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Religiöse Autonomie der Stadt im Imperium Romanum : Öffentliche Religionen im Kontext römischer Rechts- und Verwaltungspraxis

معرفی کتاب «Religiöse Autonomie der Stadt im Imperium Romanum : Öffentliche Religionen im Kontext römischer Rechts- und Verwaltungspraxis» نوشتهٔ Christa Frateantonio، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Christa Frateantonio geht der immer noch ungeklärten Frage nach, weshalb die christliche Religion (Kirchen) sich gegenüber den polytheistischen Kulten zu einem Zeitpunkt durchsetzen konnte, als sie weder im östlichen noch im westlichen Reichsteil die Religion der Mehrheit der Bevölkerung war. Sie geht dabei nicht von der Konkurrenz einzelner Religionen aus, sondern konzentriert sich auf die städtisch organisierten Kulte. Die religiöse Autonomie der Städte ist als Ergebnis einer'fehlenden Territorialisierung'des römischen Reiches anzusehen, welches keine reichsweite und einheitliche Religion entwickelte. Der religiöse Wandel im 4. Jh. wird von den Kaisern festgelegt und durch die Interaktionsmedien Verwaltung, Recht und die Reaktivierung politischer Mittel auf städtischer Ebene umgesetzt. Seit dem 3. Jh. n. Chr. wird die Frage nach der'richtigen'öffentlichen Religion als regelungsrelevant von den Kaisern eingestuft; in nach-konstantinischer Zeit erzeugen dann innerstädtische Unruhen zwischen konkurrierenden christlichen Gruppen sowie zwischen christlichen und'heidnischen'Bevölkerungsteilen in den Städten weiteren religionspolitischen Handlungsbedarf. Dieser Prozeß führt schließlich zu einer für alle Städte und römischen Bürger verbindlichen und ausschließlichen Definition von öffentlichen Religionen ( sacra publica) als christlich. Religiöse Autonomie der Stadt im Imperium Romanum. Öffentliche Religionen im Kontext römischer Rechts- und Verwaltungspraxis......Page 4 Vorwort......Page 8 Inhaltsverzeichnis......Page 10 Einleitung......Page 14 1.1 Problemaufriss......Page 17 1.2 Religiöse Toleranz in der Antike......Page 22 1.3 Methodische Alternativen......Page 29 1.4 Religiöse Autonomie als Selbstverwaltung lokaler Kulte......Page 33 1.5.1 Selbstbeschreibungen von Civitas und Polis......Page 39 1.5.1.1 Quellenkritische Anmerkungen......Page 44 1.5.1.2 Religiöse Devianz und strain towards consistency......Page 46 1.5.1.3 Forschung......Page 49 1.5.2.1 Juden......Page 53 1.5.2.2 Ägypten......Page 57 1.5.2.3 Sonstige Ethnien......Page 58 2 Formen öffentlicher städtischer Religionen in römischer Perspektive......Page 61 2.1 Sacra publica populi Romani......Page 63 2.1.1 Konstituierung......Page 64 2.1.2 Erweiterung......Page 70 2.2 Sacra (publica) latinischer Städte......Page 77 2.2.1 Integration albanischer und lavinischer sacra......Page 78 2.2.2 Die sogenannten municipalia sacra italischer Städte......Page 83 2.2.3 Bundesheiligtümer mit latinischen Städten......Page 88 2.3 Sacra publica verbündeter und freier Städte......Page 90 2.3.2 Fallbeispiele......Page 94 2.3.2.1 Pergamon......Page 95 2.3.2.2 Thugga......Page 99 2.4 Sacra publica im Rahmen der deditio......Page 101 2.4.1.2 Syrakus und Ambrakia......Page 104 2.4.1.3 Lokri......Page 106 2.5 Sacra publica von Kolonien......Page 108 2.5.1 Die (Sakral-) Verfassung von Urso......Page 110 2.5.2.1 Posidonia/Paestum......Page 117 2.5.2.2 Korinth......Page 119 2.6 Sacra publica von Municipien und Titularkolonien......Page 123 2.6.1 Fragmentarische (Sakral-) Verfassungen von Municipien......Page 124 2.6.2.1 Augusta Treverorum......Page 127 2.6.2.2 Vienna......Page 128 2.6.2.3 Thugga......Page 130 3 Die doppelte Öffentlichkeit städtischer Religionen in der römischen Rechts- und Verwaltungspraxis......Page 134 3.1.1.2 Verres......Page 137 3.1.1.2 Vergehen anderer Beamter......Page 142 3.1.1.3 Zusammenfassung......Page 143 3.2 Kaiserzeit......Page 144 3.2.1 Zum Problem der Rezeption römischer Sakralrechtsnormen in denProvinzen auf der Basis von Gaius, Institutiones 2,2-7......Page 147 3.2.2.1 Vorüberlegungen......Page 150 3.2.2.2 Zum >Fehlen Reichsbürger Reichsreligion< durch die ConstitutioAntoniniana?......Page 171 4 Administrative und juristische Aspekte religiösen Wandels in der Spätantike......Page 176 4.1.1 Quellen......Page 183 4.1.2 Instrumentalisierung städtischer Kultstätten im Kontext desdecianischen Opferediktes......Page 186 4.2.1 Christlich......Page 190 4.2.2 Pagan......Page 193 4.3 Religiöser Wandel, religiöse Devianz, innerstädtische Unruhen:verwaltungsrechtliche Maßnahmen......Page 198 4.3.1 Bischof Georgios......Page 200 4.3.2 Kaiser Theodosius......Page 204 4.3.3 Privilegierung und Degradierung von Städten......Page 209 4.3.3.1 Maximinus Daia......Page 212 4.3.3.3 Julian......Page 215 4.3.3.4 Nachjulianische Zeit......Page 218 4.3.4 Verwaltung und Einsatz von Militär......Page 219 4.3.4.1 Rom......Page 223 4.3.4.2 Provinziale Städte......Page 225 4.3.4.3 Akzeptanz der religionspolitischen Maßnahmen......Page 226 4.4 Städtischer Episkopat und kaiserliche Religionspolitik......Page 227 4.4.1 Bischof Eleusis......Page 228 4.4.3 Bischof Marcel lus......Page 229 4.4.4 Sonstige Bischöfe......Page 231 4.5 Ausblick: Religiöse Autonomie paganer und christlicher Städte......Page 237 5 Ergebnisse......Page 241 Bibliographie......Page 244 1 Stellen......Page 263 2 Namen und Orte......Page 270 3 Sachbegriffe/Methode......Page 272 Studien und Texte zu Antike und Christentum / Studies and Texts in Antiquity and Christianity......Page 274
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