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Rechtsbruch Durch Verstoss Gegen Medienrechtliche Vorschriften (German Edition)

معرفی کتاب «Rechtsbruch Durch Verstoss Gegen Medienrechtliche Vorschriften (German Edition)» نوشتهٔ Jan Heinrich Schmitt-Mucke، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Rechtsbruchtatbestand des 3a UWG ist die Schnittstelle des Lauterkeitsrechts zu anderen Regelungsbereichen, so auch zum Medienrecht. Der bisherige Diskurs in Rechtsprechung und Literatur beschrankt sich im Wesentlichen auf die Einordnung einzelner Vorschriften, was der Schnittstellenfunktion des Rechtsbruchtatbestands geschuldet ist. Der Wettbewerbsrechtler konzentriert sich insofern auf das Wettbewerbsrecht, wahrend der Medienrechtler sich mit dem Medienrecht befasst. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Rechtsgebiet unterbleibt. Jan Heinrich Schmitt-Mucke betrachtet diese Entwicklung des Wettbewerbs- und Medienrechts eingehend und untersucht, inwiefern medienrechtliche Vorschriften mittels 3a UWG lauterkeitsrechtlich durchsetzbar sind. Denn vor allem eine systematische Darstellung, welche uber die beschriebene Qualifikation einzelner Vorschriften hinausgeht, und damit einem konvergent gedachten Medienrecht Rechnung tragt, ist bislang Terra incognita. Abschliessend entwickelt der Autor im Abgleich der Schutzzwecke des Wettbewerbs- und Medienrechts abstrakte Kriterien, um medienrechtliche Vorschriften einzuordnen. Cover Titel Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung I. Einführung und Zielsetzung II. Auswahl der Vorschriften III. Gang und Umfang der Untersuchung Kapitel 2: Geschäftliche Handlung I. Grundlagen 1. Verhalten einer Person 2. Unternehmensförderung 3. Vor, bei und nach einem Geschäftsabschluss 4. Objektiver Zusammenhang 5. Zwischenergebnis II. Private Medien 1. Presse a) Grundsatz b) Kennzeichnungspflicht c) Impressumspflicht 2. Private Rundfunkveranstalter 3. Ergebnis III. Öffentlich-rechtliche/staatliche Medien 1. Staatliche Publikationen a) Entgeltliche Publikationen b) Unentgeltliche Publikationen mit Anzeigenteil c) Unentgeltliche Publikationen ohne Anzeigenteil aa) Förderung des eigenen Unternehmens bb) Förderung eines fremden Unternehmens cc) Gesetzesüberschreitung begründet geschäftliche Handlung (1) Rechtsprechung (a) Rechtsprechung speziell zum Gebot der Staatsferne der Presse (b) Rechtsprechung allgemein zum Verhalten der öffentlichen Hand (c) Ergebnis (2) Stellungnahme (a) Schutzzweck des UWG (b) Verallgemeinerung des Gedankens dd) Ergebnis d) Ergebnis 2. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten a) Werbung b) Kommerzielle Betätigungen c) Programmauftrag aa) Zuwiderhandlung impliziert wirtschaftlichen Bezug bb) Zuwiderhandlung unabhängig von wirtschaftlichem Bezug (1) Generell unternehmerisches Handeln der Rundfunkanstalten (a) Aufmerksamkeit (b) Rundfunkbeitrag (aa) Mitgliedschaftsbeiträge in Vereinen (bb) Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse (cc) Ergebnis (c) Entgelt für Werbung zugleich als Entgelt für das Programm (d) Erhöhung der Zahlungsansprüche gegen die Werbekunden (e) Ergebnis (2) Auswirkungen auf den ökonomischen Wettbewerb (a) Zur Begründung herangezogene und weitere Rechtsprechung (aa) Urteile zu Auswirkungen des Handelns der öffentlichen Hand (bb) Urteile speziell zu den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (cc) Sonstige Urteile zu Handlungen der öffentlichen Hand (dd) Ergebnis (b) Systematische Überlegungen (aa) Marktstrukturkontrolle (bb) Keine strengeren Anforderungen als an Private (cc) Handlung zuungunsten eines fremden Unternehmens (dd) Geschäftliche Handlung angesichts § 1 I UWG (ee) Teleologische Extension des UWG im Lichte der Grundrechte (c) Ergebnis (3) Unternehmerisches Handeln bei Hinzutreten sonstiger Umstände (4) Ergebnis IV. Ergebnis Kapitel 3: Tatbestand des § 3a UWG I. Rechtsvorschrift im Sinne des § 3a UWG 1. Wettbewerbsrechtliche Grundlagen 2. LPG M-V, MStV 3. Gebot der Staatsferne der Presse a) Ursprung des Gebots der Staatsferne der Presse aa) Herleitungsansätze des BGH (1) Einkauf-Aktuell-Entscheidung (2) Crailsheimer-Stadtblatt-II-Entscheidung (3) dortmund.de-Entscheidung (4) Analyse (a) BVerfGE 20, 162 – Spiegel (b) BVerfGE 121, 30 – Zehntes Rundfunkfunkurteil (c) Ergebnis bb) Herleitungsansätze in der Literatur cc) Betrachtung der herangezogenen Urteile (1) BVerfGE 12, 205 – Erstes Rundfunkurteil (2) BVerfGE 80, 124 – Postzustellungsdienst (3) BVerfGE 136, 9 – Elftes Rundfunkurteil (4) BVerfGE 66, 116 – Redaktionsschutz (5) Ergebnis dd) Ergebnis b) Grundrechte als gesetzliche Vorschriften im Sinne des § 3a UWG c) Anwendung auf Art. 5 I 2 GG d) Folgen für das Wettbewerbsrecht aa) Entgrenzung zwischen Generalklausel und Rechtsbruchtatbestand bb) Mangelnde inhaltliche Bestimmtheit cc) Quasigesetzgeberische Entscheidung dd) Ausweitung der Schutzzwecke des UWG ee) Grundrechte als Marktverhaltensregelungen privater Marktteilnehmer e) Ergebnis 4. Ergebnis II. Marktverhaltensregelung 1. Grundlagen 2. Impressumspflicht und Kennzeichnungspflicht nach dem LPG M-V 3. Gebot der Staatsferne der Presse a) Rechtsprechung b) Literatur c) Vorläufige Würdigung 4. Vorschriften des MStV a) Verbot presseähnlicher Telemedienangebote (§ 30 VII 1 MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Vorläufige Würdigung b) Verbot von Druckwerken ohne Programmbezug (§ 27 I 2 MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Vorläufige Würdigung c) Kommerzielle Tätigkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (§ 40 I MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Vorläufige Würdigung d) Ergebnis 5. Sinnhaftigkeit der Unterscheidung zwischen Marktzutritts-und Marktverhaltensregelungen a) Schlussfolgerungen aus der Rechtsprechung b) Abgrenzung nach kartellrechtlichen Kriterien c) Wettbewerbsrechtliche Friktionen der Unterscheidung d) Conclusio: Alleinige Maßgeblichkeit des Schutzzwecks 6. Ergebnis III. Auch im Interesse der Marktteilnehmer 1. Grundlagen a) Geschützter Personenkreis b) Geschützter Interessenkreis aa) Geschützte Interessen der Mitbewerber (1) Grundsätzliches (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz von Konkurrentenschutz (3) Konkurrenzschutz in Anlehnung an die Marktgefährdung (4) Wettbewerbsrechtliche Irrelevanz wirtschaftspolitischer Zielsetzungen (5) Ergebnis bb) Geschützte Interessen der Verbraucher (1) Literatur und Rechtsprechung (2) Stellungnahme (3) Ergebnis c) Grundlagen zur Bestimmung des Schutzzwecks d) Zusammenfassung 2. Schutzzweck der Vorschriften des LPG M-V a) Impressumspflicht aa) Rechtsprechung bb) Literaturmeinungen cc) Stellungnahme (1) Schutzzweck zugunsten der Marktteilnehmer (a) Wortlaut (b) Systematik (c) Gesetzesbegründung (d) Hintergrund (e) Zwischenergebnis (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz dd) Ergebnis b) Kennzeichnungspflicht aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Stellungnahme (1) Schutzzweck zugunsten der Marktteilnehmer (a) Wortlaut (b) Systematik (c) Gesetzesbegründung (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz dd) Ergebnis 3. Schutzzweck des Gebots der Staatsferne der Presse a) Rechtsprechung b) Literatur c) Stellungnahme aa) Grundrechtliche Aspekte bb) Wettbewerbsrechtliche Aspekte (1) Schutz der Mitbewerber (2) Schutz der Verbraucher d) Zusammenfassung 4. Schutzzweck der Vorschriften des MStV a) Verbot presseähnlicher Telemedienangebote (§ 30 VII 1 MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Stellungnahme (1) Schutzzweck zugunsten der Marktteilnehmer (a) Wortlaut (b) Systematik (c) Gesetzesbegründung (d) Hintergrund (e) Ergebnis (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz dd) Ergebnis b) Verbot von Druckwerken ohne Programmbezug (§ 27 I 2 MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Stellungnahme (1) Schutzzweck zugunsten der Marktteilnehmer (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz dd) Ergebnis c) Kommerzielle Tätigkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (§ 40 I 3 MStV) aa) Rechtsprechung bb) Literatur cc) Stellungnahme (1) Schutzzweck zugunsten der Marktteilnehmer (a) Wortlaut (b) Systematik (c) Gesetzesbegründung (d) Hintergrund (e) Ergebnis (2) Wettbewerbsrechtliche Relevanz (3) Ergebnis d) Ergebnis 5. Ergebnis Kapitel 4: Kollision des Rechtsbruchtatbestands mit dem Fachrecht I. Grundlagen 1. Alleinige Maßgeblichkeit behördlichen Ermessens 2. Abschließende Regelungen nach Rechtsprechung und Literatur 3. Schlussfolgerungen II. Sanktionen bei Verstößen gegen das Presserecht 1. Sanktionen nach LPG M-V 2. Presserat 3. Abweichende Bewertung im Lichte des Art. 5 I 2 GG 4. Positiva privater Rechtsdurchsetzung des Landespressegesetzes 5. Ergebnis III. Sanktionen bei Verstößen gegen das Gebot der Staatsferne der Presse 1. Gemeindliche/städtische Publikationen 2. Sonstige Publikationen staatlichen Ursprungs 3. Schlussfolgerungen IV. Sanktionen bei Verstößen gegen den MStV 1. Sanktionsmechanismen gegenüber öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten a) Anstaltsinterne Kontrolle b) Staatsaufsicht aa) Subsidiarität bb) Aufsichtsmaßstab und Aufsichtsmittel c) Konsequenzen für die Anwendung des Rechtsbruchtatbestands aa) Subsidiaritätsgrundsatz und Kontrolle durch den Rundfunkrat (1) Subsidiaritätsgrundsatz (2) Kontrolle durch den Rundfunkrat (3) Praktische Erwägungen (4) Ergebnis bb) Staatliche Rechtsaufsicht (1) Opportunitätsprinzip (2) Aufsichtsmittel und Aufsichtsmaßstab d) Ergebnis e) Exkurs: Auswirkungen von Genehmigungen und Verfahren nach dem MStV aa) Drei-Stufen-Test/Schlichtungsstelle (1) Genehmigung im Rahmen des Drei-Stufen-Tests (2) Schlichtungsstelle für presseähnliche Telemedien bb) Genehmigung kommerzieller Betätigungen cc) Ergebnis f) Ergebnis 2. Sanktionsmechanismen gegenüber privaten Rundfunkveranstaltern a) Aufsicht durch die Landesmedienanstalt b) Staatliche Rechtsaufsicht über die Landesmedienanstalt c) Konsequenzen für die Anwendung des Rechtsbruchtatbestands d) Ergebnis 3. Schlussfolgerung V. Ergebnis Kapitel 5: Kategorisierung der medienrechtlichen Vorschriften I. Rezipienten-/Verbraucherschutz 1. Ambivalente/kongruente Schutzzwecke 2. Divergierende Schutzzwecke 3. Schlussfolgerung II. Mitbewerberschutz 1. Wettbewerbsrechtlich irrelevanter Mitbewerberschutz 2. Wettbewerbsrechtlich relevanter Mitbewerberschutz 3. Schlussfolgerungen III. Ergebnis Kapitel 6: Thesen I. Zum Anwendungsbereich des UWG im medienrechtlichen Zusammenhang II. Zum Rechtsbruchtatbestand im medienrechtlichen Zusammenhang III. Zur Sanktionenkonkurrenz mit dem Medienrecht IV. Zum Rechtsbruchtatbestand im Allgemeinen V. Fazit Literaturverzeichnis Sachregister Der Rechtsbruchtatbestand des § 3a UWG ist die Schnittstelle des Lauterkeitsrechts zu anderen Regelungsbereichen, so auch zum Medienrecht. Der bisherige Diskurs in Rechtsprechung und Literatur beschränkt sich im Wesentlichen auf die Einordnung einzelner Vorschriften, was der Schnittstellenfunktion des Rechtsbruchtatbestands geschuldet ist. Der Wettbewerbsrechtler konzentriert sich insofern auf das Wettbewerbsrecht, während der Medienrechtler sich mit dem Medienrecht befasst. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Rechtsgebiet unterbleibt. Jan Heinrich Schmitt-Mücke betrachtet diese Entwicklung des Wettbewerbs- und Medienrechts eingehend und untersucht, inwiefern medienrechtliche Vorschriften mittels § 3a UWG lauterkeitsrechtlich durchsetzbar sind. Denn vor allem eine systematische Darstellung, welche über die beschriebene Qualifikation einzelner Vorschriften hinausgeht, und damit einem konvergent gedachten Medienrecht Rechnung trägt, ist bislang Terra incognita. Abschließend entwickelt der Autor im Abgleich der Schutzzwecke des Wettbewerbs- und Medienrechts abstrakte Kriterien, um medienrechtliche Vorschriften einzuordnen.
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