Reden über Rechtsradikalismus : Nicht-staatliche Perspektiven zwischen Sicherheit und Freiheit (1951–1989)
معرفی کتاب «Reden über Rechtsradikalismus : Nicht-staatliche Perspektiven zwischen Sicherheit und Freiheit (1951–1989)» نوشتهٔ Gussone, Clemens، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Was tun gegen rechts? Diese Frage ist so alt wie die Bundesrepublik. Sie war und ist nicht nur heftig umstritten, sondern wurde bereits vor 1990 analog zu den heutigen Themen, Problemen und Lösungsstrategien gestellt. Auch nicht-staatliche, ansonsten liberale Akteure setzten primär auf Repression und staatliche Sicherheitspolitik, wenngleich rechtsradikale Gruppen und Parteien damit kaum nachhaltig bekämpft werden konnten – und diese ohnehin kaum als Bedrohung wahrgenommen wurden. Sie gingen davon aus, dass es vor allem die wehrhafte Demokratie ist, welche die demokratische Gesellschaft und ihre Freiheiten vor dem Rechtsradikalismus schützt. Weder die wichtigsten Interessenverbände noch die großen westdeutschen Zeitungen profilierten sich als kritische Stimme. Da sie zudem aufgrund ihrer politischen Prägungen unterschiedlichen Wahrnehmungen des Rechtsradikalismus folgten, konnte sich kein gesamtgesellschaftlicher Konsens über Ursachen und Bedrohungspotenziale bilden. Was tun gegen rechts? Diese Frage ist so alt wie die Bundesrepublik. Sie war und ist nicht nur heftig umstritten, sondern wurde bereits vor 1990 analog zu den heutigen Themen, Problemen und Loesungsstrategien gestellt. Auch nicht-staatliche, ansonsten liberale Akteure setzten primar auf Repression und staatliche Sicherheitspolitik, wenngleich rechtsradikale Gruppen und Parteien damit kaum nachhaltig bekampft werden konnten und diese ohnehin kaum als Bedrohung wahrgenommen wurden. Sie gingen davon aus, dass es vor allem die wehrhafte Demokratie ist, welche die demokratische Gesellschaft und ihre Freiheiten vor dem Rechtsradikalismus schutzt. Weder die wichtigsten Interessenverbande noch die grossen westdeutschen Zeitungen profilierten sich als kritische Stimme. Da sie zudem aufgrund ihrer politischen Pragungen unterschiedlichen Wahrnehmungen des Rechtsradikalismus folgten, konnte sich kein gesamtgesellschaftlicher Konsens uber Ursachen und Bedrohungspotenziale bilden. -- Provided by publisher Jüdische und Vertriebenen-Verbände, Gewerkschaften, Arbeitgeber und klassische Medien unterstützten staatliche Sicherheitspolitik in der alten Bundesrepublik oder forderten selbst Verbote und Überwachung rechtsradikaler Gruppen und Parteien. Dabei gingen sie davon aus, dass vor allem staatliche Sicherheitspolitik die Freiheit schützen kann. An einer tiefgreifenden Debatte über die Entstehung bzw. Reproduktion des Rechtsradikalismus hatten sie kein Interesse. Sie nutzten die Existenz und Erfolge rechtsradikaler Gruppen und Parteien vielmehr in anderen diskursiven Kontexten, die dieses Buch darstellt und analysiert Während üblicherweise die staatlichen Reaktionen auf den Rechtsradikalismus im Mittelpunkt stehen, nimmt diese Studie Nicht-staatliche Perspektiven in den Fokus Das Buch analysiert erstmals und umfassend Nicht-staatliche Perspektiven auf den Rechtsradikalismus in der alten Bundesrepublik
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