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[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde - Ergänzungsbände] Hilltop settlements between Antiquity and the Middle Ages from the Ardennes to the Adriatic Volume 58 ||

معرفی کتاب «[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde - Ergänzungsbände] Hilltop settlements between Antiquity and the Middle Ages from the Ardennes to the Adriatic Volume 58 ||» نوشتهٔ Heiko Steuer (editor); Volker Bierbrauer (editor); Michael Hoeper (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In April 2004 a conference on Late Antique hilltop settlements was organised in Freiburg im Breisgau to mark excavations at such sites, in the Black Forest by the University of Freiburg and in North Italy by the University of Munich. In more than 20 contributions scholars from 10 countries presented the results of their own excavations in Late Antique and Early Medieval hilltop settlements, identifying similarities and differences. Not in every prehistorical or historical period were hilltops used as refuges or – since they were highly visible – for representational purposes, and these comparative studies were intended to analyse the military, political and social backgrounds. The results are presented in this volume together with a supplementary commentary. Frontmatter Inhalt Vorwort Struktur und Zielsetzung der Tagung. „Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria“ Fortifications de hauteur et habitat perché de l’Antiquité tardive au début du Haut Moyen-Age, entre Fagne et Eifel Gallische Höhensiedlungen und germanische Söldner im 4./5. Jahrhundert Befestigte spätrömische Höhensiedlungen in Eifel und Hunsrück Zwischen Merkur und Michael: Der Heiligenberg bei Heidelberg in Völkerwanderungszeit und Frühmittelalter Der Breisacher Münsterberg: Die Befestigung des Berges in spätrömischer Zeit Der Breisacher Münsterberg: Ein Zentralort im frühen Mittelalter Völkerwanderungszeitliche Höhenstationen am Schwarzwaldrand. Eine Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede Der Runde Berg bei Urach. Die alamannische Besiedlung im 4. und 5. Jahrhundert Aspekte völkerwanderungszeitlicher Siedlungsmodelle in Süddeutschland Spätantike und frühmittelalterliche Höhensiedlungen im Schweizer Jura Der Grosse Chastel bei Bad Lostorf, eine spätrömische Höhensiedlung im Solothurner Jura Höhensiedlungen der Spätantike und des frühen Mittelalters in der Raetia I und in angrenzenden Gebieten der Maxima Sequanorum Der Oberleiserberg bei Ernstbrunn – eine Höhensiedlung des 4. und 5. Jahrhunderts n. Chr. Höhensiedlungen der Völkerwanderungszeit im nördlichen Karpatenbecken Castra und Höhensiedlungen vom 3. bis. 6. Jahrhundert in Slowenien Die spätantik-frühbyzantinischen befestigten Höhenanlagen in Serbien Late Antique and Early Byzantine fortifications in Bosnia and Herzegovina (hinterland of the province of Dalmatia) Castra und Höhensiedlungen in Kärnten und Nordtirol Castra und Höhensiedlungen in Südtirol, im Trentino und in Friaul Höhensiedlungen und castra zwischen Spätantike und Frühmittelalter in Oberitalien Late antique and early medieval hilltop settlements in central Italy: State of research and interpretations ‚terra non est‘. Zentralsiedlungen der Völkerwanderungszeit im Maas-Rhein-Gebiet Castra und Höhensiedlungen in der schriftlichen Überlieferung von der Spätantike bis zur frühen Karolingerzeit Nachwort – Ergebnisse und offene Fragen Backmatter

Die Publikation zeigt, dass Höhenstationen in einer breiten Zone von den Ardennen bis zu den Ost- und Südalpen während der Spätantike, im 3. und vor allem im 4./5. Jahrhundert, gewissermaßen beiderseits des ehemaligen römischen Rhein-Donau-Limes aufgesucht wurden. Einerseits wurden Höhen zu Befestigungen ausgebaut, andererseits verlegte die Elite gehobenen Lebensstil auf die Höhe. Dabei wurden in den Ost- und Südostalpen auch die Kirchen als ein Aspekt zentralörtlicher Funktionen aus der Ebene mit auf die Höhe verlegt. Deutlich wurde, dass Herrschaft und Repräsentation wesentliche Faktoren waren, um aus den Tälern auf die Höhen zu wechseln, weshalb möglichst auffällige und weithin sichtbare Berge ausgewählt wurden. Als zusätzliches bisher unbekanntes Phänomen wurde erkennbar, dass nördlich der Alpen während der späten Merowinger- und frühen Karolingerzeit diese Höhen erneut aufgesucht wurden. Die Gründe dafür müssen noch erforscht werden.
Entscheidende archäologische Geländerforschungen und großflächige Ausgrabungen finden seit etwa 20 Jahren statt, zumal in manchen Gebieten diese Höhensiedlungen überhaupt erst in jüngster Zeit entdeckt worden sind.

Germanische Altertumskunde Online (Germanic Antiquity Studies Online) – just like the Reallexikon that has merged with it – is accompanied by supplementary volumes. This series comprises both monographs and edited volumes on specific topics from the fields of archaeology, history, and literary studies. It thus expands the database with the inclusion of aspects that require comprehensive analysis. More than 100 volumes have now appeared, from Germanenproblemen in heutiger Sicht (The Problems of Germanic Peoples from a Contemporary Perspective) to Germanische Altertumskunde im Wandel (Germanic Antiquity Studies in Flux). Review text: "Der Tagungsband ist [...]durch seine gleichermaßen kompilatorische und Neues mitteilende Qualität ein wichtiges Standardwerk. Gerade auch, weil es grundlegende methodische Probleme aufdeckt, wird esdie diesbezügliche Forschung nachhaltig stimulieren."Jochen Haas in: Trierer Zeitschrift (Rheinisches Landesmuseum Trier) 71-72/2008-2009
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