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Rechtsvergleichende Argumentation : Phänomenologie der Veranderung im rechtlichen Diskurs

معرفی کتاب «Rechtsvergleichende Argumentation : Phänomenologie der Veranderung im rechtlichen Diskurs» نوشتهٔ Thomas Coendet، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Welche Bedeutung haben rechtsvergleichende Argumente bei der Anwendung nationalen Rechts? Diese Frage beschäftigt die rechtsmethodologische und rechtsvergleichende Wissenschaft seit langem. Entsprechend erstaunlich ist, dass bisher keine ganzheitliche Theorie der rechtsvergleichenden Argumentation existiert. Thomas Coendet legt nun einen umfassenden Entwurf für eine solche Theorie vor. Er entwickelt seine Theorie entlang der Grundfragen, die das Problem der rechtsvergleichenden Argumentation aufwirft: Wie interagieren eigenes und anderes Recht normativ miteinander? Weshalb sollte man rechtsvergleichend argumentieren und wie funktioniert eine solche Argumentation? Und schließlich: Wie ist rechtsvergleichendes Argumentieren methodisch zu gestalten, damit es praktisch gelinge? Die auf diesem Weg entwickelte rechtsvergleichende Argumentationstheorie informiert all jene, die in der juristischen Arbeit an der Überschreitung räumlicher Grenzen interessiert sind. b044> Cover Zum Geleit Inhaltsverzeichnis Einleitung: Das Problem der rechtsvergleichenden Argumentation A. Beispiele aus der Praxis B. Gegenstand der Untersuchung C. Zielsetzung der Arbeit D. Stand der Forschung E. Programm des Entwurfs I. Probleme der Untersuchung II. Gang der Darstellung III. Methode der Untersuchung Teil 1: Der Raum rechtsvergleichenden Denkens A. Grenzdekonstruktion I. Die logische Grenzziehung des Positivismus II. Die Transformation der positivistischen Logik B. Dekonstruktion I. Zeichen 1. Différance 2. Spur(en) 3. Wiederholung II. Bedeutung 1. Zeichen und Bedeutung 2. Instanzen von Bedeutung 3. Bedeutung im dekonstruktiven Diskurs III. Holismus, System, Kontinuität 1. Holismus 2. System 3. Kontinuität C. Die Dekonstruktion des eigenen Rechts I. Dekonstruktion des Rechts? II. Recht als rekonstruktive Zeichenpraxis 1. Normatives Sein 2. Flüchtige Instanzen 3. Dynamische Struktur 4. Recht als Rechtskontext 5. Die rechtliche Entscheidung 6. Rechtsgeltung III. Das andere Recht im eigenen 1. Rechtskontext – die Basis der impliziten Normativität 2. Zirkulationen – der prinzipielle Zusammenhang der Rechtskontexte 3. Polykontexturalität – die Pluralität der rechtlichen Kontexte D. Blick zurück und nach vorne I. Universelles Rechtsdenken ohne universelles Recht II. Symmetrie, Autonomie und Identität von Rechtskontexten III. Das Problem des Automatismus Teil 2: Strukturen der Argumentation A. Grenzrekonstruktion B. Strukturen der juristischen Argumentation I. Ausgangspunkte II. Grundlagen der philosophischen Argumentationstheorie 1. Übergang – Die inferentielle Struktur bei Toulmin 2. Prämissen – Die argumentative Geltung bei Wohlrapp a) Pragmatik, Theorie, Episteme b) These, Dialog, Transsubjektivität c) Geltung, Relativität, Offenheit 3. Argumentation und Argument III. Reformulierungen der juristischen Argumentation 1. Die Reformulierungen im Überblick 2. Die Orientierungsfunktion der juristischen Argumentation 3. Die Inferenzstruktur der juristischen Begründung 4. Die argumentative Geltung der juristischen Begründung 5. Argumentformen des eigenen Rechts IV. Pragrammatologie der juristischen Argumentation C. Strukturen der rechtsvergleichenden Argumentation I. Transsubjektivität II. Inferentielle Funktion III. Kontextverflechtung 1. Die Kontexte 2. Die Verflechtung 3. Die Prinzipien der Kontextverflechtung D. Blick zurück und nach vorne I. Illustrationen II. Die Rationalität rechtsvergleichenden Argumentierens III. Das Problem des Ethnozentrismus Teil 3: Strukturen der Methode A. Grenzüberschreitung B. Strukturen einer Methode der Rechtsvergleichung I. Funktionale Methode II. Die Kritik III. Methodentheorie nach dem cultural turn C. Methodenstruktur der rechtsvergleichenden Argumentation I. Pragrammatologie der Vergleichung 1. Rechtskontextvergleichung als paradoxe Spiegelung 2. Pragmatistische oder hermeneutische Verknappung? II. Strukturen der Vergleichung 1. Grundriss der Vergleichungsstruktur 2. Dialogische Rechtsvergleichung a) Kleine rechtsvergleichende Argumentationsvorhaben b) Die Richterin und ihr Argumentationsvorhaben 3. Trialogische Rechtsvergleichung a) Instanzen b) Diskussion III. Wann beginnt Vergleichung? D. Schluss Literatur Namenregister
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