"Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo": Judentum, Dichtertum, Schlemihltum in Heinrich Heines Werk (Heine Studien) (German Edition)
معرفی کتاب «"Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo": Judentum, Dichtertum, Schlemihltum in Heinrich Heines Werk (Heine Studien) (German Edition)» نوشتهٔ Regina Grundmann (auth.)، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler Imprint : J.B. Metzler در سال 2008. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Heines ästhetisches Konzept eines säkularen Judentums. Vor dem Hintergrund der Haskala bestimmt Heinrich Heine Judentum und jüdische Identität außerhalb eines Glaubenssystems: In seinem Gesamtwerk vollzieht er exemplarisch den Übergang von einem konfessionellen zu einem kulturell-ästhetisch fundierten Judentum im Zeichen eines 'Schlemihltums'. Cover 1 Title 4 Copyright 5 Danksagung 6 Inhaltsverzeichnis 7 Einleitung 12 1. Überblick über die Transformation des jüdischen Selbstverständnisses im Zeitalter der Aufklärung 12 2. Skizzierung der Entwicklung von Heines Verhältnis zum Judentum 25 3. Forschungsbericht 38 I. Die „Wissenschaftsjuden“ — Heine und der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden 52 I.1. Die Gründung des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 52 I.2. Die Etablierung eines neuen Judentumsbegriffs durch die Vereinsmitglieder 56 I.3. Die Forderung nach einer wissenschaftlichen Erforschung des Judentums 60 I.4. Der angestrebte Ausgleich zwischen jüdischer und europäischer Kultur 64 I.5. Das Programm des Entwurfs von Statuten des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 67 I.6. Die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 71 I.7. Die Auflösung des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 73 I.8. Heines Beitrittsmotivation und seine Tätigkeit im Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden 77 I.9. Heines Beziehung zu den führenden Mitgliedern des Vereins 82 I.9.1. Moses Moser — der „Epilog von Nathan dem Weisen“ 82 I.9.2. Leopold Zunz — „Mann der Rede und der That“ 86 I.9.3. Eduard Gans — „Und du bist zu Kreuz gekrochen“ 92 II. „Die Alten gehn in die Synagog’/ Und in den Tempel die Neuen“ — Heines Auseinandersetzung mit den zentralen Richtungen des zeitgenössischen Judentums 98 II.1. Heine und die jüdische Reformbewegung 98 II.1.1. Die Entstehung der jüdischen Reformbewegung 98 II.1.2. „[E]in evangelisches Christenthümchen unter jüdischer Firma“ Heines Kritik an der jüdischen Reformbewegung 106 II.1.3. Heines Verhältnis zu den Berliner und Hamburger Reformpredigern 112 II.1.4. Die Darstellung der jüdischen Reformbewegung in Heines Werk 117 II.2. Heine und die jüdische Orthodoxie 125 II.2.1. Die jüdische Orthodoxie zu Beginn des 19. Jahrhunderts 125 II.2.2. Heines Auseinandersetzung mit der jüdischen Orthodoxie 126 II.2.3. Die Darstellung der jüdischen Orthodoxie in Heines Werk 129 II.2.3.1. Heines Kritik an dem Geschichtsbewusstsein der jüdischen Orthodoxie 129 II.2.3.2. Die ‚Ganzheit’ der jüdischen Orthodoxie 134 II.2.4. „Daß der Rabbi und der Mönch/ Daß sie alle beide stinken“ — Heines Kritik an der institutionalisierten jüdischen Orthodoxie 137 III. „[A]ber zum kommenden Jahre als Söhne der Freyheit!“ — Heines politische und ästhetische Funktionalisierung jüdischer Riten 147 III.1. Die Infragestellung der Normativität des Zeremonialgesetzes durch die Maskilim und die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 147 III.2. Das Pessachfest — der Übergang von der Knechtschaft zur Freiheit 154 III.3. Das Pessachfest als Fest der politischen Befreiung 155 III.3.1. Der Abschnitt über die Exilkost und Zunz’ Pessach-Predigt von 1822 155 III.3.2. Der Exodus als emanzipatorischer Akt des Volkes Israel 164 III.4. Heines Negierung der eschatologischen Botschaft des Pessachfestes 168 III.5. Die Verbindung zwischen der Geschichte von der Opferun Isaaks und dem Pessachgeschehen 172 III.6. „[I]ch liebe Eure Küche weit mehr als Euren Glauben“ — Religiöse und kulturelle Identität im Rabbi von Bacherach 177 III.6.1. Die Sinnentleerung des Ritus in der Diaspora 177 III.6.2. Die jüdische Küche als Identifikationsmöglichkeit mit der jüdischen Kulturtradition 183 III.7. Der Sabbat als allwöchentlicher Ruhetag 190 III.7.1. Die Verwandlung des jüdischen Volkes mit Beginn des Sabbats 190 III.7.2. Die „Vermählung Israels/ Mit der Frau Prinzessin Sabbath“ 193 III.7.3. Die Sabbat-Existenz des Dichters 198 III.8. Das jüdische Festjahr 203 III.8.1. Das Chanukkafest — der „18te October der Juden“ 203 III.8.2. Jom Kippur — der „heilige[...] Versöhnungstag“ 205 III.8.3. „Und ich werfe noch zu dir hinab/ All meine Schmerzen und Sünden“ — Rosch ha-Schana 207 III.8.4. Simchat Thora — die Freude an den „heiligen Pergamentrollen“ 209 III.8.5. Sukkot — das Laubhüttenfest 210 III.8.6. Der „Untergang des Tempels/ Und der Stadt Jeruscholayim“ — der neunte Av 212 III.9. Liturgische Gebete 216 IV. „[D]er letztere Vergleich ist nicht von mir, sondern von einem Rabbinen“ — Heines Säkularisierung und poetologische Transformation des rabbinischen Schrifttums 220 IV.1. Die Historisierung der rabbinischen Überlieferung durch die Maskilim und die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden 220 IV.2. Heines Kenntnis des rabbinischen Schrifttums 227 IV.3. Der „Katholizismus der Juden“ — Heines Kritik am Talmud 231 IV.4. Die Vorbildfunktion des sephardischen Judentums 237 IV.4.1. Die Identifikation der Maskilim und der Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden mit der sephardischen Traditionslinie 237 IV.4.2. „Spitzfindige Scholastik“ und „freygeistige Denkungsart“ — Heines Vergleich von aschkenasischem und sephardischem Judentum 242 IV.5. Heines Bezugnahme auf das rabbinische Schrifttum 247 IV.6. Die Thematisierung der Auseinandersetzung Heines mit dem rabbinischen Schrifttum in der bisherigen Forschungsliteratur 250 IV.7. Rabbinische Motive in Heines Werk 256 IV.7.1. Explizit auf das rabbinische Schrifttum verweisende Motive 256 IV.7.2. Rabbinische Motive, die nicht als solche gekennzeichnet sind 260 IV.7.3. Ein Motiv potenziell rabbinischer Herkunft 269 IV.8. „O verzage nicht, schöner Messias“ — Heines Erzählung vom gefesselten Messias 272 IV.9. Heines poetologische Funktionalisierung der Haggada 281 IV.10. Zunz’ Werk Die gottesdienstlichen Vorträge der Juden historisch entwickelt als Hauptquelle des Vergleichs von Halacha und Haggada 291 V. „[F]ür den Freund der Menschheit wird dergleichen immer ein Herzeleid seyn“ — Heines Thematisierung der jüdischen Leidensgeschichte 296 V.1. Die Entstehung der modernen jüdischen Historiographie 296 V.2. Heines Einarbeitung in die jüdische Geschichte 303 V.3. Die jüdische Leidensgeschichte“ — Welches Martyrthum“ 308 V.3.1. Judenfeindlichkeit im Mittelalter und in der Neuzeit 308 V.3.2. Jüdische Existenz in der Diaspora 316 V.3.3. „[A]n Leib und Seele verkrüppelt[...]“ — Die Auswirkungen der Ghettoexistenz 320 V.3.4. Folgen der Erlösungsgewissheit in der Diaspora 324 V.4. Conditio judaica als conditio humana 329 V.4.1. Damaskus 1840 — „wo die Sache der Menschheit blutet“ 329 V.4.2. Ahasver – „symbole mélancolique de l'humanité“ 336 V.4.3. Das „als Weltheiland gekreuzigte[...] Judenthum“ — Die Spiegelung der jüdischen Leidensgeschichte in der Passion Christi 341 V.5. „Laß die Mohren und die Juden“ — Heines Paria-Diskurs 347 V.6. „Ihre Sache ist identisch mit der des deutschen Volks“ — Heines Engagement für die Emanzipation der Juden 353 VI. „Wir stammen/ Von Schlemihl ben Zuri Schadday“ — Judentum und Dichtertum als Schlemihltum 365 VI.1. Die Erforschung der jüdischen Literatur durch die Vertreter der Wissenschaft des Judentums 365 VI.2. Die Fokussierung der Wissenschaft des Judentums auf die spanisch-jüdische Poesie des Mittelalters 371 VI.3. Heines Einarbeitung in die spanisch-jüdische Dichtertradition 376 VI.4. Das „Triumvirat der Dichtkunst“ — Heines Porträts spanisch-jüdischer Dichter 381 VI.4.1. Jehuda Halevy 381 VI.4.1.1. Heines Thematisierung von Leben und Werk Jehuda Halevys 381 VI.4.1.2. „[V]ergäß’ ich/ Jemals dein, Jerusalem“ — Halevys Jerusalem-Sehnsucht 384 VI.4.1.3. Halevys Dichtung als zentraler Bestandteil der kulturellen Überlieferung des Judentums 390 VI.4.2. Moses ibn Esra 396 VI.4.3. Salomon ibn Gabirol 398 VI.5. Auserwählung und Märtyrertum — Das Schicksal des Dichters in der Moderne 401 VI.5.1. Das Poetentum von Gottes Gnaden 401 VI.5.2. „Dichterschicksal! böser Unstern“ — Der Dichter als Märtyrer 404 VI.5.3. Jehuda Halevy als Prototyp des modernen Dichters 408 VI.5.4. Halevys „Perlenthränenlied“ — Der Zusammenhang von Leiden und Dichtung 410 VI.6. Der Dichter als Schlemihl 418 VI.7. Der ewige Jude als ewiger Dichter — Die Identifikation von Judentum und Dichtertum 425 VII. Schluss – Heines Modernismus im Kontext seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum 438 VIII. Glossar 446 IX. Literaturverzeichnis 452 X. Werkregister 481 XI. Personenregister 485 Front Matter....Pages i-5 Einleitung....Pages 6-45 Die „Wissenschaftsjuden“ — Heine und der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden....Pages 46-91 „Die Alten gehn in die Synagog’/ Und in den Tempel die Neuen“ — Heines Auseinandersetzung mit den zentralen Richtungen des zeitgenössischen Judentums....Pages 92-140 „[A]ber zum kommenden Jahre als Söhne der Freyheit!“ — Heines politische und ästhetische Funktionalisierung jüdischer Riten....Pages 141-213 „[D]er letztere Vergleich ist nicht von mir, sondern von einem Rabbinen“ — Heines Säkularisierung und poetologische Transformation des rabbinischen Schrifttums....Pages 214-289 „[F]ür den Freund der Menschheit wird dergleichen immer ein Herzeleid seyn“ — Heines Thematisierung der jüdischen Leidensgeschichte....Pages 290-358 „Wir stammen/Von Schlemihl ben Zuri Schadday“ — Judentum und Dichtertum als Schlemihltum....Pages 359-431 Schluss — Heines Modernismus im Kontext seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum....Pages 432-439 Glossar....Pages 440-445 Literaturverzeichnis....Pages 446-474 Back Matter....Pages 475-487 Heines asthetisches Konzept eines sakularen Judentums. Vor dem Hintergrund der Haskala bestimmt Heinrich Heine Judentum und judische Identitat ausserhalb eines Glaubenssystems: In seinem Gesamtwerk vollzieht er exemplarisch den UEbergang von einem konfessionellen zu einem kulturell-asthetisch fundierten Judentum im Zeichen eines 'Schlemihltums'.
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