معرفی کتاب «QQ» نوشتهٔ Goldt, Max، منتشرشده توسط نشر Rowohlt-Taschenbuch-Verl در سال 2008. این کتاب در فرمت rtf، زبان آلمانی ارائه شده است. «QQ» در دستهٔ بدون دستهبندی قرار دارد.
Max Goldt ist ein Meister der freischwebend-assoziativen, dabei aber beraus przisen und sich aus (teils absurden) Alltagssituationen aufs Wundervollste speisenden Sprache. Das fngt schon bei den berschriften an. So lie es sich Goldt 2006 nicht nehmen, einen seiner Zweiseiter in der Satirezeitschrift Titanic nach der gesellschaftlich damals gerade viel diskutierten Hochschulqualittshebungsaktion Die Exzellenzinitiative zu nennen -- wohl deshalb, weil er dieses Kleinod deutscher Sprache nicht ungenutzt an sich vorberziehen lassen wollte. Der Text freilich handelte gar nicht von eben jener, sondern unter anderem von den diversen Verwendungsmglichkeiten der Pelikane in einer immer hitziger werdenden Welt und htte auch einen ganz anderen Titel haben knnen: was er im Sammelband QQ -- dort taucht er als Die Prophezeiung auf -- auch hat. QQ ist auch einer von diesen freischwebend-assoziativen Titeln, zumindest auf den ersten Blick. Laut Auskunft seines Trgers steht er als Krzel fr quiet quality, einem Schlagwort aus den USA fr alles, was nicht schreit und spritzt. Der zweite Blick offenbart also bereits, wie klug der Titel ist. Denn in den 21 Essays, die allesamt auf Erstverffentlichungen in Titanic aus den Jahren 2005 und 2006 basieren, schreit und spritzt es an keiner Stelle, ganz im Gegenteil: es fliet alles in einer so wohlfeilen Stille dahin, dass man richtig erschrickt, wenn sie einmal ins Pltschern gert: dann nmlich, wenn Goldt -- wie in seiner grandiosen Reflexion ber Fernsehmusik -- die fulminant komische Dichte des Anfangs (es geht um die Legende zweier lesbischer Heiliger, die sich im Mittelalter in ein und denselben Turm einmauern) nicht halten kann. Aber das ist, wie gesagt, nicht oft der Fall. An einer Stelle von QQ zeigt sich Goldt irritiert darber, dass offenbar kein griechischer Name fr die Angst existiere, einen mit Denkerstolz und Manneskraft geschriebenen Aufsatz auf eine so schlaffe, ja sogar Heckenknterich anghnende Weise zu beschlieen, aber, mein Gott, angstlsende Tabletten muss man wegen einer solchen Angst wohl keine schlucken -- da muss man einfach durch, das werden die Leute schon akzeptieren in ihrer herben, volkstmlichen Milde. Ja, die Leute wrden sogar das, wenn sie denn mssten. Aber heckenknterichghnende Schlsse kann Goldt, so scheint es, ohnehin gar nicht schreiben. -- Thomas Kster, Literaturanzeiger.de
دانلود کتاب QQ