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Rechtsentwicklungen in Berlin : Acht Vorträge, gehalten anläßlich der 750-Jahrfeier Berlins

معرفی کتاب «Rechtsentwicklungen in Berlin : Acht Vorträge, gehalten anläßlich der 750-Jahrfeier Berlins» نوشتهٔ Ebel, Friedrich (editor);Randelzhofer, Albrecht (editor)، منتشرشده توسط نشر W. de Gruyter; Walter de Gruyter Inc.; De Gruyter در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In einem Brief vom 14. Januar 1798 schreibt der noch nicht neunzehnjährige Savigny über seine philosophischen Bemühungen (die damals wohl vor allem Kant galten) 1 : "Ich habe erst diesen Winter angefangen, mich mit den Gegenständen recht ernstlich zu beschäftigen, die mir schon lange anlagen, aber Du glaubst nicht, wie fremd mir das noch alles ist, was man für so natürlich und anerkannt gewiß ausgibt. Ob ich auf diesem Weg zu einer beruhigenden Uberzeugung kommen werde, weiß ich nicht, daß ich nicht nachbeten werde, wie die meisten sogenannten Philosophen, das weiß ich." Zweierlei ist charakteristisch: die Philosophie ist nichts Äußerliches, was man als Wissen erwirbt; sie soll vielmehr eine "beruhigende Überzeugung" schaffen, die dem Leben Halt und Sinn gibt 2 . Zum anderen: Savigny sieht sich -um in der Sprache der Epoche zu sprechen -als "Selbstdenker", der das, was andere für gewiß halten, anzweifelt, und nicht ohne weiteres bereit ist, einer philosophischen Schule zu folgen. Die philosophischen Studien scheinen bald grandiose Pläne zu rechtfertigen. In einem häufig zitierten Freundesbrief vom 19. März 1799 3 wird von Savignys Plan berichtet, ein "Reformator der Jurisprudenz, ein Kant in der Rechtsgelehrsamkeit zu werden"; sein Ziel sei eine "metaphysische Rechtsbegründung". "" Diese Ausführungen beruhen auf einem größeren Manuskript gleichen Titels, das während eines dankbar empfundenen Aufenthalts am Wissenschaftskolleg zu Berlin (1986/7) verfaßt wurde. Der vorliegende Text wurde gegenüber dem Vortragstext ein wenig erweitert (und mit einigen Anmerkungen versehen).

Unter den Bedingungen aktueller methodischer und quellenkritischer Diskussion lassen sich auch die historiographischen Zeugnisse der ottonisch-frühsalischen Epoche nicht im unmittelbaren Zugriff auf herrschaftstheologischen Gehalt und "Herrscheridee" auswerten. Zu fragen ist vielmehr, welcher Stellenwert den einzelnen Zeugnissen im sozialen, politischen und kulturellen Horizont der Zeit zukommt, unter welchen Bedingungen sie entstanden und von wem sie rezipiert worden sind. Die Frage nach dem jeweiligen Kontext von Herrscherbildern und Historiographie soll also erhellen, in welchen sozialen, religiösen und politischen Zusammenhängen sakrale Vorstellungen vom Herrscher wirksam geworden sind, welche Interessen sie zur Geltung gebracht haben und in welchen Situationen sowie vor welchen Foren sie zur Sprache und zum Ausdruck gebracht worden sind.

Geleitworte des Senators für Justiz und Bundesangelegenheiten Geleitworte des Präsidenten der Juristischen Gesellschaft zu Berlin, Präsident des Kammergerichts Inhalt Savignys philosophische Lehrjahre Berlin und seine Juristen um die Jahrhundertwende Stadtrechtsentwicklung in Berlin seit den Anfängen Ein „geborener Verbrecher“. Berlin und die deutsche Rechtssprache Berühmte Berliner Kriminalprozesse der zwanziger Jahre Die Berliner Justiz in der Zeit des NS–Regimes Staats– und völkerrechtliche Lage Berlins in unserer Zei Verzeichnis der Autoren Herausgegeben Von Friedrich Ebel, Albrecht Randelzhofer. Includes Bibliographical References.
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