/Funktion II. Wesentliche Regelungsinhalte 1. Anwendungsbereich 2. Verantwortlichkeiten 3. Delegation III. Ergänzende Maßnahmen im Krisenfall IV. Litigation-PR G. Sonstige praxisrelevante Regelwerke (Übersicht) I. Unterschriften-/Zeichnungsrichtlinien II. Telekommunikations-/IT-Richtlinien III. Richtlinien zum Umgang mit Dokumenten (sog. Clean Desk Policy) IV. Verhaltensregeln für einzelne operative Einheiten V. Grundsätze zur Wahrnehmung von Nebentätigkeiten VI. Spenden-/Sponsoring-Richtlinie VII. Richtlinie zur Durchführung interner Ermittlungen VIII. Richtlinie zur Geldwäscheprävention Kapitel 7. Compliance in der Abschlussprüfung A. Überblick B. Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Pflichten des Abschlussprüfers C. Pflichten des Abschlussprüfers im Zusammenhang mit der abzugebenden Entsprechenserklärung I. Rechtliche Grundlagen der Abgabe und Veröffentlichung der Entsprechenserklärung II. Bindungswirkung des DCGK III. Prüfungsgegenstand IV. Prüfungsdurchführung und Prüfungshandlungen V. Berichterstattung 1. Bestätigungsvermerk 2. Prüfungsbericht D. Abgabe der Unabhängigkeitserklärung nach Nr. 7.2.1 DCGK I. Inhalt der Erklärung 1. Angaben zu geschäftlichen, finanziellen, persönlichen und sonstigen Beziehungen 2. Honorarangaben II. Sonstige Erklärungen E. Auftragsgemäße Erweiterung der Berichtspflichten des Abschlussprüfers nach Nr. 7.2.3 DCGK F. Prüfung von Compliance-Management-Systemen Kapitel 8. Zertifizierung von Compliance-Management-Systemen (IDW PS 980) A. Einführung in die Prüfung eines Compliance-Management-Systems (CMS) B. Die Arten der Prüfung eines CMS I. Konzeptionsprüfung II. Angemessenheitsprüfung III. Wirksamkeitsprüfung C. Die Grundlagen eines CMS nach dem IDW PS 980 D. Der Sinn und Zweck eines CMS aus Sicht der Wirtschaftsprüfung I. Prüfungsanlässe 1. Hilfestellung bei der Konzeption und Implementierung eines CMS 2. Laufende Qualitätssicherung 3. Objektiver Nachweis der Wirksamkeit eines CMS 4. CMS-Prüfung bei Unternehmenstransaktionen E. Kritische Beurteilung der Prüfung des CMS Kapitel 9. Absicherung durch Versicherungslösungen A. Überblick B. D&O-Versicherung I. Allgemeines II. Gegenstand der Deckung III. Versicherungsnehmer und versicherter Personenkreis IV. Versicherte Haftungstatbestände 1. Innenansprüche 2. Außenansprüche a) Kartellrecht b) Umweltrecht c) Patentverletzung 3. Claims-Made-Prinzip V. Abgrenzung zu sonstigen Versicherungen (sog. Subsidiaritätsklauseln) VI. Ausschlüsse 1. Vorsatzausschluss 2. Keine Deckung im Zusammenhang mit Bestechung, Schenkungen, Spenden oder ähnlichen Zuwendungen VII. Selbstbeteiligung des Leitungsorgans 1. VorstAG a) Anwendungsbereich b) Intention des Gesetzgebers c) Verstoß gegen § 93 Abs. 2 S. 3 AktG 2. Die Auswirkungen des VorstAG auf einzelne Vorstandsmitglieder a) Regelung im Anstellungsvertrag b) Auslegung von Unklarheiten aa) Zeitliche Geltung des § 93 Abs. 2 S. 3 AktG bb) Höhe der Selbstbeteiligung cc) Mehrfachverstöße dd) Keine Vergütung in der Tochteraktiengesellschaft ee) Selbstbeteiligung für Innenansprüche und Kompensation des Schadens VIII. Die Selbstbehaltsversicherung 1. Anrechnungsmodelle 2. Selbstbehaltsversicherung ohne Anrechnung (Zusatzsummen-Modell) 3. Personal-D&O 4. Empfehlung 5. Zusammenfassung IX. Versicherungssummen X. Bewertung C. Die Rechtsschutzversicherung I. Die unternehmensfinanzierte Straf-Rechtsschutzversicherung 1. Versicherungsgegenstand 2. Versicherte Kosten 3. Widerspruchsrecht der Versicherungsnehmerin II. Die private Straf-Rechtsschutzversicherung III. Die private Anstellungsvertrags-Rechtsschutzversicherung IV. Bewertung Kapitel 10. Arbeitsrecht A. Überblick B. Rechtsgrundlagen für Compliance-Strukturen I. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit 1. Allgemeine Fürsorgepflichten 2. Sicherheit und Gesundheitsschutz a) Arbeitsschutz b) Beschäftigungsverbote c) Arbeitssicherheit d) Weitere Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften 3. Gesetzliche Arbeitszeitbeschränkungen II. Sozialversicherung 1. Abführung der Sozialversicherungsbeiträge 2. Risikofall Scheinselbstständigkeit III. Arbeitnehmerüberlassung 1. Gesetzliche Ausdehnung der Erlaubnispflicht seit 1.12.2011 2. Verbot der dauerhaften Überlassung 3. Bevorstehende Gesetzesänderungen IV. Betriebsverfassungsrecht 1. Unmittelbare Relevanz für Compliance 2. Risikofall Betriebsratsvergütung 3. Mitbestimmung bei Compliance-Maßnahmen V. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) 1. Schutzzweck des AGG und Relevanz für Compliance 2. Persönlicher Anwendungsbereich des AGG a) Geschützte Personen b) Mögliche Täter und Verantwortliche nach dem AGG 3. Sachlicher Anwendungsbereich des AGG 4. Formen der Benachteiligung 5. Ausnahmen vom Verbot der Benachteiligung 6. Rechtsfolgen bei Verstößen gegen das Verbot der Benachteiligung durch den Arbeitgeber a) Beschwerderecht b) Leistungsverweigerungsrecht c) Entschädigung und Schadenersatz d) Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch e) Maßregelungsverbot f) Information an Betriebsrat und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes g) Unwirksamkeit von Vereinbarungen 7. Organisationspflichten des Arbeitgebers a) Stellenausschreibungen b) Schutzmaßnahmen c) Schulungen d) Beschwerdestelle e) Bekanntmachungspflichten VI. Persönlichkeitsrecht und Datenschutz 1. Verhaltens- bzw. Ethikrichtlinien 2. Whistle-Blower-Regelungen 3. Arbeitnehmerdatenschutz und E-Mail-Überwachung C. Einführung und Durchsetzung von Compliance-Vorgaben im Unternehmen I. Einführung durch Direktionsrecht II. Einführung durch Individualvereinbarung III. Einführung durch Betriebsvereinbarung Kapitel 11. Datenschutzrechtliche Compliance A. Überblick B. Rechtsgrundlagen für Compliance-Strukturen I. Materielles Datenschutzrecht 1. Vertriebsprodukte 2. Auftragsdatenverarbeitung II. Adressaten des Datenschutzrechtes und Rechtsfolgen bei Verstößen 1. Adressaten des Datenschutzrechts 2. Rechtsfolgen bei Verstößen C. Einführung und Durchsetzung von Compliance-Vorgaben im Unternehmen I. Inbetriebnahme von Verfahren automatisierter Verarbeitungen II. Bestellung eines Beauftragten für den Datenschutz III. Erstellung von Verfahrensübersichten IV. Vorabkontrolle V. Verpflichtung auf das Datengeheimnis VI. Technische und organisatorische Maßnahmen VII. Schulung von Mitarbeitern Kapitel 12. Energiekartellrecht A. Überblick B. Kartellrecht im Energiemarkt C. Die Motivation kartellrechtlicher Compliance D. Ziele kartellrechtlicher Compliance E. Grundzüge: Was ist Kartellrecht? Wozu dient es? Was verbietet es? Wen betrifft es? I. Rechtsgrundlagen, Anwendungsbereich, Ziel und Systematik des Kartellrechts II. Das Kartellverbot III. Die Missbrauchsverbote IV. Die Fusionskontrolle V. Praxisrelevante Beispiele von Kartellverstößen 1. Klassische Kartellabsprachen im Sinne des § 1 GWB 2. Informationsaustausch 3. Langfristige Bezugsbindungen 4. Verstöße gegen kartellrechtliche Missbrauchsverbote a) Allgemeines b) Betroffene (Absatz-)Märkte c) Missbrauch im Konzessionsvergabeverfahren 5. Verstöße gegen Fusionskontrollvorschriften F. Welche Unternehmensbereiche/Personen sind betroffen/gefährdet? I. Unternehmensleitung II. Handel/Vertrieb III. Vertragsmanagement G. Zu den Folgen von Kartellverstößen: Was passiert bei Verstößen gegen das Kartellrecht? I. Ermittlungs-, Auskunfts- und Beschlagnahmebefugnisse II. Abstellungsverfügungen und einstweilige Maßnahmen III. Verhängung von Bußgeldern 1. Bußgelder gegen Unternehmen a) Bußgeldbemessung b) Steuerliche Behandlung von Bußgeldern 2. Bußgelder gegen natürliche Personen a) Bußgeldbemessung b) Versicherungsrechtliche Behandlung von Bußgeldern IV. Vorteilsabschöpfung durch die Kartellbehörden oder durch Verbände V. Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche der Betroffenen nach dem GWB 1. Private Kartellverfolgung 2. Bindungswirkung kartellbehördlicher Entscheidungen 3. Verweis auf Möglichkeiten der Weiterwälzung im Rahmen der Schadenermittlung (Passing-on-Defense) und Ansprüche indirekter Abnehmer 4. Kausalität in sog. Umbrella-Pricing-Fällen 5. Die Verjährung kartellrechtlicher Schadenersatzansprüche 6. Persönliche Haftung von Geschäftsführern bzw. Unternehmensverantwortlichen VI. Weitere Konsequenzen 1. Zivilrechtliche Unwirksamkeit kartellrechtswidriger Rechtsgeschäfte 2. Gesellschafts- und arbeitsrechtliche Konsequenzen H. Hinweise zur kartellrechtlichen Compliance I. Ausgangspunkt: Bestandsaufnahme und Risikobewertung 1. Reaktionsmöglichkeiten bei festgestellten Zuwiderhandlungen a) Der Kartellverstoß wird bislang kartellbehördlich nicht verfolgt b) Der Kartellverstoß wird bereits kartellbehördlich verfolgt 2. Bestimmung des relevanten Personenkreises und der wesentlichen Inhalte einer Kartellrechts-Compliance II. Kartellrechts-Compliance als Aufgabe der Leitungsebene III. Information und Schulung von Mitarbeitern IV. Erstellung von Richtlinien bzw. Checklisten V. Organisatorische Vorkehrungen zur Überwachung VI. Dokumentation VII. Umgang mit kartellrechtlich sensiblen Unterlagen 1. Korrespondenz mit einem externen Anwalt 2. Korrespondenz mit Syndikusanwälten Kapitel 13. Energiewirtschaftsrecht A. Entflechtungsvorgaben des EnWG I. Überblick 1. Europarechtliche Grundlagen und die Umsetzung im EnWG 2. Gesetzliche Ziele der Entflechtungsvorgaben 3. Stufenfolge der und Ausnahmen von den Entflechtungsvorgaben 4. Auslegung und Konkretisierung der Entflechtungsvorgaben 5. Weiterentwicklung der Entflechtungsvorgaben auf europäischer Ebene II. Vertraulichkeitsvorgaben 1. Ziele des § 6a EnWG 2. Vertraulichkeitsgebot, § 6a Abs. 1 EnWG a) Welche Unternehmen sind verpflichtet? b) Umfang der Verpflichtung c) Sicherstellung der Vertraulichkeit im Unternehmen 3. Verpflichtung zur nichtdiskriminierenden Offenlegung, § 6a Abs. 2 EnWG a) Welche Unternehmen sind verpflichtet? b) Umfang der Verpflichtung c) Sicherstellung der nichtdiskriminierenden Offenlegung 4. Festlegungen der BNetzA (GPKE, GeLi Gas) 5. Dokumentation der Geschäftsprozesse III. Buchhalterische Entflechtung 1. Ziele des § 6b EnWG 2. Umfang der Verpflichtung IV. Rechtliche und operationelle Entflechtung 1. Rechtliche Entflechtung a) Inhalt der Verpflichtung b) Energierechtliche Umsetzung c) Arbeitsrechtliche Umsetzung 2. Operationelle Entflechtung a) Bestimmungen zur „personellen Entflechtung“ b) Auslegungsverständnis der Regulierungsbehörden c) Kommunikationsverhalten und Markenpolitik d) Gleichbehandlungsmanagement 3. Ausnahmeregelung: De-minimis-Unternehmen B. Zusätzliche grundlegende Verpflichtungen des Energiewirtschaftsrechts C. Checkliste I. Entflechtungsvorgaben 1. Vertraulichkeit, § 6a EnWG 2. Buchhalterische Entflechtung, § 6b EnWG 3. Rechtliche Entflechtung, § 7 EnWG 4. Operationelle Entflechtung, § 7a EnWG II. Energiewirtschaftsrecht Kapitel 14. Strom- und energiesteuerrechtliche Compliance A. Einführung B. Steuerliche Pflichten, Überwachung und Sanktionen C. Systematischer Überblick D. Stromsteuerrecht I. Übersicht zum StromStG II. Besteuerung des Stroms 1. Steuerentstehung 2. Steuerschuldner 3. Versorgererlaubnis 4. Pflichten des Versorgers 5. Stromsteueranmeldung III. Entnahme steuerbefreiten oder steuerbegünstigten Stroms und Steuerentlastung 1. Entnahme steuerbefreiten oder steuerbegünstigten Stroms a) Beantragung und Erteilung der Erlaubnis b) Pflichten des Erlaubnisinhabers 2. Stromsteuerbefreiungen a) Grüner Strom aus grünen Netzen b) Strom zur Stromerzeugung c) Dezentrale Stromerzeugung und -versorgung 3. Steuerentlastung für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes a) Unternehmen des Produzierenden Gewerbes b) Stromentnahme zu betrieblichen Zwecken c) Nutzenergie-Lieferung d) Allgemeine Entlastung 4. Spitzenausgleich IV. Übersicht der wichtigsten Fristen aus dem Stromsteuerrecht E. Energiesteuerrecht I. Besteuerung von Erdgas 1. Steuertarife 2. Steuerentstehung („Entnahme zum Verbrauch“) 3. Keine Steuerentstehung bei anschließender steuerfreier Verwendung 4. Steuerschuldner 5. Anmeldung als Lieferer 6. Pflichten des Lieferers 7. Erdgassteueranmeldung II. Steuerentlastungen 1. Formelle Voraussetzungen der Steuerentlastungen 2. Energiesteuerentlastungen im Einzelnen a) Keine Verwendung als Kraft- oder Heizstoff b) Begünstigte Prozesse und Verfahren aa) Allgemeine Voraussetzungen bb) Mineralogische Verfahren cc) Verfahren der Metallerzeugung und -bearbeitung dd) Chemisches Reduktionsverfahren ee) Zweierlei Verwendungszweck (Dual Use) c) Thermische Abfall- und Abluftbehandlung d) Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung e) Energieeinsatz in (hocheffizienten) KWK-Anlagen f) Begünstigung für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes aa) Allgemeine Steuerentlastung bb) Spitzenausgleich III. Exkurs: Biogas 1. Steuerentstehung 2. Steuerbegünstigung von Biogas a) Steuerbefreiung b) Steuerentlastung IV. Übersicht der wichtigsten Fristen aus dem Energiesteuerrecht Kapitel 15. Gesellschaftsrechtliche Compliance A. Systematischer Überblick B. Pflichten der Unternehmensleitung I. Organisationspflichten 1. Beachtung des Unternehmensgegenstandes 2. Wahrung der Kompetenzordnung 3. Organisationsverantwortung 4. Besondere Legalitätspflichten II. Informations- und Berichtspflichten 1. Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat 2. Berichtspflichten gegenüber den Anteilseignern 3. Offenlegungspflichten gegenüber der Allgemeinheit III. Unternehmensstrategie unternehmerisches Ermessen IV. Planung und Finanzierung 1. Planungs- und Finanzverantwortung 2. Insolvenzantragspflicht V. Treuepflichten 1. Begriff und Fallgruppen 2. Insbesondere: Wettbewerbsverbote 3. Pflicht zur Verschwiegenheit VI. Besonderheiten für den GmbH-Geschäftsführer VII. Verbundene Unternehmen C. Pflichten des Aufsichtsorgans I. Bildung eines Aufsichtsorgans Arten II. Persönliche Eignung III. Überwachungspflicht 1. Aufgabendelegation und Organverantwortung 2. Insbesondere: Prüfungsausschuss 3. Gegenstand der Überwachung und Informationspflicht 4. Überwachungsmittel 5. Erfüllung der Überwachungsaufgabe IV. Weitere Pflichten des Aufsichtsrates 1. Einberufung der Hauptversammlung (§ 111 Abs. 3 AktG) 2. Berichts-, Prüfungs- und Mitwirkungspflichten 3. Zustimmungsvorbehalte nach § 111 Abs. 4 AktG V. Treue- und Verschwiegenheitspflicht 1. Loyalität und Bindung an das Unternehmensinteresse 2. Inhalt der Verschwiegenheitspflichten VI. Fakultativer Aufsichtsrat in der GmbH VII. Besonderheiten bei kommunalen Gesellschaften Kapitel 16. Marktmissbrauchsrecht und Compliance A. Überblick I. Kapitalmarktrechtliches Marktmissbrauchsrecht II. Das Analogon im Energierecht: Die REMIT 1. Überblick 2. REMIT-Betroffenheit B. Insiderrecht I. Überblick II. Insiderinformation 1. Konkrete Information 2. Nicht öffentlich bekannte Information 3. Emittenten- oder Insiderpapier-Bezug 4. Eignung zur erheblichen Kursbeeinflussung 5. Beispiele 6. Exkurs III. Insiderpapiere 1. Finanzinstrumente 2. Derivate IV. Insiderhandelsverbot 1. Tathandlungen 2. Handelsverbot (Nr. 1) 3. Weitergabeverbot (Nr. 2) 4. Empfehlungs- bzw. Verleitungsverbot (Nr. 3) V. Insiderrecht im Bereich der Energiegroßhandelsprodukte 1. Überblick und Anwendungsbereich 2. Insiderinformation und Insiderhandelsverbote 3. Praktischer Umgang im Unternehmen C. Recht der Marktmanipulation I. Überblick II. Informationsgestützte Manipulationen 1. Tatbestand 2. Machen unrichtiger oder irreführender Angaben 3. Verschweigen III. Handelsgestützte Manipulationen 1. Tatbestand 2. Anzeichen nach der MaKonV 3. Beispiele nach der MaKonV IV. Sonstige Täuschungshandlungen 1. Tatbestand 2. Beispiele nach der MaKonV V. Marktmanipulation im Bereich der Energiegroßhandelsprodukte D. Untersuchung und Sanktionen von Marktmissbrauch Kapitel 17. Public Corporate Governance Kodex A. Überblick B. Grundlagen und Struktur I. Quellen II. Ziele und Regelungstechnik III. Anwendungsbereich C. Vorgaben für die Geschäftsleitung I. Leitungsaufgabe II. Vergütung III. Interessenkonflikte D. Aufsicht und Zusammenarbeit der Organe I. Überblick II. Aufsicht in Unternehmen des Bundes III. Zusammensetzung und Interessenkonflikte E. Empfehlungen an die Anteilseigner F. Transparenz und Rechnungslegung I. Jährlicher Bericht II. Rechnungslegung III. Abschlussprüfung Kapitel 18. Strafrecht A. Überblick B. Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung gegenüber Amtsträgern I. Tatbestandsvoraussetzungen 1. Amtsträger 2. Vorteil 3. Unrechtsvereinbarung II. Handlungsempfehlung C. Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr I. Tatbestandsvoraussetzungen II. Handlungsempfehlung D. Wettbewerbsbeschränkende Absprache bei Ausschreibungen I. Tatbestand 1. Ausschreibung über Waren oder gewerbliche Leistung 2. Rechtswidrige Absprache 3. Abgeben eines Angebotes als strafbare Tathandlung II. Handlungsempfehlung E. Steuerliche Auswirkungen von Zuwendungen I. Auswirkungen für den Zuwendenden II. Auswirkungen für den Zuwendungsempfänger F. Untreue I. Tatbestandsvoraussetzungen 1. Missbrauch 2. Treuebruch 3. Pflichtwidrigkeit 4. Einverständnis des Vermögensinhabers 5. Vermögensnachteil 6. Vorsatz II. Praxisrelevante Fallgruppen der Untreue 1. Sponsoring 2. Schmiergeldzahlungen 3. Schwarze Kassen 4. Risikogeschäfte 5. Untreue im Konzern 6. Exkurs: § 130 OWiG III. Handlungsempfehlung G. Strafrechtliche Garantenpflichten des Compliance-Officers H. Steuerstrafrecht I. Überblick I. Materielles Steuerstrafrecht I. Der Tatbestand der Steuerhinterziehung 1. Steuerhinterziehung durch aktives Tun a) Falsche Angaben über Tatsachen b) Abgrenzung zu Rechtsauffassungen c) Keine Beweislast des Erklärenden d) Steuerberater 2. Steuerhinterziehung durch Unterlassen a) Erklärungspflichtiger b) Berichtigungspflicht 3. Steuerverkürzung a) Allgemeines b) Steuerverkürzung auf Zeit c) Ungerechtfertigter Steuervorteil d) Ermittlung des Steuerschadens e) Kompensationsverbot II. Der subjektive Tatbestand der Steuerhinterziehung III. Versuchte Steuerhinterziehung IV. Rechtsfolgen der Steuerhinterziehung 1. Kriminalstrafe 2. Verfahrenseinstellung 3. Bußgeldrechtliche Sanktionen 4. Steuerrechtliche Konsequenzen V. Sonstige Steuerstraftatbestände/Steuerordnungswidrigkeiten VI. Selbstanzeige 1. Positive Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer Selbstanzeige 2. Ausschluss der Wirksamkeit einer Selbstanzeige J. Steuerstrafverfahren I. Allgemeine Hinweise II. Einzelheiten des Verfahrens 1. Kein Zwang zur Mitwirkung nach Einleitung eines Strafverfahrens 2. Strafprozessuale Zwangsmaßnahmen 3. Verhaltensempfehlungen Kapitel 19. Ausblick A. Die Integration von Governance-Teilsystemen als Zukunftsaufgabe B. Fortschreiten der Institutionalisierung von Compliance-Management-Regeln Register

Risikomanagement / Risikocontrolling, Interne Revision, Compliance, Unternehmensorganisation: Ziel ist es, dem Leser mittels eines umfassenden Risikobegriffs einWerk zu bieten, das Praxiswissen aus allen Teilbereichen integriert darstellt, die bestehenden Wechselbezüge aufzeigt und sinnvoll aufeinander abstimmt. Es wird von Praktikern für Praktiker geschrieben.

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