معرفی کتاب «Religionsunterricht als Praxis der Freiheit : Überlegungen zu einer religionsdidaktisch orientierten Theorie gläubigen Handelns» نوشتهٔ Tomberg, Markus، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Annotation Current Discussions On The Meaning And Objective Of Religious Education In Schools Are Also Debating The Denominational Profile Of Such Education. This Study Aims To Determine This Profile More Precisely By Defining Religious Didactics As Part Of The Exercise Of Christian Faith. Thus, The Study Not Only Links Religious Learning With The Christian Practice Of Faith But Also Provides Guidance In Determining And Ascertaining This Practice Of Faith In Learning Processes. In Doing So, The Study Makes A Statement From A Catholic Perspective On The Learnability Of Faith. Markus Tomberg. Thesis (habil.)--münster, Universiẗat, 2008. Includes Bibliographical References (p. [371]-395) And Index.
Die Frage der Lernbarkeit des Glaubens gehört zu den konstitutiven Problemen christlicher Religionsdidaktik. Sie ist unabhängig von einer Klärung des Selbstverständnisses christlichen Glaubens nicht lösbar. Bearbeiten lässt sie sich durch die Interpretation religiösen Lernens als Praxis des Glaubens, den der Autor im Anschluss an Th. Pröpper als Tun der Freiheit versteht. Religionsdidaktik und die von ihr beschriebenen Lernprozesse lassen sich so gerade im Religionsunterricht– einem locus theologicus (H.-J. Sander)!– als eine Praxis des Glaubens theologisch fokussieren und analysieren. Auf diese Weise wird es möglich, ein nicht-extrinsezistisches, bildungstheoretisch anschlussfähiges Konzept christlichen Glauben-Lernens zu entwickeln.
Profiliert wird dieses Projekt einer didaktisch orientierten Theorie gläubiger Praxis in der Auseinandersetzung mit diversen Vorschlägen zur Gestaltung und Zielsetzung religiösen Lernens (P. Biehl, R. Boschki, H. Halbfas, L. Kuld, N. Mette, Th. Ruster, I. Schoberth, J. Werbick u.a.). Es mündet in den Versuch, religiöses Lernen im konfessionellen Religionsunterricht in der Schule als Praxis der Freiheit zu beschreiben.
Die Frage der Lernbarkeit des Glaubens gehört zu den konstitutiven Problemen christlicher Religionsdidaktik. Sie ist unabhängig von einer Klärung des Selbstverständnisses christlichen Glaubens nicht lösbar. Bearbeiten lässt sie sich durch die Interpretation religiösen Lernens als Praxis des Glaubens, den der Autor im Anschluss an Th. Pröpper als Tun der Freiheit versteht. Religionsdidaktik und die von ihr beschriebenen Lernprozesse lassen sich so gerade im Religionsunterricht – einem locus theologicus (H.-J. Sander)! – als eine Praxis des Glaubens theologisch fokussieren und analysieren. Auf diese Weise wird es möglich, ein nicht-extrinsezistisches, bildungstheoretisch anschlussfähiges Konzept christlichen Glauben-Lernens zu entwickeln. Profiliert wird dieses Projekt einer didaktisch orientierten Theorie gläubiger Praxis in der Auseinandersetzung mit diversen Vorschlägen zur Gestaltung und Zielsetzung religiösen Lernens (P. Biehl, R. Boschki, H. Halbfas, L. Kuld, N. Mette, Th. Ruster, I. Schoberth, J. Werbick u.a.). Es mündet in den Versuch, religiöses Lernen im konfessionellen Religionsunterricht in der Schule als Praxis der Freiheit zu beschreiben. Frontmatter Inhaltsverzeichnis Einleitung 1.1. Prolegomena 1.2. Glauben lernen. Zur Hermeneutik einer spannungsreichen Beziehung 1.3. Freiheit, die andere Freiheit will. Zur didaktischen Dimension des Glaubens 1.4. Eckpunkte einer religionsdidaktisch orientierten Theorie gläubigen Handelns 2.1. Der Religionsunterricht – ein Ort theologischer Erkenntnis? 2.2. Der Religionsunterricht als Ort kirchlichen Lernens 2.3. Der RU in der Schule: eine Ortsbesichtigung 2.4. Zwischenergebnis: Möglichkeiten und Bedingungen der Gottesrede im RU 3.1. Prolegomena 3.2. Ein analytisches Raster 3.3. Korrelations- und Symboldidaktik 3.4. Norbert Mette: Religiöses Lernen – (Sprach-)Schule der Freiheit des Glaubens 3.5. Thomas Ruster: Die fremde Sprache der Bibel lernen 3.6. Reinhold Boschki: Beziehung als Leitbegriff der Religionspädagogik 3.7. Zwischenergebnis: anschlussfähige Axiome und Intentionen 4.1. Religionsunterricht als ‚Ernstfall des Glaubens‘ 4.2. Gestaltungsmöglichkeiten und Kriterien 4.3. Kategorien gläubiger Praxis 5.1. Eine didaktisch orientierte Theorie gläubiger Praxis: Übersicht 5.2. Weiterführende Fragestellungen Backmatter