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Relationale Ontologie bei Paulus : Die ontische Wirksamkeit der Christusbezogenheit im Denken des Heidenapostels

معرفی کتاب «Relationale Ontologie bei Paulus : Die ontische Wirksamkeit der Christusbezogenheit im Denken des Heidenapostels» نوشتهٔ Emmanuel L. Rehfeld، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Zentrum der Frömmigkeit und des theologischen Denkens des "Heidenapostels aus Israel" (K.-W. Niebuhr) steht eine Person: Paulus zufolge entscheidet sich alles an der Relation zu Jesus Christus. Dieses durchaus ungewöhnliche Denken schlägt sich in der Sprache des Apostels nieder - besonders prägnant in seiner Formel vom "Sein in Christus", dem "Kennwort seines Christentums" (Adolf Deißmann). Emmanuel L. Rehfeld untersucht den Sachgehalt dieser Formel und die mit ihr verbundenen anthropologischen, hamartiologischen, soteriologischen und eschatologischen Anschauungen des Apostels, die nur im Rahmen relational-ontologischen Denkens widerspruchsfrei zu verstehen sind. Wird diese Einsicht nicht konsequent genug beachtet, kann dies zu inkonsistenten Deutungen führen, die der Tatsache geschuldet sind, dass man sich mit unangemessenen Sprach- und Denkkategorien den paulinischen Schriftzeugnissen nähert. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis A. Einleitung B. Relational-ontologisches Denken bei Paulus I. Das Problem einer »relationalen Ontologie« 1. Wichtige Forschungspositionen 1.1. Philosophische Fragestellungen: Rolf-Peter Horstmann über »Ontologie und Relationen« bei Hegel, Bradley und Russell 1.2. Theologische Beiträge 1.2.1. Gerhard Ebeling: »Sein als Zusammensein« und die »coram-Relation« 1.2.2. Ingolf U. Dalferth: »Skizzen zu einer eschatologischen Ontologie« 1.2.3. John D. Zizioulas: »Being as Communion« / »L’être ecclésial« 1.2.4. Christoph Schwöbel: »Gott in Beziehung« 1.3. Interdisziplinäre Ausblicke 1.3.1. Denis Edwards: »The God of Evolution« 1.3.2. Joachim Bauer: »Das Gedächtnis des Körpers« 2. Versuch einer vorläufigen Begriffsbestimmung: die Aufgabe II. Die gegenwärtige Christusbezogenheit διὰ πίστεως und ihre ontische Wirksamkeit: das »Sein in Christus« (ἐν Χριστῷ εἶναι) 1. Zum Problem schlechthin analogieloser Wirklichkeit 2. Bedeutung und Wesen der Christusgemeinschaft 2.1. Zum Stellenwert der Christusgemeinschaft nach Paulus: der κοινωνία-Begriff 2.1.1. Die κοινωνία als Christus- und Evangeliumsgemeinschaft 2.1.2. Die κοινωνία als Konkurrenzgemeinschaft zur Christusgemeinschaft 2.1.3. Die κοινωνία als Leidens- und Dienstgemeinschaft 2.1.4. Die κοινωνία als (finanzielle) Unterstützungsleistung zugunsten bedürftiger Christen 2.1.5. Der Grundgedanke der κοινωνία bei Paulus: »Gemeinschaft durch Teilhabe« (Zusammenfassung) 2.2. Das Wesen der Christusgemeinschaft nach Paulus EXKURS I: Die »Parteien« in Korinth 2.2.1. Ehegemeinschaft und Christusgemeinschaft 2.2.1.1. 1Kor 6,16f.: Vereinigung zwischen Frau und Mann – Vereinigung zwischen Christus und den Gläubigen 2.2.1.1.1. Ehemystik und Christusmystik bei Paulus? 2.2.1.1.2. Relational-ontologische Interpretation EXKURS II: Ansätze relationaler Ontologie im Alten Testament 2.2.1.2. 1Kor 7,12–16: Die »Heiligung« des ungläubigen Ehepartners »im« Gläubigen – die Heiligung der Gläubigen »in Christus Jesus« 2.2.2. Familiengemeinschaft und Christusgemeinschaft 2.2.2.1. 2Kor 6,18 u.ö.: Die Christen als adoptierte »Söhne« (υἱοί) und »Töchter« (θυγατέρες) Gottes 2.2.2.2. Genealogie, Adoption und Erbberechtigung 2.2.2.3. Die Gemeinde als »familia Dei« 2.3. Christusgemeinschaft und Christengemeinschaft 2.3.1. 1Kor 11,17–34 (vgl. 1Kor 10,14–22): Gemeinschaft mit Christus und untereinander im Herrnmahl 2.3.2. 1Kor 12,1–31a: Die Gemeinde – das σῶμα Χριστοῦ 2.3.3. Gal 5,25–6,5: Das »Gesetz Christi« als imitatio Christi: unbedingte Annahme und Stellvertretung EXKURS III: Die »Tradition der stellvertretenden Gebetserrettung« 2.3.4. Die (mittelbare) Heilsnotwendigkeit der ἐκκλησία 3. Dämonische Konkurrenzgemeinschaft zur Christusgemeinschaft 3.1. 1Kor 6,12–20: Unzucht (πορνεία) oder Christusgemeinschaft 3.2. 1Kor 10,14–22: Gemeinschaft mit den Dämonen – Gemeinschaft mit Gott 3.3. Gal 4,1–11: Warnung vor Rückfall in dämonische Sklaverei 4. Die Exklusivität ontisch wirksamer Relationen (Zwischenfazit) 4.1. Zwei Anthropologien? Eine Problemanzeige 4.2. »Christianologie« und »Hamartologie« 4.3. Exklusivität und Sozialität 5. Unpersönliche Mächte als Konkurrenzgrößen zu Christus 5.1. Die Sünde (ἁμαρτία) als Konkurrenzgröße zu Christus 5.1.1. Wesen und Wirkung der Sünde (ἁμαρτία) 5.1.2. Der Machtcharakter der Sünde (ἁμαρτία) 5.1.3. Der Mensch ὑφ ̓ ἁμαρτίαν 5.1.4. Das Verhältnis von ἁμαρτία und σάρξ 5.1.4.1. Der theologische und der physische σάρξ-Begriff 5.1.4.2. Der theologische und der physische πνεῦμα-Begriff 5.2. Die Sinaitora (νόμος) als Konkurrenzgröße zu Christus 5.2.1. Die Rede von der Sinaitora als Bestandteil der paulinischen Hamartiologie 5.2.2. Unterscheidung von »Form« und »Inhalt«: die notwendige Differenzierung zwischen Sinaitora und Gotteswillen (τὸ ἀγαθόν, τὸ καλόν, τὸ θέλημα τοῦ θεοῦ κτλ.) 5.2.3. Das christologisch-soteriologische Fundament der paulinischen »Torakritik« 5.2.4. Wesen, Funktion (Aufgabe) und Wirkung der Sinaitora nach Römer 7 5.2.4.1. Röm 7 in der neueren Diskussion 5.2.4.1.1. Röm 7 im Kontext von Röm 5–11 5.2.4.1.2. Das ἐγώ von Röm 7,7b–11: Adam oder Paulus? 5.2.4.1.3. Röm 7,7b–11 als »autobiographisch«-paradigmatischer Abschnitt 5.2.4.2. Röm 7,7a: Die Frage nach dem Wesen der Sinaitora 5.2.4.3. Das zeitliche Prae der Sünde vor der Sinaitora 5.2.4.4. Die Sinaitora und der objektive Sünde-Tod-Zusammenhang 5.2.4.5. Die »Macht des Gesetzes, die Sünde hervorzurufen und zu steigern« 5.2.4.6. Röm 7,12: Das wahre Wesen der Sinaitora 5.2.5. Der νόμος zwischen Heils-Ohnmacht und Unheils-Macht 5.2.5.1. Der wesentliche Machtwechsel (Röm 7,1–6) 5.2.5.1.1. Die gebundene Frau – die freie Frau (V. 1–3) 5.2.5.1.2. Der gebundene Mensch ὑπὸ νόμον – der befreite Mensch ὑπὸ χάριν (V. 4–6) 5.2.5.2. Der mißverstandene νόμος als »Abgott« (Gal 4,1–11) 5.2.6. »Evangelium und Gesetz« in ihrer relational-ontologischen Ambivalenz (Zusammenfassung) 5.3. Der Tod (θάνατος) als Konkurrenzgröße zu Christus 5.3.1. Das Unwesen des Todes 5.3.2. Der Machtcharakter des Todes 5.3.3. Der objektive Sünde-Tod-Zusammenhang nach Röm 6,23 5.4. Sünde, Sinaitora, Tod (Zusammenfassung) 6. »Christ-Innigkeit«: der Christ – ein Mensch ἐν Χριστῷ EXKURS IV: Zum paulinischen Gebrauch der Präposition ἐν 6.1. ἐν Χριστῷ κτλ.: Formel oder Wendung? 6.2. Die Formel ἐν Χριστῷ εἷναι κτλ 6.2.1. Die Wirklichkeit des neuen Seins in Christus (2Kor 5,17) 6.2.2. Die Grundlage des neuen Seins in Christus (Röm 8,1; 16,11; 1Kor 1,30) 6.2.3. Christus als incorporative personality: das neue Sein ἐν Χριστῷ und das »Sein« ἐν τῷ ̓Αδάμ (1Kor 15,22; vgl. Phil 3,9) EXKURS V: Zum Verhältnis von Christus und Geist (πνεῦμα) 6.2.4. Die Entstehung des neuen Seins in der Zeit (Röm 16,7): der apostolische Dienst und die »Zeugung durch das Evangelium« (1Kor 4,15b) EXKURS VI: Christus-Inkorporation durch die Taufe? 6.2.5. Die Dynamik des neuen Seins (Phil 4,1; 1Thess 3,8) 6.2.6. Das neue Sein als ontologische Christus-Förmigkeit (2Kor 13,4; Röm 6,11.23) 6.2.7. Die ekklesiologische Dimension des neuen Seins: Christus als kollektiver Heilsraum (Röm 12,5; Gal 3,28; 5,6) 6.3. Die Formel ἐν Χριστῷ εἷναι und ihr relational-ontologisches Verständnis (Zwischenfazit) 6.4. Die Reziprozität der »Christ-Innigkeit«: Christus »in euch / mir« 6.4.1. Die Innerlichkeit des Seins Christi »in euch« (Röm 8,10; 2Kor 13,5) 6.4.2. Der innewohnende Christus als Lebenskraft (Gal 2,20; vgl. 2Kor 13,3) 6.4.2.1. Der sühnetheologische Hintergrund von Gal 2,19f. 6.4.2.2. Der innewohnende Christus als Lebenskraft des Apostels (Gal 2,20) und der Gemeinde (2Kor 13,3f.) 6.4.3. »Christ-Innigkeit« als perichoretische »Inexistenz« 6.5. »Sein in Christus« und »Sein des Christus«: Christ-Innigkeit als Besitzverhältnis 6.6. »Sein in Christus« als »Leben in Christus« und »Wandeln κατὰ πνεῦμα – christliche »Orthopodie« 6.7. Der Christ – ein völlig auf Christus hingeordneter Mensch (Zusammenfassung) 7. Die Christ-Innigkeit als asymmetrische perichoretische Einheit und ihre »Verortung« ἐν καρδίαις 7.1. Christ-Innigkeit als Perichorese 7.2. Das »Herz« (καρδία) als »Ort« der relational-ontologischen Bestimmtheit des Menschen 7.2.1. Die Rede vom »Herzen« (καρδία) bei Paulus 7.2.2. »Herz« (καρδία) und »Geist« (πνεῦμα): die pneumatologische Begründung der »Christ-Innigkeit« 7.2.3. Das »Herz« (καρδία) als Garant der Personkontinuität? 7.3. Zusammenfassung III. Die zukünftige Christusbezogenheit διὰ εἴδους und ihre ontische Wirksamkeit: das »Sein mit Christus« (σὺν Χριστῷ εἶναι) 1. Die Parusie Christi als Zeitenwende von kosmologischer Tragweite 1.1. Die paulinische Rede von der παρουσία τοῦ κυρίου 1.2. Das Verhältnis von »Parusie« (ἡ παρουσία) und »Tag des Herrn« (ἡ ἡμέρα τοῦ κυρίου) 1.3. »Naherwartung« und »Parusieverzögerung«: zwei Scheinprobleme 2. Gegenwärtiges εἶναι ἐν Χριστῷ und zukünftiges εἶναι σὺν Χριστῷ 2.1. Das Verhältnis von εἶναι ἐν Χριστῷ und εἶναι σὺν Χριστῷ bei Paulus 2.2. Folgerungen für die sog. »Christusmystik« des Apostels 3. Leibliche Auferstehung als Existenz-Vollendung zwischen Kontinuität und Diskontinuität (1Kor 15) 4. Das εἶναι ἐν Χριστῷ als Grundlage, das εἶναι σὺν Χριστῷ als Ziel der paulinischen Eschatologie IV. Die »Karsamstags-Existenz« der Christen im Zeichen der ὑπομονή – notwendige Differenzierungen 1. Das gegenwärtige, neue »Sein in Christus« und das Problem von Römer 7,13–25: eine ontologische Binnendifferenzierung 1.1. Röm 7,13–25 (confessio): Die Ohnmacht des νόμος und die bleibende Eigenmächtigkeit der σάρξ 1.1.1. Die Frage nach der Wirkung der Sinaitora (V. 13) 1.1.2. Der Christ – »verkauft unter die Sünde« (V. 14)? 1.1.2.1. Die coniugatio periphrastica von V. 14b 1.1.2.2. Der Christ im Kampf mit seiner Physis (der Christ als σάρκινος) 1.1.2.3. Die Karsamstags-Existenz der Christen: der vorläufige Dualismus zwischen »Leib« und »Geist« 1.1.3. Wille und Tat, Gesetz und Sünde (V. 15f.) 1.1.4. Zwischenfazit: Die Differenzierung von ἐγώ und ἡ οἰκοῦσα ἐν ἐμοὶ ἁμαρτία (V. 17) 1.1.5. Die bleibende Eigenmächtigkeit der Sünde im Körper des Christen (V. 18–25a) 1.1.6. Schlußfolgerung: Die »eschatologische Spannung« als das bleibende Dilemma des Christen (V. 25b) 1.2. Die »Ohnmacht des Gesetzes, das Gute hervorzurufen« und die »Karsamstags-Existenz« der Christen (Zusammenfassung) 2. Das gegenwärtige, neue »Sein in Christus« und das Problem der Christenverfolgungen: Glaube und Leidensnachfolge nach 1. Thessalonicher 2,13–16 2.1. Die paulinische Erstverkündigung ἐν πολλῷ ἀγῶνι (2,2) und ihre Wirkung (2,13) 2.2. Die Thessalonicher als »Nachahmer (μιμηταί) der Gemeinden Gottes« (2,14) 2.3. Leidensnachfolge als nota ecclesiae (2,14f.; 3,3f.) 2.4. Die Evangeliumsfeinde in Judäa und Thessaloniki (2,14–16) 2.5. Apostolischer Trost: Ankündigung der Gottesrache (2,16c) 3. Das Wesen der sog. »eschatologischen Spannung« (Zusammenfassung) C. Ausblick: Die Bedeutung des relational-ontologischen Denkens für das Ganze der paulinischen Theologie I. Relational-ontologische Denkstrukturen bei Paulus 1. Exklusive Machtbereiche und relational-ontologisch wirksame Seinssphären 2. Simul peccator et Iustus? »Karsamstags-Existenz« und »vorläufiger Dualismus« II. Der Stellenwert relational-ontologischen Denkens bei Paulus D. Anhang: Eschatologie zwischen Soteriologie und Kosmologie I. Eschatologie zwischen »Mythos« und »Geschichte« 1. »Entweltlichung« 2. »Entmythologisierung« 2.1. »Geschichtlichkeit« statt Räumlichkeit 2.2. Das Verhältnis von »Raum« und »Zeit« bei Kant 3. »Eschatologische Existenz« statt »apokalyptischer Träumerei« II. »Weltlichkeit«, Leiblichkeit und Raum Literaturverzeichnis 1. Quellen 2. Hilfsmittel und Philologisches 3. Kommentare 3.1. Kommentare zum Römerbrief 3.2. Kommentare zum 1. Korintherbrief 3.3. Kommentare zum 2. Korintherbrief 3.4. Kommentare zum Galaterbrief 3.5. Kommentare zum Philipperbrief 3.6. Kommentare zum 1. Thessalonicherbrief 3.7. Kommentare zum Philemonbrief 3.8. Weitere Kommentare 4. Monographien, Aufsätze und Lexikonartikel Stellenregister 1. Altes Testament (Septuaginta) 2. Neues Testament 3. Weitere antike und spätantike Schriften Autorenregister Sachregister Register wichtiger griechischer Begriffe und Wendungen Das Problem einer "relationalen Ontologie" Die gegenwärtige Christusbezogenheit [dia pisteōs] and ihre ontische Wirksamkeit : das "Sein in Christus" ([en Christō einai]) Die zukünftige Christusbezogenheit [dia eidous] und ihre ontische Wirksamkeit : das "Sein mit Christus" ([syn Christō einai]) Die "Karsamstags-Existenz" der Christen im Zeichen der [hypomonē] : notwendige Differenzierungen.
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