Rechtliche Behandlung Von Derivaten: Ein Casebook (de Gruyter Handbuch) (german Edition)
معرفی کتاب «Rechtliche Behandlung Von Derivaten: Ein Casebook (de Gruyter Handbuch) (german Edition)» نوشتهٔ Roberts, Julian، منتشرشده توسط نشر de Gruyter Recht در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This book addresses the legal background of the derivative business. The author analyses existing rules and comes to the conclusion that further regulation is superfluous. The European legal systems are aware of substantiated principles that are applicable to this type of business, such as those from the insurance and gambling fields. Established instruments of the law of obligations and criminal law offer better protection than the mere expansion of supervisory authorities. Numerous confidential contract documents are included that have not been accessible to the wider public until now The role of financial mathematics in the structuring of derivative finan-cial instruments and its characteristics are explained, the conclusion of each should be paid special attention German and international "leading cases" are considered in legal comparison The author's work is based not only on legal theory but draws upon his experience in numerous court disputes concerning derivatives 1 Einleitung 1.1 Was ist ein Derivat? 1.2 Die gegenwärtige Rechtslage 2 Derivate: Sinn, Funktion, Bewertung 2.1 Verwerfliche Finanzderivate? 2.2 Anwendungsbereiche von Derivaten 2.3 „Swaps“ als Kern der Wette 2.4 Verlustpotenzial 2.5 Psychologie des Spiels; Quotenkenntnis 2.6 Kausale und statistische Gesetzmäßigkeiten 2.6.1 Mittelwert und Standardabweichung in der statistischen Gesetzmäßigkeit 2.6.2 Statistische Gesetzmäßigkeiten sind keine Prognosen! 2.6.3 Statistik und „außergewöhnliche Bedingungen“ 2.7 Bewertung von Derivaten mit statistischen Techniken 2.7.1 Exotische Finanzinstrumente; Simulation 2.7.2 Parametrisierung 2.8 Spielerei und quantifizierbare Wetten 2.8.1 Wahre Odds und Wettquoten; die „faire“ Wette 2.8.2 Parameter der Finanzinstrumente 2.8.3 Der faire Marktwert 2.8.4 Abweichungen vom fairen Wert 2.8.5 Asymmetrie und fairer Wert 2.8.6 Prognosen 2.8.7 „Worst Case lässt sich nicht bestimmen“ 2.8.8 „Theoretisch unbegrenztes Risiko“ 2.9 Optionsstruktur und fairer Wert 2.10 Eigenschaften eines typischen Zinsswaps 2.11 Offene Fragen 3 Aufbau des deutschen Derivaterechts 3.1 Systematik der Derivate 3.1.1 Definitionen 3.2 Legitimität von Derivaten 3.3 Rechtsnatur von Derivaten 3.3.1 Termingeschäfte und der Schutz der Arglosen: das Prinzip „Aufklärung“ 3.3.2 Abgrenzung zu Umsatzgeschäften 3.4 Grundstruktur des Termingeschäfts 3.4.1 Herausgeschobener Erfüllungszeitpunkt 3.4.2 Bezug auf einen Terminmarkt 3.4.3 Exkurs: „Unkündbarkeit“ von Derivaten 3.5 Relevanz des Spielbegriffs für Derivate 3.5.1 Spiel und Leistung 3.5.2 Close-out netting; Einheitlichkeit der Leistung 3.6 Derivate kein Austausch 3.6.1 Synallagma und Äquivalenzkontrolle 3.7 „Umsatz“ bei Risikoverträgen; steuerrechtliche Aspekte 3.7.1 Chancenverschiebung: Gewinn oder Umsatz? 3.7.2 Entgelt als vertragsbestimmendes Merkmal 3.8 Status und Information 4 Der Streit um Derivate in Großbritannien und den USA 4.1 Finanzinnovationen und Rechtsprechung 4.2 Derivate und ihr Preis 4.3 Zinsswaps I: Hazell v Hammersmith 4.3.1 Überschreitung des Wirkungskreises; Ultra vires 4.4 Zinsswaps II: Bankers Trust v Procter & Gamble 4.5 Zinsswaps III: Bankers Trust v Dharmala 5 Auskunftspflichten nach dem Modell „Beratungsverhältnis“ 5.1 Beratungsverhältnis 5.2 Umfang der Beratung: Rechtsprechung vor Ille 5.3 Komplexe Finanzinstrumente 5.4 Eigenschaften und Nutzen von strukturierten Instrumenten 5.4.1 Wertpapiere: sachenrechtliche und vertragsrechtliche Blickweise 5.4.2 Strukturierte Finanzinstrumente, Gestaltungsmöglichkeiten und Bewertung 5.4.3 Risiko als Ware 5.4.4 Anwendung von bewerteten Positionen 5.4.4.1 Spekulation 5.4.4.2 Hedging 5.4.4.3 Arbitrage 5.5 Geschäftsrelevante Informationen bei strukturierten Instrumenten 5.5.1 Maximal wahrscheinliche Gewinnchancen 5.5.2 Maximal wahrscheinliches Verlustrisiko 5.5.3 Abweichung vom Mittelwert – „Preis“ und „negativer Marktwert“ 5.5.4 Zusammenfassung der wesentlichen Informationen 5.6 Charakteristische Beratungsfehler bei strukturierten Instrumenten 5.6.1 Quellen von Missverständnissen 5.6.2 Handel mit Risiken 5.6.3 Irrtum trotz Aufklärung 5.6.3.1 Irrtum 1 – Derivat und Grundgeschäft 5.6.3.2 Irrtum 2 – Risiken als offener Zufall 5.6.4 Versäumte Informationen 1: Vorgetäuschte Vollständigkeit 5.6.5 Versäumte Informationen 2: Abwehr von nachvertraglichen Verlusten 5.7 Sachverhalt: Zusammenfassung 5.8 Angemessene Beratungsinhalte 5.8.1 Quantifizierte Informationen 5.8.1.1 Preis; „anfänglicher negativer Marktwert“ 5.8.1.2 Chancen-Risiko-Verteilung 5.8.1.3 Spekulation und Risikobereitschaft 5.8.2 Anlegergerechte Beratung 5.8.2.1 Normativer Hintergrund: MiFID, WpHG, Rechtsprechung 5.8.2.2 Beratung von erfahrenen Anlegern 5.9 Fazit 6 Finanzderivate als Spielvertrag 6.1 Einleitung 6.2 Glücksspiel 6.3 Der Finanzmarkt und das Glücksspiel 6.3.1 Das bisherige Modell: Beratungspflichten und Äquivalenz 6.3.2 Glücksspiel kein Austauschverhältnis 6.3.3 Zufälligkeit als Geschäftsgrundlage 6.3.4 „Ausschalten des Zufalls“; Quoten 6.4 Darstellung des OLG Stuttgart 6.4.1 Komplexe Produkte und Finanzmathematik 6.4.2 Glücksspiel und „Gewinnmarge“ 6.5 Bond gegen „Glücksspiel“ 6.6 Fazit 7 Finanzderivate als Versicherungsvertrag 7.1 Einleitung 7.2 Differenzgeschäfte, Hedging, Margin 7.3 Moderne Differenzgeschäfte und die Diskussionshemmnisse 7.4 Eigenschaften von Risikoverträgen 7.4.1 Aleatorische Verträge 7.4.2 Kein echter Austausch 7.4.3 Beidseitiges Risiko 7.4.4 Ungewissheit 7.5 Zulässigkeit und Wirksamkeit von Risikoverträgen 7.6 Die Rechtsauffassung der Emittenten 7.6.1 Das Potts-Gutachten 7.6.2 Versicherungsgeschäfte – dogmatisch und historisch 7.7 Finanzderivate und versicherungsrechtliche Grundsätze 7.7.1 Unerlaubt bzw. unwirksam 7.7.2 Vertragsrechtliche Folgen 7.8 Der Abschluss von Finanzderivaten und caveat emptor 7.9 Fazit 8 Derivate und kommunale Wirtschaft 8.1 Einleitung 8.2 Zinsswaps 8.3 Derivateeinsatz im kommunalen Bereich: der Vorstoß 2005 8.4 Gemeinden als Akteure auf dem Finanzmarkt 8.4.1 Rechtlicher Status von Gemeinden 8.4.2 Die gemeindliche „Finanzhoheit“ 8.4.2.1 Ausgaben zur Aufgabenerfüllung 8.4.2.2 Mittel zur freien Verwendung? 8.4.3 Ultra vires 8.5 Gemeindewirtschaftliche Grundsätze und Swaps 8.5.1 Das kommunale Spekulationsverbot 8.5.2 Kredit und Konnexität 8.5.3 Genehmigungspflicht 8.5.4 Swaps und „kreditähnliche Geschäfte“ 8.6 Gemeindliche Unternehmen in Privatrechtsform 8.7 Einhaltung der Vorschriften in der Praxis 8.7.1 Der Spread-Ladder-Swap 8.7.2 Spread-Ladder-Swap und kommunale Vorgaben 8.7.2.1 Beispiele aus der kommunalen Literatur 8.7.2.2 Probleme mit dem „Carry-Trade“ 8.7.2.3 Fehlende Konnexität der „Spread-Ladder- Swaps“ 8.7.2.4 Spekulation, „Zinsmanagement“ und „Optimierung“ 8.7.3 Zwischenbilanz zur Konnexität 8.7.4 Kreditähnliche Geschäfte 8.8 Rechtsfolgen 8.8.1 Unwirksamkeit von Verträgen 9 Körperschaften und „zweckfremde“ Geschäfte 9.1 Zweckfremde Risikogeschäfte 9.2 Vorhandene Ansätze 9.2.1 Schadensersatz oder Unwirksamkeit 9.2.2 Verbotswidrigkeit 9.2.3 Sittenwidrigkeit 9.2.4 Missbrauch der Vertretungsmacht 9.3 Überschreitung des Wirkungskreises bei Kommunen 9.3.1 Fragestellung; die „ultra-vires"-Debatte 9.3.2 Nichtigkeit per se 9.4 Staatstheoretische Grundlagen 9.4.1 Überschreitung des Wirkungskreises: Zusammenfassung 9.5 Fazit 10 Haftung für Schäden: ein Überblick 10.1 Dogmatische Grundsatzfragen 10.2 Finanzderivate und allgemeine Vertragsregeln 10.2.1 Sittenwidrigkeit; Äquivalenzstörungen 10.2.2 Objektive Elemente der Sittenwidrigkeit 10.2.3 Subjektive Elemente der Sittenwidrigkeit 10.2.4 Arglistige Täuschung 10.2.5 Intransparenz 10.3 Vorsatz und Rechtsirrtum 10.4 Finanzderivate und Beraterverhältnis 10.4.1 Interessenskollisionen und Finanzderivate 10.4.2 Erfahrene Kunden und anlegergerechte Beratung 10.4.3 Offenlegung des negativen Anfangswertes 10.4.4 Grundsatz der Kollisionsvermeidung 10.5 Beratungsvertrag - oder doch Spielvertrag? 10.6 Fazit 11 Zusammenfassung und Ausblick 11.1 Derivate nach dem Wegfall des Differenzeinwandes 11.2 MiFID, das WpHG und die Folgen 11.3 Muster einer standardisierten Risikowarnung für Derivate Anhang 1: Zinsswap Anhang 2: CDO Anhang 3: Zertifikat Quellenverzeichnis Stichwortverzeichnis
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Das Buch befasst sich mit dem rechtlichen Hintergrund des Derivatgeschäfts. Der Verfasser analysiert die bestehenden Regeln und gelangt zu dem Ergebnis, dass weitere Regulierungen überflüssig sind. Die europäischen Rechtssysteme kennen fundierte Prinzipien, die auf diese Geschäfte anwendbar sind, zum Beispiel aus den Bereichen Versicherung und Glücksspiel. Bewährte Instrumente des Schuldrechts und des Strafrechts bieten einen besseren Schutz als der Ausbau der Aufsichtsbehörden.
Main description: This book addresses the legal background of the derivative business. The author analyses existing rules and comes to the conclusion that further regulation is superfluous. The European legal systems are aware of substantiated principles that are applicable to this type of business, such as those from the insurance and gambling fields. Established instruments of the law of obligations and criminal law offer better protection than the mere expansion of supervisory authorities Das Buch befasst sich mit dem rechtlichen Hintergrund des Derivatgeschäfts. Der Verfasser analysiert die bestehenden Regeln und gelangt zu dem Ergebnis, dass weitere Regulierungen überflüssig sind. Die europäischen Rechtssysteme kennen fundierte Prinzipien, die auf diese Geschäfte anwendbar sind, zum Beispiel aus den Bereichen Versicherung undGlücksspiel. Bewährte Instrumente des Schuldrechts und des Strafrechts bieten einen besseren Schutz als der Ausbau der Aufsichtsbehörden.