Rabbinische Literatur: Herausgegeben:Beavis, Mary Ann; Miralles Maciá, Lorena; Ilan, Tal; Fischer, Irmtraud; Navarro Puerto, Mercedes; Nikolsky, Ronit; Valerio, Adriana;Mitarbeit:Blankovsky, Yuval; Lavee, Moshe
معرفی کتاب «Rabbinische Literatur: Herausgegeben:Beavis, Mary Ann; Miralles Maciá, Lorena; Ilan, Tal; Fischer, Irmtraud; Navarro Puerto, Mercedes; Nikolsky, Ronit; Valerio, Adriana;Mitarbeit:Blankovsky, Yuval; Lavee, Moshe» نوشتهٔ Tal Ilan (Hrsg.); Lorena Miralles-Maciá (Hrsg.); Ronit Nikolsky (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر Kohlhammer در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die rabbinische Literatur umfasst die Mischna und den Talmud, welche den zweiten Kanon des Judentums bilden und zwischen 200 und 800 n. d. Z. in Palästina und Mesopotamien verfasst wurden, sowie zahlreiche exegetische Kommentare oder Midraschim. Grundlage dieser Heiligen Schriften ist die Hebräische Bibel. Häufig bezieht sich die Literatur der Weisen auch auf biblische Frauen und biblische Gender-Konzepte. Die Beiträge des Bandes untersuchen unter Einbezug neuester Forschungserkenntnisse, wie biblische Frauen und biblische Gender-Vorstellungen in diesem umfangreichen Literaturkorpus dargestellt, bearbeitet und neu konzipiert wurden. Deckblatt Titelseite Impressum Vorwort Inhaltsverzeichnis Die Bibel und die Frauen – Rabbinische Literatur Einleitung 1. Vorwort 2. Methodologische Einleitung: Der Fall der Mirjam in der rabbinischen Literatur 2.1 Mischna 2.2 Mischna – Tosefta 2.3 Halakhische Midraschim 2.4 Zwischen tannaitischer und amoräischer Literatur 2.5 Die amoräischen Midraschim aus Eretz Israel 2.6 Amoräische Literatur zwischen Eretz Israel und Babylonien 2.6.1 Von haggadischen Midraschim zum Babylonischen Talmud 2.6.2 Vom Talmud Yerushalmi zum Babylonischen Talmud 2.7 Der Babylonische Talmud 2.8 Der späte Midrasch 2.8.1 Mirjam im späten Midrasch 2.8.2 Mirjam in nicht-rabbinischen Quellen: Pseudepigraphie und Pijjut Schriftzitierende Frauen in der rabbinischen Literatur 1. Texte, in denen Frauen direkt aus der Schrift zitieren 2. Überlieferungen, in denen Frauen Rabbinen über schwierige Schriftverse befragen 3. Überlieferungen, in denen Frauen auf bestimmte biblische Episoden anspielen, mit denen sie demnach offenbar vertraut sind Erneuern oder Lösen? Das Levirat in der Hebräischen Bibel und der rabbinischen Literatur 1. Wann ist das Levirat geboten? 2. Ist das Levirat eine Form der Ehe oder eine irreguläre Beziehung? 3. Wer soll vom Levirat profitieren? 4. Der Levir und die Witwe: Anreiz und Handlungsspielraum 5. Die Antwort des Babylonischen Talmud an die widerstrebende Witwe 6. Schluss „Mit ihrem Willen und ohne ihren Willen“ (mYev 14,1): Scheidung in der rabbinischen Literatur 1. Einleitung 2. Scheidung in der Bibel 3. Scheidung in der rabbinischen Literatur 3.1 Die Scheidung aus Sicht der Gelehrten 3.2 Terminologie 3.2.1 Das semantische Feld 3.2.2 Die grammatische Konnotation 3.3 Die Scheidungsgründe 3.4 Das rechtliche Prozedere 3.4.1 Die Befugnis des Ehemannes 3.4.2 Die Befugnis des Gerichts 3.4.3 Die Befugnis der Frau 3.5 Das Dokument 3.5.1 Die Unterschrift 3.5.2 Die Übergabe 3.5.3 Die Formel Gesehen, nicht gefühlt: Der Blick auf die Haut im Traktat Nega‘im 1. Objektivierung: Das Sehen der Haut und das Nicht-Sehen von Geschlecht 2. Lesbarkeit: Die Entzifferung des Unsichtbaren 3. Die Unreinheit der Haut als physische Entstellung Talmudische Rechtslehre und Gender Der Fall von Rabbi Aqiva und Rabbi Jischmael 1. Können rituell reine Frauen mithilfe des Sota- Rituals einen Sohn gebären? Hanna, weibliche Fertilität und das Sota-Ritual in bBer 31b 2. Wer darf das Reinigungswasser sprengen? Die Beteiligung der Frau am Ritual der roten Kuh 3. Zusammenfassung Biblische Frauen in der Mischna und in der Tosefta 1. Biblische Frauen in der Mischna: Quantität 2. Biblische Frauen in der Tosefta: Quantität und Vergleich mit der Mischna 3. Erwähnung biblischer Frauen: Qualität 4. Anhang: Männliche biblische Gestalten in der Mischna (69 Namen, 92 Mischnajot): Die Hagar-Gestalt(en) in der Vorstellung der Rabbinen: An den Schnittstellen von Gender, gesellschaftlicher Stellung und ethnischer Zugehörigkeit in Bereshit Rabba 1. Stellung/Sklaverei/die Familie 2. Ethnische Zugehörigkeit/religiöse Identität 3. Gender 4. Schluss Andersheiten im Midrasch Levitikus Rabba über biblische Frauen 1. Die Sichtbarkeit von Frauen in der biblischen Vergangenheit 1.1 Sichtbarkeit durch Verwandtschaft 1.2 Mutter sein, Frau werden 2. Weibliche Sexualität aus der Perspektive des Midrasch 2.1 Begehrte Frauen und selbstbeherrschte Männer 2.2 Vorbildliches weibliches Verhalten 2.3 Verwerfliche Frauen 3. Die Rolle der Fremden 3.1 Jüdin unter Nichtjuden: Ester 3.2 Nichtjüdinnen im Dienst der biblischen Vergangenheit 3.3 Fremde Frauen, die ein Teil Israels wurden 3.4 Exotische Liebe brachte Salomo vom rechten Weg ab 4. Schluss Übernatürliche Schönheit, universale Mutter und Evastochter: Sara in Bereshit Rabba und im Babylonischen Talmud 1. BerR 18,2: Sara, die Lauscherin 2. BerR 39,14: Abram und Sarai „erschaffen“ Proselyten 3. BerR 40,5: Das Maß der Schönheit – Sara, Eva und Abischag von Schunem 4. BerR 47,2; 48,19; 53,5: Gott schafft die Voraussetzungen der Empfängnis 5. BerR 53,6: Gott bewirkt Empfängnis (für Abraham) 6. BerR 53,9: Sara lactans 7. Fazit: Saras Schönheit, Mütterlichkeit und Sexualität im rabbinischen Denken Prophetinnen in bMegilla 14a–15a 1. Weibliche Prophetie in bMeg 14a 2. Sara 3. Mirjam 4. Debora 5. Hanna 6. Abigajil 7. Hulda 8. Ester 9. Die Verurteilung weiblichen Hochmuts 10. Schluss Verführung um des Himmels willen: Verführerische biblische Frauen aus Sicht der Rabbinen 1. Verführung um des Himmels willen in Bereshit Rabba 1.1 Eine Verurteilung Judas 1.2 Ein Lob auf Tamar und die Frau des Potifar 1.3 Lot und seine Töchter 2. Die talmudische Sugia: bHor 10b 2.1 Die Absicht Lots und seiner Töchter 2.2 Tamar und Zimri 2.3 Jaël und Sisera 3. Schluss Eva in Avot deRabbi Natan 1. Methodologie 2. Avot deRabbi Natan: Fassung A und B 3. Eva in ARN: Ein Überblick 4. Eva in ARN A und ARN B: Ein Vergleich 4.1 Zensur in ARN A 4.2 Die bemerkenswerte Eva aus ARN B 5. Die Eva der Fassung ARN B: historischer und kultureller Kontext Der Midrasch Sara und Abraham Eine verlorengegangene rabbinische Auslegung des „Lieds der fähigen Frau“ 1. Einleitung 2. Emotionale Gemeinschaften 3. Die emotionale Gemeinschaft des Tanḥuma-Yelamdenu 4. Der Midrasch Sara und Abraham 4.1 Parallelen zu Spr 31,10–31 in der rabbinischen Literatur 4.2 Der Kontext von MidSarAb im TanB 4.3 Dem unabhängigen Text auf der Spur 4.4 Prinzipien der Rekonstruktion 4.5 (Teil-)Rekonstruktion von MidSarAb 4.5.1 Vers Alef (Spr 31,10) 4.5.2 Vers Bet (Spr 31,11) 4.5.3 Vers Gimel (Spr 31,12) 4.5.4 Vers Dalet (Spr 31,13) 4.5.5 Vers He (Spr 31,14) 4.5.6 Vers Waw (Spr 31,15) 4.5.7 Vers Zajin (Spr 31,16) 4.5.8 Vers Chet (Spr 31,17) 4.5.9 Vers Tet (Spr 31,18) 4.5.10 Vers Lamed (Spr 31,21) 4.5.11 Vers Mem (Spr 31,22) 4.5.12 Vers Nun (Spr 31,23) 4.6 Analyse 4.6.1 Zur poetischen Technik 4.6.2 Der mutmaßliche kulturelle Kontext von MidSarAb 4.6.3 Wie und warum der Text entstellt wurde 4.6.4 Emotionale Gemeinschaften und die Stellung von Frauen Vor der Geburt vertauscht Dina und Josef in der Bibel und im Midrasch Die Identität der Hebammen in Ägypten Rekonstruktion eines verloren gegangenen rabbinischen Midrasch aus der Kairoer Geniza 1. Die ägyptischen Hebammen: Ein verlorener Midrasch in einem Geniza-Fragment 2. Verstreute Belege für diese Tradition 3. Vor aller Augen verloren 4. Eine Frage der Vokale 5. Zwischen Exegese und Unterdrückung 6. Schlussfolgerung: Frauen in der Geniza, Hermeneutik des Verdachts und wohlwollende Lesart Bibliographie 1. Quellenverzeichnis: Übersetzungen 2. Sekundärliteratur Stellenregister Hebräische Bibel Neues Testament Jüdisch-hellenistische Schriften Qumran Rabbinische Literatur Patristische Schriften Autor*innen "Die rabbinische Literatur umfasst die Mischna und den Talmud, welche den zweiten Kanon des Judentums bilden und zwischen 200 und 800 n. d. Z. in Palästina und Mesopotamien verfasst wurden, sowie zahlreiche exegetische Kommentare oder Midraschim. Grundlage dieser Heiligen Schriften ist die Hebräische Bibel. Häufig bezieht sich die Literatur der Weisen auch auf biblische Frauen und biblische Gender-Konzepte. Die Beiträge des Bandes untersuchen unter Einbezug neuester Forschungserkenntnisse, wie biblische Frauen und biblische Gender-Vorstellungen in diesem umfangreichen Literaturkorpus dargestellt, bearbeitet und neu konzipiert wurden." -- provided by publisher Rabbinical literature forms the second canon of Judaism: Mishnah and Talmud, which were written in Palestine and Mesopotamia between 200 and 800 CE. The basis of these texts is the Hebrew Bible. Rabbinical literature often refers to both biblical women and biblical concepts of gender. Drawing on the latest research findings, the contributions in this volume examine how biblical women have been represented, edited, and seen anew in this extensive body of literature.
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