معرفی کتاب «Richard Beer-Hofmann und die Wiener Moderne. (Studia Judaica, 6)» نوشتهٔ Stefan Scherer، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die erste umfassende Monographie zu Richard Beer-Hofmann (1866-1945), des neben Hofmannsthal und Schnitzler bedeutendsten Dichters der Wiener Moderne, gliedert sich in drei Teile: Teil I gibt eine Darstellung des Gesamtwerks, Teil II eine ausführliche Interpretation des »Tod Georgs«. Teil III schließlich markiert die Bezüge dieses Romans zum philosophischen Diskurs der Jahrhundertwende (Sprachkrise, Empiriokritizismus, Monismus, Gestaltpsychologie, Traumdeutung, Mythos-Theorie) und zeichnet erstmals die literarischen Zusammenhänge zwischen Beer-Hofmann und zentralen Autoren der Jahrhundertwende nach (Hofmannsthal, Schnitzler, Andrian, Bahr, George, Rilke, Borchardt). Ideelles Zentrum für Beer-Hofmanns dichterisches Selbstverständnis ist das seit Ende der 90er Jahre offen und selbstbewusst vertretene Judentum. Richard Beer-Hofmann – »der bedeutendste von uns allen« 13 Erster Teil: Das Gesamtwerk Beer-Hofmanns 21 1. Pantomime und Prosa: Das Frühwerk (1891–1900) 23 1.1 Pierrot Hypnotiseur (1892) 23 1.2 Novellen 31 1.3 Der Tod Georgs (1900) – Thematik, Stoff, Entstehung 49 2. Übergang zum Spätwerk – Die ›Tragödie zu Ende schreiben‹ als Probe auf Gottes ›Gerechtigkeit‹: Der Graf von Charolais (1904) 53 2.1 Geschehen 54 2.2 ›Tragische Unschuld‹ 56 2.3 Zur Gattungsfrage 60 2.4 Themen und Motive 67 3. Noch einmal eine Pantomime: Das goldene Pferd (1921/1922) 79 3.1 Stumme Szenen – Pantomimisches Schreiben 79 3.2 Ein Rollenspiel des Unbewußten 83 4. Verse (1941) 88 4.1 Schlaflied für Mirjam (1897) 90 4.2 Gedichte und Verse – Das lyrische Werk 96 5. Reden, Aufzeichnungen und geplante Werke – Dramaturgie 108 5.1 Gedenkrede auf Wolfgang Amadé Mozart (1906) 108 5.2 Einleitung zu ›Die Hochzeit des Todes‹ von Ariel Bension (1920) 111 5.3 An der Schwelle des Goethe-Jahres (1932) 112 5.4 Aufzeichnungen 114 5.5 Geplante Werke und Fragmente 118 5.6 Beer-Hofmann als Regisseur und Dramaturg 126 6. Der biblische Dramenzyklus: Die Historie von König David 133 6.1 Selbstverständnis und Dichtungsauffassung im Spätwerk 133 6.2 Die vorliegenden Teile 139 Exkurs: Zur Anverwandlung biblischer Stoffe in der Literatur des 20. Jahrhunderts: Beer-Hofmanns Historie und Thomas Manns Bibeldichtungen, mit einem Seitenblick auf Reinhard Sorges König David (1916) 167 7. Das Erinnerungsbuch: Paula. Ein Fragment (1949) 177 7.1 Weder Autobiographie noch Dichtung: Beer-Hofmanns Rückkehr zur Prosa als ›Chronik des Fatums‹ – Bedeutung, Entstehung und Struktur der Erinnerungen 177 7.2 Kindheit und das Bildnis der Mutter 184 7.3 ›Incipit Vita Nova‹ – Das Erweckungserlebnis 186 Zweiter Teil: Der Tod Georgs – Darstellung und Überwindung des Ästhetizismus 189 1. Problemstellung 191 1.1 Rezeptionsgeschichte – Forschungsbericht 191 1.2 Die Notwendigkeit einer Neudeutung 204 1.3 Voraussetzungen zur Interpretation 218 2. Interpretation 232 2.1 Bilder und Motive 232 2.2 Stil 276 2.3 Themen 302 2.4 Zwischen Tradition und Moderne – Zur Struktur des Tods Georgs an der Wende zum modernen Roman 321 Dritter Teil: Richard Beer-Hofmann und die Wiener Moderne 339 1. Brennpunkt 1900 – Probleme der Zeit im Wandel der Epoche 341 1.1 ›Krisenbewußtsein‹ I – Politische, wirtschaftliche und sozialgeschichtliche Zusammenhänge im biographischen Kontext 342 1.2 ›Krisenbewußtsein‹ II – Beer-Hofmann und der philosophische Diskurs der Jahrhundertwende 345 1.3 Paradigma einer Lösung – Beer-Hofmanns Judentum im antisemitischen Wien der Jahrhundertwende 395 Exkurs: Judentum und Moderne: Beer-Hofmanns Stellungnahmen zur ›jüdischen Frage‹ 409 2. Die Stellung Beer-Hofmanns in der Literatur der Jahrhundertwende 414 2.1 Der Kreis des Jungen Wien 414 2.2 Beziehungen und Bezüge – Beer-Hofmann in der deutschsprachigen Literatur der Jahrhundertwende 499 2.3 Der Tod Georgs und die Prosa des europäischen Fin de siècle 513 Rezeption und Wertung – Zur literarhistorischen Beurteilung Beer-Hofmanns 521 Siglenverzeichnis 525 Literatur 529 Namenregister 561
Die erste umfassende Monographie zu Richard Beer-Hofmann (1866-1945), des neben Hofmannsthal und Schnitzler bedeutendsten Dichters der Wiener Moderne, gliedert sich in drei Teile: Teil I gibt eine Darstellung des Gesamtwerks, Teil II eine ausführliche Interpretation des »Tod Georgs«. Teil III schließlich markiert die Bezüge dieses Romans zum philosophischen Diskurs der Jahrhundertwende (Sprachkrise, Empiriokritizismus, Monismus, Gestaltpsychologie, Traumdeutung, Mythos-Theorie) und zeichnet erstmals die literarischen Zusammenhänge zwischen Beer-Hofmann und zentralen Autoren der Jahrhundertwende nach (Hofmannsthal, Schnitzler, Andrian, Bahr, George, Rilke, Borchardt). Ideelles Zentrum für Beer-Hofmanns dichterisches Selbstverständnis ist das seit Ende der 90er Jahre offen und selbstbewusst vertretene Judentum.
Main description: This ist he first major monograph on Richard Beer-Hofmann (1866-1945), the most significant representative of the early 20th century Viennese literature alongside Hofmannsthal and Schnitzler. Its three parts provide 1) an overall discussion of Beer-Hofmann's work; 2) an in-depth interpretation of his novel>>Der Tod Georgs