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Regiolekt - der neue Dialekt? : Akten des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD)

معرفی کتاب «Regiolekt - der neue Dialekt? : Akten des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD)» نوشتهٔ Helen Christen (editor), Brigitte Ganswindt (editor), Joachim Herrgen (editor), Jurgen Erich Schmidt (editor)، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان انگلیسی ارائه شده است.

Die Dialektologie des Deutschen hat in den letzten vierzig Jahren eine erhebliche Entwicklung durchlaufen - regiolektale Varietäten des Standarddeutschen rückten dabei immer mehr ins Interesse der Forschung. Zunehmend steht die Frage nach der Entwicklungsdynamik dieser Varietäten im Vordergrund, der sich die Autorinnen und Autoren im ersten Schwerpunkt dieses Bandes widmen: Neben einem Ausblick auf neue Wege in der Regiolektforschung behandeln die Beiträge den regionalen Spracherwerb bei Kindern, die hirnphysiologischen Reaktionen bei interdialektalen Verstehensprozessen, eine Typologie der Akkommodationsstrategien, den Einfluss des Lebensalters auf die Dialektverwendung und den Sprachwandelprozess der Rhein-Mainisierung in ländlichen Regionen. In einem zweiten Schwerpunkt zur Morphologie und Syntax der deutschen Regionalsprachen beschäftigen sich die Beiträge mit dem Konjunktiv II in den bairischen Dialekten Österreichs und Südtirols, der neutralen Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen, Dialekten als idealem Untersuchungsfeld für morphologische Variation, der differentiellen Kasusmarkierung im Münsterland, der Genus- und Kasusprofilierung beim schweizerdeutschen Definitartikel und der Syntax ostjiddischer Dialekte INHALTSVERZEICHNIS VORWORT REGIONALSPRACHLICHE DYNAMIK (Michael Elmentaler) Neue Wege der Regiolektforschung (Irmtraud Kaiser) Zwischen Standardsprache und Dialekt: Variationsspektren und Variationsverhalten österreichischer Kindergartenkinder (Manuela Lanwermeyer) Neurolinguistische Ansätze zum Einfluss von Dialektkontakt auf das Sprachverstehen (Guido Seiler / Simon Pröll) Akkommodation geostatistisch (Philip C. Vergeiner / Dominik Wallner / Lars Bülow / Hannes Scheutz) Redialektalisierung und Alter: Ergebnisse einer real-time-Studie zum age-grading in Ulrichsberg (Lars Vorberger) Rhein-Mainisierung – Zur Neustrukturierung im hessischen Sprachraum MORPHOLOGIE UND SYNTAX DER DEUTSCHEN REGIONALSPRACHEN (Philipp Stöckle) Dialektvariation an der Schnittstelle von Syntax, Morphologie und Lexik – Der Konjunktiv II in den bairischen Dialekten Österreichs und Südtirols (Gerda Baumgartner / Simone Busley / Julia Fritzinger / Sara Martin) Dat Anna, et Charlotte und s Heidi: Neutrale Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen als überregionales Phänomen (Antje Dammel / Oliver Schallert) Modalverben in deutschen Dialekten. Ein Testfall für die Analyse morphologischer Variation (Markus Denkler) Differentielle Kasusmarkierung in den Dialekten des westlichen Münsterlandes (Anja Hasse / Patrick Mächler / Sandro Bachmann) Genus- und Kasusprofilierung beim Schweizerdeutschen Definitartikel (Lea Schäfer) Die Erschließung des „Language and Culture Atlas of Ashkenazic Jewry“ für die Dialektsyntax Die Dialektologie des Deutschen hat in den letzten vierzig Jahren eine erhebliche Entwicklung durchlaufen - regiolektale Varietäten des Standarddeutschen rückten dabei immer mehr ins Interesse der Forschung. Zunehmend steht die Frage nach der Entwicklungsdynamik dieser Varietäten im Vordergrund, der sich die Autorinnen und Autoren im ersten Schwerpunkt dieses Bandes widmen: Neben einem Ausblick auf neue Wege in der Regiolektforschung behandeln die Beiträge den regionalen Spracherwerb bei Kindern, die hirnphysiologischen Reaktionen bei interdialektalen Verstehensprozessen, eine Typologie der Akkommodationsstrategien, den Einfluss des Lebensalters auf die Dialektverwendung und den Sprachwandelprozess der Rhein-Mainisierung in ländlichen Regionen. In einem zweiten Schwerpunkt zur Morphologie und Syntax der deutschen Regionalsprachen beschäftigen sich die Beiträge mit dem Konjunktiv II in den bairischen Dialekten Österreichs und Südtirols, der neutralen Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen, Dialekten als idealem Untersuchungsfeld für morphologische Variation, der differentiellen Kasusmarkierung im Münsterland, der Genus- und Kasusprofilierung beim schweizerdeutschen Definitartikel und der Syntax ostjiddischer Dialekte
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