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Res publica continuata: Politischer Mythos und historische Semantik einer spätantiken Ordnungsmetapher

معرفی کتاب «Res publica continuata: Politischer Mythos und historische Semantik einer spätantiken Ordnungsmetapher» نوشتهٔ Bastian Max Brucklacher، منتشرشده توسط نشر Ferdinand Schoningh Wilhelm Fink & در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

How was imperial rule justified in the late antique Eastern Roman Empire? In order to answer this question, the book explores the significance of republican interpretations for the period from about 457 to 550 AD. The combination of criticism of monarchy, end-time expectations and the fact that kingdoms arose on former Roman soil that were not ruled by an emperor, unfolded a threatening burden of justification. Inhalt Vorwort 1. Einleitung 1.1 Das Kaisertum als menschliches Mandat und göttliches Delegat. Problem- und Erkenntnisfeld 1.2 Vom hieratischen Zwangsstaat zur flexiblen Monarchie. Tendenzen der Forschung 1.3 σῴζειν τὰ φαινόμενα. Aufbau und Quellencorpus 2. Die Poetik der Wirklichkeit. Epistemologische und methodische Grundlagen 2.1 Historische Semantik und metaphorologische Begriffsgeschichte 2.2 Absolute Metaphorik und die symbolische Erschließung der Ordnung 2.3 Politischer Mythos und die Präfiguration der Wirklichkeit 3. Die Erbschaft des Mythos. Republikanische Semantiken im 5. Jahrhundert 3.1 Exposition des Mythos: die Kaisererhebung Leons I. und die Integrität der politeia 3.2 Inversion des Mythos: Priskos im barbaricum 3.3 Limitation des Mythos: Orthodoxie und Republik, Bischof und Kaiser 4. Der republikanische Mythos als Problem. Die Anfechtbarkeit der imperialen Monarchie 4.1 Oikumenischer Monozentrismus und die Sorge um das imperium der Römer 4.1.1 Die Entfaltung der legitimativen Matrix 4.1.2 Die Behauptung des imperialen Monarchen 4.2 Die imperiale Monarchie als defizitäres Herrschaftsmodell für das Gemeinwesen 4.2.1 Zosimos und die strukturelle Überforderung des Monarchen 4.2.1.1 Die Konstruktion einer politischen Niedergangsgeschichte 4.2.1.2 Die Erschließung eines republikanischen Deutungswissens 4.2.1.3 Die Konfrontation der Kaiser mit dem Gemeinwesen 4.2.1.4 Die Evaluation politischen Handelns über leibliche Relationsbegriffe 4.2.2 Malchos und der Transfer republikanischen Herrschaftswissens 4.2.2.1 Die ungewollte Alternative zum Kaiser: Odoacer 4.2.2.2 Der Osten als zweiter Westen: die beiden Theoderiche 4.3 ‚Steh fest und stehe Deinen Mann!‘ Die asketische politeia als Konkurrenzmodell 4.3.1 Der holy man als eschatologische Wegweiserfigur 4.3.2 Die unvereinbare Option zwischen asketischer und oikumenischer Heroik 4.3.3 Die legitimative Konfrontation zwischen Heiligem und Kaiser 4.4 Theoderich und die Konstruktion eines zweiten republikanischen Mandatars 4.4.1 Ennodius und der monarchische Neubeginn eines republikanischen princeps 4.4.1.1 Die Suche nach der historischen Situation des panegyricus 4.4.1.2 Das dreifache Problem der Orthodoxie 4.4.1.3 Das Werden des republikanischen Monarchen 4.4.1.4 Der bessere princeps: König statt Kaiser 4.4.2 Cassiodor und die Duplikation der Ordnung 4.4.2.1 Die variae als Werk der politischen Didaxe 4.4.2.2 Die republikanische Äquivalenz von König und Kaiser 4.4.2.3 Die ersten vier republikanischen Handlungsfelder 4.4.2.4 Die cura senatus und die beiden Kennzeichen einer legitimen Herrschaft 4.4.2.5 Der Consulat als festiver Leistungsnachweis 4.5 Legitimative Rekalibrierung. Strategien der Defizienzbewältigung 4.5.1 Panegyrische Suchbewegungen zwischen Sakralismen und Republikanismen 4.5.1.1 Die sakerdotale Justierung: Prokop von Gaza 4.5.1.2 Die instrumentale Überformung: Priskian 4.5.1.3 Die Suche nach neuen Formen der Legitimitätsstiftung 4.5.2 Epistulare Aushandlungen zwischen Ekklesiologie und Autonomie 4.5.2.1 Die collectio Avellana als offenes Projekt eines bischöflichen Erfolgsnarrativs 4.5.2.2 Das sakralisierte Mandat des Kaisers und die praerogativa des Bischofs 4.5.2.3 Die republikanische Verantwortungsgemeinschaft von Senat und Kaiser 4.6 Ergebnis. Die erste republikanische Transformationsphase 5. Konfrontation und Krisis. Republikanische Grenzerfahrungen 5.1 Justin und die republikanische Praxis der kaiserlichen Zentrale 5.1.1 Die Konstruktion von Ordnung anstelle von Unordnung: der neue Kaiser 5.1.2 Die Heteronomie kaiserlicher Interessensabwägungen 5.2 Das uneigentliche Ende des Consulats oder die Überforderung des Mythos 5.2.1 Das consulare Programm Justinians 5.2.2 Der zeitgenössische Rezeptionsrahmen 5.2.2.1 Die Hermetik der philosophischen Tradition 5.2.2.2 Die Sensibilität der Chronistik: Marcellinus Comes und Johannes Malalas 5.2.3 Die Kontingenz der negativen Umstände 5.3 Ergebnis. Die zweite republikanische Transformationsphase 6. Schlussbemerkungen Siglenverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Personen Geographica
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