Regulierungen des Intimen : Sexualität und Recht im modernen Staat
معرفی کتاب «Regulierungen des Intimen : Sexualität und Recht im modernen Staat» نوشتهٔ Ulrike Lembke; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Im Rechtsdiskurs wird seit dem Paradigmenwechsel von der Sittlichkeit zum Rechtsgüterschutz das Dogma der staatsfreien Privatsphäre propagiert, welche manchen gar als Inbegriff moderner Staatlichkeit gilt. Tatsächlich gibt es jedoch vielfältige rechtliche Regelungen konsensualer Sexualitäten, die sich auf Autonomie, Privatheit, Konfrontationsschutz, Bevölkerungspolitiken, Zuwanderung, Staatsdienst, Jugendschutz, Kommerzialisierung oder Moralvorstellungen beziehen. Die Autor\*innen des Bandes fragen nach Notwendigkeit, Legitimation, Ausgestaltung und Grenzen von Regulierungen einverständlicher Sexualität als bedeutsamer sozialer Praxis der Bürger\*innen, die an staatliche Interessen rührt, das gelingende Zusammenleben betrifft sowie in Konkurrenz zu und Interdependenz mit anderen, insbesondere geschlechtlichen, Normenordnungen steht. Im Rechtsdiskurs wird seit dem Paradigmenwechsel von der Sittlichkeit zum Rechtsgüterschutz das Dogma der staatsfreien Privatsphäre propagiert, welche manchen gar als Inbegriff moderner Staatlichkeit gilt. Tatsächlich gibt es jedoch vielfältige rechtliche Regelungen konsensualer Sexualitäten, die sich auf Autonomie, Privatheit, Konfrontationsschutz, Bevölkerungspolitiken, Zuwanderung, Staatsdienst, Jugendschutz, Kommerzialisierung oder Moralvorstellungen beziehen. Die Autor*innen des Bandes fragen nach Notwendigkeit, Legitimation, Ausgestaltung und Grenzen von Regulierungen einverständlicher Sexualität als bedeutsamer sozialer Praxis der Bürger*innen, die an staatliche Interessen rührt, das gelingende Zusammenleben betrifft sowie in Konkurrenz zu und Interdependenz mit anderen, insbesondere geschlechtlichen, Normenordnungen steht. Der Inhalt Sexualität und Recht: eine Einführung • Die Individualrechtspositionen: Sexuelle Autonomie • Staatliche Regelungsinteressen: Reproduktion, Ehe und Familie • Regulierungsaufgaben I: Deviante Sexualitäten • Regulierungsaufgaben II: Jenseits der Intimität • Regulierungsgrenzen: Medienwandel und sexuelle Skripte. Die Zielgruppen Studierende und Wissenschaftler*innen in den Sozial-, Kultur- und Rechtswissenschaften. Die Herausgeberin Dr. Ulrike Lembke arbeitet an den Schnittstellen von Rechtswissenschaft und Geschlechterstudien, derzeit an der Universität Greifswald Front Matter....Pages I-XIII Front Matter....Pages 1-1 Sexualität und Recht: eine Einführung....Pages 3-27 Front Matter....Pages 29-29 Sexuelle Selbstbestimmung als Individualrecht und als Rechtsgut....Pages 31-50 Sexuelle Freiheiten als LGB-Menschenrecht....Pages 51-69 Hat der Staat den Bürger*innen Sexualität zu ermöglichen?....Pages 71-93 Front Matter....Pages 95-95 „Produktive Sexualität“: Bevölkerungspolitik durch Recht....Pages 97-116 Eheliche (Rechts-)Pflichten: Ein verborgener Diskurs....Pages 117-137 Eheschließungsfreiheit im Kampf der Kulturen....Pages 139-158 Front Matter....Pages 159-159 Sexual Citizenship....Pages 161-175 Das Versprechen der Gleichheit für gleichgeschlechtliche Paare....Pages 177-196 Primat des Einverständnisses?....Pages 197-213 Schutz durch Kontrolle?....Pages 215-234 Front Matter....Pages 235-235 Bienen und Blumen im Dreieck....Pages 237-253 Das Ansehen des Staates....Pages 255-269 Sexualität in der Öffentlichkeit....Pages 271-292 Front Matter....Pages 293-293 Exponierte Intimität....Pages 295-310 Sex sells!?....Pages 311-332 Pornographie: Verbot – Regulierung – Freigabe?....Pages 333-351 Back Matter....Pages 353-356 Im Rechtsdiskurs wird seit dem Paradigmenwechsel von der Sittlichkeit zum Rechtsgüterschutz das Dogma der staatsfreien Privatsphäre propagiert, welche manchen gar als Inbegriff moderner Staatlichkeit gilt. Tatsächlich gibt es jedoch vielfältige rechtliche Regelungen konsensualer Sexualitäten, die sich auf Autonomie, Privatheit, Konfrontationsschutz, Bevölkerungspolitiken, Zuwanderung, Staatsdienst, Jugendschutz, Kommerzialisierung oder Moralvorstellungen beziehen. Die Autor*innen des Bandes fragen nach Notwendigkeit, Legitimation, Ausgestaltung und Grenzen von Regulierungen einverständlicher Sexualität als bedeutsamer sozialer Praxis der Bürger*innen, die an staatliche Interessen rührt, das gelingende Zusammenleben betrifft sowie in Konkurrenz zu und Interdependenz mit anderen, insbesondere geschlechtlichen, Normenordnungen steht. Quelle: Klappentext
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