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Revolution in Rojava : Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo : eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Kampagne Tatort Kurdistan

معرفی کتاب «Revolution in Rojava : Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo : eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Kampagne Tatort Kurdistan» نوشتهٔ Anja Flach; Ercan Ayboğa; Michael Knapp; Rosa-Luxemburg-Stiftung; VSA-Verlag für das Studium der Arbeiterbewegung، منتشرشده توسط نشر VSA: Verlag Hamburg GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am 19. Juli 2012 begann in Kobanî die Revolution von Rojava. Unter der Initiative des Volksrats Westkurdistan (MGRK) vertrieb die Bevölkerung das syrische Baath-Regime weitgehend unblutig. Während der Rest von Syrien zunehmend im Bürgerkrieg versank, schlug Rojava einen dritten Weg jenseits des Baath-Regimes und der vom Westen, der Türkei und den Golfstaaten protegierten Opposition ein. (Quelle: [VSA-Verlag](https://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/revolution-in-rojava-1/)) Damit wurde die kurdische Freiheitsbewegung vor die Herausforderung gestellt, ein im Mittleren Osten einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt aufzubauen. Durch die »Demokratische Autonomie« wurde der Staat überflüssig und jeglicher Form von Nationalismus eine Absage erteilt. Seither organisiert sich die Bevölkerung durch ein Rätesystem selbst. Das Projekt wird durch reaktionäre Kräfte wie die Terrororganisation Islamischer Staat bedroht. Wie wird dieser Umbruch angesichts einer von 60 Jahren Diktatur geprägten Bevölkerung, eines Embargos durch die Türkei und eines sich verschärfenden Krieges realisiert? Wie werden die im Gesellschaftsvertrag von Rojava formulierten Grundsätze der Geschlechterbefreiung und Partizipation aller ethnischen, religiösen u.a. Identitäten tatsächlich umgesetzt? Wie schlagen sich diese Ansätze in der Ökonomie, Ökologie und Bildung nieder? Bietet dieses Projekt Perspektiven für eine Lösung der Probleme des Mittleren Ostens? On July 19, 2012, the revolution of Rojava started in Kobanî. Under the initiative of the Western Kurdistan People's Council (MGRK) the population drove the Syrian Baath regime away largely bloodlessly. While the rest of Syria sank into civil war, Rojava was increasingly pointing to a third way beyond the Baath regime and an opposition sponsored by the West, Turkey and the Gulf States. Thus, the Kurdish freedom movement was faced with the challenge of building a unique project in the Middle East, based on democracy, gender equality and ecological principles. As it organised itself on the principle of democratic autonomy, the State entity became superfluous and all forms of nationalism were disowned. Since then, the population organized itself along a Soviet-like system. The project is threatened by reactionary forces such as the terrorist organization Islamic State. How will this project stand in the face of a 60-year dictatorial domination, a Turkish embargo and an escalating war? How are the Rojava principles of gender liberation and political participation of all ethnic and religious identities actually implemented? How are these approaches interpreted in the economy, the environment and education? Does this project offers prospects for a solution to the problems of the Middle East?
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