Quaestiones disputatae: Vom Übel II: De malo II, q. 8-16
معرفی کتاب «Quaestiones disputatae: Vom Übel II: De malo II, q. 8-16» نوشتهٔ Thomas von Aquin; Rolf Schönberger; Christian Schäfer، منتشرشده توسط نشر Felix Meiner Verlag در سال 2010. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In den 16 Quaestionen zur Erörterung der Frage nach dem Ursprung und dem Wesen des Schlechten und Bösen in der Welt und im Handeln der Menschen, also des Übels, versucht Thomas zu zeigen, daß das Übel (ipsum malum) nicht als die andere Seite oder der Antipode des Guten aufzufassen ist, sondern als eine akzidentiell bewirkte Verfehlung des Guten, nach dem alles strebt: Das Übel wirkt nicht aus eigener Kraft, der wir ausgeliefert sind und der wir begegnen müssen, sondern es ist die Folge falschen Handelns - ein vermeidbarer Defekt. Im Anschluß an die Quaestionen 6 und 7 des ersten Teilbandes von De malo, in denen es um die Willensfreiheit und die sogenannten "läßlichen " Sünden ging, setzt im zweiten Teilband mit Quaestio 8 eine Reihe von 8 Quaestionen ein, die dem Umfang nach das Gros der Schrift darstellen und die sieben Hauptlaster bzw. Todsünden zum Gegenstand haben, deren Liste Thomas aus den Moralschriften Gregors des Großen übernahm. Hauptlaster, vitia capitalia, sind für Thomas selbstverschuldete, das heißt mit Zustimmung des Verstandes willentlich eingeübte falsche Grundhaltungen, von denen her andere Laster oder schlimme moralische Verfehlungen ihren Anfang nehmen. Thomas Von Aquin Ist 'der' Denker Des Mittelalters, Der Die Am Längsten Anhaltende Orientierung Geboten, Die Intensivsten Historischen Interessen Auf Sich Gezogen Und - Neben Seiner Bedeutung Als Kirchenlehrer - Für Die Vielfältigsten Denkerischen Konzeptionen Pate Gestanden Hat Und Dessen Werk Daher Noch Heute Auf Praktisch Allen Feldern Philosophischer Problemstellungen Anregungen Zu Geben Vermag. In Den »quaestiones Disputatae«, Seinem In Philosophischer Hinsicht Bedeutendsten Und »gründlicheren« Werk (kurt Flasch), Geht Es Thomas – Anders Als Etwa In Der »summa Theologiae« – Nicht Um Den Vortrag Der Eigenen Lehrmeinung, Sondern Um Die Möglichst Umfassende Disputation (erörterung) Von Sachfragen Unter Einbeziehung Des Für Und Wider Vor Dem Hintergrund überlieferter Auffassungen Nach Der Maßgabe Der Intellektuellen Vernunft. Abgehandelt Werden Die Großen Grundthemen Der Metaphysik Und Erkenntnislehre, Die Den Menschen Bewegen: Was Ist Wahrheit, Was Vermögen Und (göttliche) Macht, Was Tugend, Und Was Ist Die Seele? Die Universalistische Weite Der Gedanken, Die Thomas Im Zuge Der In Den Einzelnen Quaestiones Erörterten Fragestellungen Entfaltet, Erhebt Das Werk, Das Naturgemäß Zunächst Und Zuerst Einen Theologischen Anspruch Zu Erfüllen Sucht, Zu Einem Der Grundwerke Der Philosophischen Tradition, Das Nicht Nur Als Ein Solches Gelesen Werden Kann, Sondern über Die Zeiten Hinweg Seinen Provokativen Charakter Und Seine Bedeutung Behält. Daneben Sind Die »quaestiones Disputatae« Unter Historischem Aspekt Von Geradezu Unschätzbarem Wert, Da Sie Zeugnis Ablegen Von Der Mit Größter Akribie Vorgenommenen Auseinandersetzung Mit Der Philosophie Des Aristoteles, Deren Wiederentdekkung Und Transformation Durch Die Denker Des Mittelalters – Und Darunter Vor Allem Thomas – Den Weg Bereitete Für Die Ausbildung Der Kultur Der Auf Die Ratio (vernunft) Gegründeten Argumentation In Der Philosophie (und In Den Wissenschaften) Der Neuzeit. Thomas Von Aquin (1224/25 – 1274) War Ein Denker, Dessen Theologie Und Philosophie Einen Geistesgeschichtlichen Wendepunkt Markiert – Und Dies Gleich In Mehrfacher Hinsicht: Zu Seiner Zeit Wurden Die Texte Des Aristoteles Wieder Zugänglich, Der Gesichtskreis Weitete Sich Aus über Die Grenzen Der Eigenen Kultur, Die Disziplinen Philosophie Und Theologie Verstanden Sich Jetzt Als Wissenschaften Im Strengen Sinne Und Fanden Ihren Ort In Einer Ganz Neuen Institution – Der Universität. Die Federführung Für Das Projekt Der Ersten Vollständigen Ausgabe Der »quaestiones Disputatae« In Deutscher Übersetzung Liegt In Den Händen Von Rolf Schönberger, Professor Am Philosophischen Institut Der Universität Regensburg. Die Einzelnen Bände Der ›regensburger Ausgabe‹ Werden, In Abstimmung Mit Dem Herausgeber, Von Einer Gruppe Von Fachgelehrten Je Selbständig übersetzt Und Durch Ein Kommentierendes Nachwort Erschlossen. In den 16 Quaestionen zur Erörterung der Frage nach dem Ursprung und dem Wesen des Schlechten und Bösen in der Welt und im Handeln der Menschen, also des Übels, versucht Thomas zu zeigen, dass das Übel (ipsum malum) nicht als die andere Seite oder der Antipode des Guten aufzufassen ist, sondern als eine akzidentiell bewirkte Verfehlung des Guten, nach dem alles strebt: Das Übel wirkt nicht aus eigener Kraft, der wir ausgeliefert sind und der wir begegnen müssen, sondern es ist die Folge falschen Handelns - ein vermeidbarer Defekt. Im Anschluss an die Quaestionen 6 und 7 des ersten Teilbandes von De malo, in denen es um die Willensfreiheit und die sogenannten »lässlichen » Sünden ging, setzt im zweiten Teilband mit Quaestio 8 eine Reihe von 8 Quaestionen ein, die dem Umfang nach das Gros der Schrift darstellen und die sieben Hauptlaster bzw. Todsünden zum Gegenstand haben, deren Liste Thomas aus den Moralschriften Gregors des Großen übernahm. Hauptlaster, vitia capitalia, sind für Thomas selbstverschuldete, das heißt mit Zustimmung des Verstandes willentlich eingeübte falsche Grundhaltungen, von denen her andere Laster oder schlimme moralische Verfehlungen ihren Anfang nehmen. Im zweiten Teilband setzt eine Reihe von acht Quaestionen ein, die dem Umfang nach das Gros der Schrift darstellen und die sieben Hauptlaster bzw. Todsünden zum Gegenstand haben, deren Liste Thomas aus den Moralschriften Gregors des Großen übernahm
دانلود کتاب Quaestiones disputatae: Vom Übel II: De malo II, q. 8-16