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Radiocarbon dating of interstratified Neanderthal and early modern human occupations at the Chatelperronian type-site

معرفی کتاب «Radiocarbon dating of interstratified Neanderthal and early modern human occupations at the Chatelperronian type-site» نوشتهٔ Brad Gravina; Paul Mellars; Christopher Bronk Ramsey، منتشرشده توسط نشر Springer Science and Business Media LLC در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

E s ist schon eine Weile her, dass wir das Thema »Wissenschaft und Religi- on« im Heft hatten, zuletzt als Streitgespräch (SdW 11/1999 und 6/2000). Schon damals verblüffte mich Ihre Reaktion: Im zugehörigen Online-Forum kommentierten und diskutierten bereits innerhalb weniger Tage über tausend Teilnehmer. Mit dem EKD-Vorsitzenden Bischof Wolfgang Huber hat jetzt der Wissenschaftsjournalist Martin Urban das Thema wieder aufgegriffen (S. 118). Urban musste einige Zeit auf ein Treffen mit dem umtriebigen Kirchenmanager warten, das Gespräch fand Ende August in dessen Arbeitszimmer in Berlin statt. Dort amtiert Huber in seiner Eigenschaft als Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Beim Termin kam er gerade vom Weltkirchentag in Köln und einer Begegnung mit dem Papst zurück und hatte zwischendurch noch an der Beerdigung des in aller Öffentlichkeit ermordeten Frère Roger teilgenommen. Huber und Urban sind sich bereits in den 1980er Jahren begegnet, als sie in den Gremien des Deutschen Evangelischen Kirchentags zusammenarbeiteten. Gesprächspartner Martin Urban entstammt einer Theologenfamilie. Der Großvater teilte sich mit Albert Schweitzer in Straßburg das Studentenzimmer sowie die studentische Vertretung der dortigen Theologischen Fakultät. »Weil mir das alles zu viel wurde, studierte ich Physik -habe aber mein Interesse an theologischen Fragen nie verhehlt«, verriet mir Urban. Der Weg führte ihn alsbald zur Süddeutschen Zeitung, deren Wissenschaftsressort er ab 1970 aufbaute und mehrere Jahrzehnte lang erfolgreich leitete. Viele junge Autoren brachte er auf diesem Wege überhaupt erst zum Wissenschaftsjournalismus, auch den Autor dieser Zeilen. Als im September die Entzifferung des Schimpansengenoms verkündet wurde, hat das Ergebnis die Forscher zwar nicht mehr überrascht, aber mancher Laie mag noch geschockt worden sein. Denn verglichen auf der Ebene genetischer Buchstaben erscheint der Unterschied zum menschlichen Erbgut mit knapp 1,2 Prozent bestürzend winzig. Umso mehr will man nun herausfi nden, was Menschen von anderen Primaten wirklich unterscheidet, wie in dieser Gruppe neue Gene und Arten entstanden sind, wie sich Besonderheiten im jeweiligen Krankheitsspektrum niederschlagen. Deshalb sind alle natürlich begierig, das Genom möglichst vieler der etwa 60 Primatenarten zu analysieren.Dabei gilt, dass die eigentliche Arbeit erst nach dem Entziffern richtig beginnt. Jedes unserer rund 25 000 Gene dient im Schnitt für die Synthese von fast vier Proteinen. Je nach Lage entfachen diese Eiweißmoleküle in den Zellen ein gigantisches Feuerwerk an Reaktionen -alles zu entschlüsseln wird bei Mensch und Schimpanse et al. Jahrzehnte beanspruchen. Auch wenn die Hoffnung auf neue Medikamente groß ist, sollte man sich mit Geduld wappnen (S. 48).
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