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Rhetorica Divina: Mittelhochdeutsche Prologgebete Und Die Rhetorische Kultur Des Mittelalters (Quellen Und Forschungen Zur Sprach-Und Kulturgeschichte Der Germanischen Volker, Nf)

معرفی کتاب «Rhetorica Divina: Mittelhochdeutsche Prologgebete Und Die Rhetorische Kultur Des Mittelalters (Quellen Und Forschungen Zur Sprach-Und Kulturgeschichte Der Germanischen Volker, Nf)» نوشتهٔ Lutz, Eckart Conrad، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter; Walter de Gruyter Inc.; De Gruyter در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Herausforderung religionsgeschichtlicher Forschung besteht darin, die Erschließung von Quellen in ihren Kontexten und ihre theoriegeleitete Erklärung mit einer historisch-kritischen Reflexion der Wissensproduktion selbst zu verknüpfen. Die Reihe Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten (RGVV) will dieser Komplementarität von historischer Kontextualisierung, theoretischer Verdichtung und disziplinärer Positionierung Rechnung tragen. Studien zu kulturspezifischen Sachzusammenhängen stehen neben vergleichenden Arbeiten, in Form von Monographien oder thematisch fokussierten Sammelbänden. Vorwort Einleitung Erster Teil: Grundlagen Erster Abschnitt: Zum exordium in den Lehrbüchern der Rhetorik und zum religiösen Eingang in der mittelalterlichen Dichtung Vorbemerkungen Kapitel I: Antike Rhetorik im Mittelalter 1. Unmittelbare Wirkung der antiken Schriften 2. Vermittlung durch Kirchenschriftsteller – Augustin und Hraban Kapitel II: Die ars dictandi 1. Entstehung und Entfaltung der Briefschreibelehre 2. Der Brief und seine Teile 3. Der literarische Liebesbrief – ein Beispiel aus der Briefpraxis Kapitel III: Die ars poetriæ 1. Ars poetriæ und Theorie des Prologs 2. Titulus und prologus 3. Prologus præter rem und prologus ante rem 4. Die modi inchoandi materiam poeticam — ordo naturalis und or do artificialis 5. Der neunte modus des Johannes von Garlandia – die Prologe Vergils und Lucans 6. Die modi exordiendi in litteris – exordium, procœmium, prologus u. a Kapitel IV: Das Vorbild antiker Dichtungen Kapitel V: Die ars prædicandi Kapitel VI: Der religiöse Prolog – Tradition und Wandlung 1. Mittellateinische Legenden 2. Frühmittelhochdeutsche geistliche Dichtungen 3. Mittelhochdeutsche Dichtungen vor Wolfram 4. Beispiele aus den romanischen Literaturen Zweiter Abschnitt: Zu Form und Formen des Gebets – Typologie, rhetorische Struktur und Funktion in der Dichtung Vorbemerkungen Kapitel I: Zur Typologie des Gebets 1. Formen des biblischen Gebets 2. Zur Tradition der Formen – der Psalter im Mittelalter Kapitel II: Rhetorik des Gebets 1. Wilhelms von Auvergne ,Rhetorica divina‘ – ein Novum? 2. Das Bewußtwerden rhetorischer Strukturen des Gebets 3. Die rhetorische Gliederung des Gebets – seine Teile Kapitel III: Gebete in der mittelalterlichen Epik 1. Typen des epischen Gebets 2. Beschreibung des Aufbaus 3. Das Konfessionsgebet der Epik und die mittelhochdeutschen Prologgebete Dritter Abschnitt: Zur theologischen Bildung der Dichter – am Beispiel Rudolfs von Ems Vorbemerkungen Kapitel I: Eine Berufung auf die schrift der wârheit – ihre Herkunft und Verbreitung Kapitel II: Die Chöre der Engel und ihre hierarchische Ordnung Kapitel III: Die Sieben Gaben des Heiligen Geistes und die paulinischen Charismata Kapitel IV: Zum Gleichnis von der Himmlischen Hochzeit und seinen Auslegungen Zweiter Teil: Kommentare und Analysen – Die Prologgebete Wolframs von Eschenbach und Rudolfs von Ems Einleitung Erster Abschnitt: Das Gebet des Kaisers in Rudolfs ,Guotem Gerhart‘ – ein handlungsintegriertes Gebet Kapitel I: Übertragung und Kommentar Kapitel II: Interpretation 1. Stellung und Funktion des Gebets im Werk 2. Bauformen, Inhalt und Gliederungsmittel 3. Systematische Inhaltsübersicht 4. Schemata 5. Die Struktur und ihre Aussage Zweiter Abschnitt: Das Eingangsgebet zu Rudolfs ,Barlaam und Josaphat‘ Kapitel I: Erläuterungen zu Inhalt und Form Kapitel II: Interpretation 1. Inhalt und Aufbau 2. Bauformen und Gliederungsmittel 3. Systematisches Inhaltsverzeichnis 4. Kritik der bisherigen Gliederungsentwürfe 5. Aufbauschema 6. Beziehungen zwischen Prolog und Werk 7. Die Struktur und ihre Aussage Kapitel III: Der motus rationalis – eine mittelalterliche Denkform? Dritter Abschnitt: Das Eingangsgebet zu Rudolfs ,Weltchronik‘ Kapitel I: Erläuterungen zu Inhalt und Form Kapitel II: Interpretation 1. Inhalt, Bauformen und Gliederungsmittel 2. Beziehungen zwischen Gebet und Werk 3. Systematisches Inhaltsverzeichnis 4. Ehrismanns Gliederung 5. Aufbauschema 6. Die Struktur und ihre Aussage Vierter Abschnitt: Das Eingangsgebet zu Wolframs ,Willehalm‘ Kapitel I: Erläuterungen zu Inhalt und Form Kapitel II: Interpretation 1. Inhalt und Aufbau 2. Gliederungsmittel 3. Systematisches Inhaltsverzeichnis 4. Kritik der bisherigen Gliederungsentwürfe 5. Aufbauschema 6. Beziehungen zwischen Prolog und Werk 7. Die Struktur und ihre Aussage Fünfter Abschnitt: Vergleich der Gebete Wolframs und Rudolfs Kapitel I: Initialen als Gliederungszeichen? Kapitel II: Äußere Form und gedankliche Struktur – Aneignung und Erneuerung Bibliographie Vorbemerkungen Handschriften Abkürzungsverzeichnis I. Zur Rhetorik und zum Prolog 1. Quellen 2. Forschungen II. Zum Gebet 1. Quellen 2. Forschungen III. Zur theologischen Bildung 1. Quellen 2. Forschungen IV. Zu den Kommentaren 1. Quellen 2. Forschungen Register I. Bibelstellen II. Wolfram- und Rudolf-Stellen III. Personen und anonyme Werke IV. Wörter und Sachen Von Eckart Conrad Lutz. Originally Presented As The Author's Thesis (albert-ludwigs-universität Freiburg I. Br., 1982) Includes Index. Bibliography: P.[369]-407.
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