Responsive Rechtssoziologie – Theoriegeschichte in systematischer Absicht: Soziologische Theorie des Rechts 1 (German Edition)
معرفی کتاب «Responsive Rechtssoziologie – Theoriegeschichte in systematischer Absicht: Soziologische Theorie des Rechts 1 (German Edition)» نوشتهٔ Alfons Bora، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer VS در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان انگلیسی ارائه شده است.
Dieses Open-Access-Buch stellt einen theoriegeschichtlich fundierten Entwurf einer responsiven Rechtssoziologie dar. Er beruht auf der in der rechtssoziologischen Forschung gewonnenen Überzeugung, dass die Soziologie mehr über das Recht zu sagen hat, als sich an ihrer disziplinären Oberfläche erkennen lässt und als sie sich in ihren Selbstbeschreibungen zubilligt. Responsive Rechtssoziologie kann, so die These, als rechtssoziologischer Praxisdiskurs auf Grundlage wissenschaftlicher Autonomie der Soziologie formuliert werden. Responsivität bezeichnet dann eine Form von Interdisziplinarität, die nicht auf die bloße Aufnahme soziologischer Erkenntnisse durch die Jurisprudenz hinausläuft, sondern eine symmetrische Anlage der wechselseitigen Beziehungen ins Auge fasst. Inhaltsverzeichnis 1 Soziologische Theorie und Recht 2 Institution und Reflexion – Die Schwäche der Rechtssoziologie und die Semantik der Interdisziplinarität 2.1 Die institutionelle Schwäche der Rechtssoziologie in Deutschland 2.1.1 Professuren 2.1.2 Akademische Lehre 2.1.3 Forschungsinstitute und Förderprogramme 2.1.4 Wissenschaftliche Selbstorganisation 2.1.5 Politikberatung 2.1.6 Zeitschrift für Rechtssoziologie 2.2 Polyphone Diskurse: „Interdisziplinarität“ als reflexionstheoretische Semantik 2.2.1 Wissenschaftssoziologische Perspektive 2.2.2 Diskurstheoretische Perspektive 2.3 Diskurse der Interdisziplinarität 2.4 Reflexionstheoretische Modelle 2.4.1 Kommunikationsabbruch 2.4.2 Temporalisierung 2.4.3 Ebenenwechsel 2.4.4 Indifferenz 2.4.5 Sachliche Hierarchie 2.4.6 Responsivität 2.5 Folgerungen: Das Forschungsprogramm einer empirischen Analyse reflexionstheoretischer Diskurskonfigurationen 3 Der Gründungsmythos der Interdisziplinarität und die Asymmetrie der Reflexionstheorie 3.1 Der Gesellschaftsbegriff der Privatrechtswissenschaft – Interdisziplinarität in der Reflexion des Rechts 3.1.1 Repräsentation 3.1.2 Sozialer Zweck 3.1.3 Autonomie des Normativen 3.1.4 Interdisziplinaritätsmodelle: Indifferenz und sachliche Hierarchie 3.1.5 Zwischenbilanz: Norm- und Erfahrungswissenschaft 3.2 Autonomie und Relevanz: Rechtssoziologie und die ungelösten Probleme der Interdisziplinarität in der frühen Soziologie 3.2.1 Autonomie der Soziologie und sachliche Hierarchie – Marx, Durkheim, Tönnies 3.2.2 Doppelte Autonomie und Responsivität als Herausforderung – Erste Spuren bei Weber und Geiger 3.3 Frühe Rechtssoziologie als essentially contested concept 4 Responsive Interdisziplinarität – Aufbrüche und ungenutzte Chancen 4.1 Responsivität als Programm: Die „transzendentale Theorie“ der Soziologie und die Rechtssoziologie bei Helmut Schelsky 4.2 Responsivität oder Rezeption: Die Ambivalenz der Reflexionstheorie bei Niklas Luhmann 4.2.1 Rechtswissenschaftlich motivierte soziologische Theorie 4.2.2 „Soziologie mit mehr Recht“? Verborgene reflexionstheoretische Ansätze um 1970 4.2.3 Reflexionstheoretischer Praxis-Diskurs als Leerstelle 4.2.4 Konsolidierung der Autonomie-Perspektive im Modell der Rezeption 4.2.5 „... nicht das letzte Wort gesprochen“ – Offenes Ende und programmatische Ambivalenz 4.2.6 Gegenstandstheoretischer Abschluss: Das Recht der Gesellschaft 4.2.7 Sieben Anhaltspunkte für Responsivität 4.3 Fazit: Die soziologische Theorie macht Ernst mit dem Recht – und zieht sich zurück 5 Asymmetrische Reflexionstheorien: Der Abschied der Soziologie vom Recht 5.1 Reflexionstheoretisches Trilemma – Das Schweigen der Systemtheorie 5.1.1 Diskurs der juristischen Autonomie – Rechtstatsachenforschung und aufklärerische Hilfswissenschaft 5.1.2 Diskurs der Gesellschaftspolitik – Engagierte sozial-ingenieuriale Rechtssoziologie 5.1.3 Diskurs der soziologischen Autonomie 5.1.4 Reflexionstheoretische Blockade – Wege aus dem Trilemma? 5.2 Soziologie und Recht: Das Desinteresse anderer soziologischer Theorien 5.2.1 Normative Integration von Gesellschaft – Talcott Parsons 5.2.2 Conditio Humana – Sozialanthropologie und Mikrosoziologie 5.2.3 Disziplinierungsdispositive – Michel Foucault 5.2.4 Das „juridische Feld“ als Kampfplatz – Pierre Bourdieu 5.2.5 Recht und Kritik – Jürgen Habermas 5.2.6 Zwischenfazit – Die reflexionstheoretische Lücke 5.3 Misserfolg der Rechtssoziologie – Reflexionstheoretische Deutungen 5.3.1 Reflexionstheoretischer Auftakt – Einzelstimmen 5.3.2 Verwendungs-Forschung 5.3.3 Interdisziplinarität – unabgeschlossene reflexionstheoretische Debatten 5.4 Nach dem Wendepunkt: Responsivität als Aufgabe 6 Potenziale einer responsiven Rechtssoziologie 6.1 Globale Diskurse und neue Perspektiven 6.1.1 Rechtssoziologie als engagierte Wissenschaft – Reformpolitik qua social engineering 6.1.2 „Neuer Pragmatismus“ 6.1.3 Rechtssoziologische Theorie und Kritik – Neue Ansätze 6.2 Neue soziologische Jurisprudenz: Spuren responsiver Reflexionstheorie 6.2.1 Responsive Rechtsdogmatik 6.2.2 Reflexives Recht und Gesellschaftssteuerung 6.2.3 Krisendynamiken und Kritik 6.3 Symmetrische Interdisziplinarität 6.3.1 Strukturen einer responsiven Reflexionstheorie 6.3.2 Die Umwelt mitsprechen lassen – Der Professionalisierungsbedarf der (Rechts-) Soziologie 6.3.3 Von der Reflexions- zur Gegenstandstheorie Literatur
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