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Regieren in der Sozialen Stadt : Lokale Sozial- und Arbeitspolitik zwischen Aktivierung und Disziplinierung (2., korrigierte Auflage 2014)

معرفی کتاب «Regieren in der Sozialen Stadt : Lokale Sozial- und Arbeitspolitik zwischen Aktivierung und Disziplinierung (2., korrigierte Auflage 2014)» نوشتهٔ Daniel Nitsch در سال 2014. این کتاب در 29 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Knapp zehn Jahre nach den Hartz-IV-Reformen stellt sich mehr denn je die Frage, mit welchen Regierungsweisen die neue Arbeits- und Sozialpolitik im städtischen Sozialraum gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern durchgesetzt wird. Mit Blick auf sonst nebeneinanderstehende Analyseperspektiven - Gouvernementalitätsstudien, die politologische Governance-Forschung sowie die kritisch-materialistischen Arbeits- und Raum-Forschungen - fragt Daniel Nitsch, wie sich die Verbindung dieser Konzepte für die Interpretation lokaler Sozialraumprogramme nutzen lassen kann. Seine Fallstudie rekonstruiert ein komplexes Spannungsfeld zwischen sozialem Ausgleichsanspruch, Subjektaktivierung und symbolischer Problembearbeitung. Inhalt 1. Einleitung 1.1 Aktuelle Tendenzen in der Arbeits- und Sozialpolitik 1.2 Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Probleme des Regierens 1.3 Fragestellung 2. Neue Regierungstechnologien in der Politikwissenschaft 2.1 Der Governance-Ansatz 2.2 Informalisierung von Politik und Staat bei Altvater/Mahnkopf 3. Macht und Regierung bei Foucault 3.1 Diskurs und Biomacht 3.2 Foucaults Konzept der Gouvernementalität 3.3 Sicherheit und Freiheit in Foucaults Gouvernementalitätsanalyse 3.4 Foucaults Analysen zum Liberalismus: Ordoliberalismus und Neoliberalismus 4. Subjektivierung von Arbeit als Feld neuer Regierungsrationalitäten: Zwischen Disziplinar- und Selbsttechniken 4.1 Die Neuerfindung des Sozialen und die Subjektivierung von Arbeit 4.2 Neue Arbeitsformen zwischen indirekter Kontrolle und Selbstdisziplin in der Sicht der Arbeitssoziologie 4.3 Zur Kritik und zur begrenzten Reichweite des Unternehmerischen Selbst 4.4 Zum Verhältnis Arbeitssoziologie und Gouvernementalitätsstudien 4.5 Arbeit und Prekarität 4.6 Arbeit und Informalität 4.7 Zur Kritik und den Grenzen der Gouvernementalitätsstudien 5. Die Lokale Arbeits- und Sozialpolitik und die Regierung von lokalen Räumen 5.1 Raumkonzepte bei Foucault 5.2 Raumkonzepte in der Kritischen Geographie 5.3. Die Regierung von lokalen Räumen zwischen Sozialkapital und aktivierender Sozialpolitik 6. Die Regierung von lokalen Räumen zwischen Sicherheitspolitik und aktivierender Sozial-und Arbeitspolitik 6.1 Das Bund-Länder-Programm »Soziale Stadt« 6.2 Das Quartiersmanagement in Berlin 6.3 Das QM Schillerpromenade 6.4 Zusammenfassung der QM-Befragung 6.5 Regierung von lokalen Räumen zwischen Sicherheitspolitik und Empowerment 7. Resümee 7.1 Zusammenführung der Theorieperspektiven 7.2 Das Programm »Soziale Stadt« zwischen sozialdemokratischer und neoliberaler Politik 7.3 Das Programm »Soziale Stadt« aus Sicht der GS im Vergleich zu marxistischen Ansätzen 7.4 Das QM als Objekt genealogischer Methodik im Vergleich zu den GS 7.5 Foucaults ›Geschichte der Gouvernementalität‹ als integrale Sichtweise für eine differenzierte Analytik des Regierens sozialer Räume und Quartiere 7.6 Zusammenfassung 8. Literatur Internet Zeitungsartikel Danksagung Review text:" Die ... Dissertation des Schweizers Denis Hänzi ... ist eine Wucht - nicht nur ein dicker Wälzer ... voll mit klugen Fragen und spannenden Befunden aus seiner Feldforschung, sondern eine lohnenswerte Lektüre ... auch für Theaterinteressierte und Nicht-Gesellschaftswissenschaftler. Im mit viel Sprachwitz geschriebenen Präludium macht Hänzi Appetit auf seine Untersuchung des Regieberufs, die mit hohem Reflexionsniveau sowie fachlich-inhaltlicher Kompetenz geführt wird."Rita Gerlach-March, Die Deutsche Bühne, 7 (2013)" In seinem Buch ... zeichnet Denis Hänzi jenen Wandel nach, innerhalb dessen das deutschsprachige Theater sukzessive immer elitärer, immer selbstreferenzieller geworden sei und sich zu einer dominant männlich codierten, auf Selbstoptimierung abzielenden Erfolgskultur entwickelt habe. Wie es dazu kommen konnte, lässt sich aus Hänzis wohldosiertem Methodenmix aus diskurshistorischer Analyse und berufsbiographischen Interviews einleuchtend erschließen."Christian Baron, www.nachtkritik.de, 6 (2013) -" Ein interessantes Buch."Wolfgang Nickel, www.socialnet.de, 03.12.2013 Knapp zehn Jahre nach den Hartz-IV-Reformen stellt sich mehr denn je die Frage, mit welchen Regierungsweisen die neue Arbeits- und Sozialpolitik im städtischen Sozialraum gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern durchgesetzt wird. Mit Blick auf sonst nebeneinanderstehende Analyseperspektiven - Gouvernementalitätsstudien, die politologische Governance-Forschung sowie die kritisch-materialistischen Arbeits- und Raum-Forschungen - fragt Daniel Nitsch, wie sich die Verbindung dieser Konzepte für die Interpretation lokaler Sozialraumprogramme nutzen lassen kann. Seine Fallstudie rekonstruiert ein komplexes Spannungsfeld zwischen sozialem Ausgleichsanspruch, Subjektaktivierung und symbolischer Problembearbeitung. Gouvernementalität,Governance,Arbeits- und Sozialpolitik,Soziale Stadt,Quartiersmanagement,Hartz IV,Subjektaktivierung,Stadt,Politik,Arbeit,Urban Studies,Sozialpolitik,Policy,Soziologie,Urbanity,Politics,Work,Social Policy,Sociology Die Theaterregie ist heute so entfesselt, der künstlerische Möglichkeitsraum so offen wie nie. Kreatives Chaos allenthalben? Nicht wirklich. Denis Hänzi untersucht, wie aus dem Wechselspiel von individuellen Arbeitsweisen und institutionellen Arrangements, alten Idealen und neuen Realitäten das Gefüge der deutschsprachigen Theaterlandschaft hervorgeht. Mit einer charismatheoretischen Erweiterung des Bourdieu'schen Habitus/Feld-Konzepts wird ein innovativer Ansatz zur Analyse gegenwärtiger Kunstwelten formuliert. Dass die" Ordnung des Theaters"zusehends Züge einer Erfolgskultur trägt, welche die männliche Dominanz im Regieberuf zu verfestigen scheint, ist einer von vielen erhellenden Befunden, die das Buch auch für Theaterschaffende und -interessierte spannend machen Theater direction is today more unfettered, the sphere of artistic possibilities more open, than ever before. Creative chaos on all sides? Not really. Denis Hänzi investigates how old ideals and new realities in the German-language theatrical landscape are deriving from the interplay between individual working methods and institutional configurations. Extrapolating on Bourdieu's concept of habitus/field, he develops a theory of charisma which provides an innovative approach to the analysis of contemporary artistic worlds. That the »order of the theater« bears visible traits of a culture of success which appears to consolidate the male dominance in directing is just one of the illuminating findings that makes this book fascinating for theater-makers and theater-goers alike. Die Theaterregie ist heute so entfesselt, der künstlerische Möglichkeitsraum so offen wie nie. Kreatives Chaos allenthalben? Nicht wirklich. Denis Hänzi untersucht, wie aus dem Wechselspiel von individuellen Arbeitsweisen und institutionellen Arrangements, alten Idealen und neuen Realitäten das Gefüge der deutschsprachigen Theaterlandschaft hervorgeht. Mit einer charismatheoretischen Erweiterung des Bourdieu'schen Habitus/Feld-Konzepts wird ein innovativer Ansatz zur Analyse gegenwärtiger Kunstwelten formuliert. Dass die »Ordnung des Theaters« zusehends Züge einer Erfolgskultur trägt, welche die männliche Dominanz im Regieberuf zu verfestigen scheint, ist einer von vielen erhellenden Befunden, die das Buch auch für Theaterschaffende und -interessierte spannend machen. Long description: Knapp zehn Jahre nach den Hartz-IV-Reformen stellt sich mehr denn je die Frage, mit welchen Regierungsweisen die neue Arbeits- und Sozialpolitik im städtischen Sozialraum gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern durchgesetzt wird. Mit Blick auf sonst nebeneinanderstehende Analyseperspektiven - Gouvernementalitätsstudien, die politologische Governance-Forschung sowie die kritisch-materialistischen Arbeits- und Raum-Forschungen - fragt Daniel Nitsch, wie sich die Verbindung dieser Konzepte für die Interpretation lokaler Sozialraumprogramme nutzen lassen kann. Seine Fallstudie rekonstruiert ein komplexes Spannungsfeld zwischen sozialem Ausgleichsanspruch, Subjektaktivierung und symbolischer Problembearbeitung Biographical note: Denis Hänzi (Dr. rer. soc.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Sein Interesse gilt geschlechter- und kultursoziologischen Fragen sowie der Analyse von Berufsfeldern und Habitusformationen
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