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Psychopathologie und »Rasse« : Verhandlungen »rassischer« Differenz in der Erforschung psychischer Leiden (1890-1933)

معرفی کتاب «Psychopathologie und »Rasse« : Verhandlungen »rassischer« Differenz in der Erforschung psychischer Leiden (1890-1933)» نوشتهٔ Andrea Adams، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen »Rasse« und psychischen Leiden? Diese Frage beschäftigte deutschsprachige Psychiater und andere Ärzte im späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Andrea Adams rekonstruiert diese wissenschaftliche Auseinandersetzung, analysiert die Vielfalt an Positionen und Themen sowie die Aushandlungs- und Stabilisierungsprozesse, die für die Produktion von Wissen über »Rasse« und Psychopathologie notwendig waren. Ihre Studie unternimmt erstmals eine umfassende wissenschaftshistorische Betrachtung von »Rassenforschung« innerhalb des psychiatrischen Feldes und ordnet sie in den breiteren Kontext der Wissenschafts- und Psychiatriegeschichte sowie der historischen Rassismusforschung ein. Inhalt Einleitung Methodisch-theoretische Herangehensweise Forschungsstand Quellenauswahl Begriffe 1 Die Naturalisierung der Differenz. Geschichte der (Psycho-)Pathologisierung des Anderen 1.1 Differenzkonstruktionen im Mittelalter und der Vormoderne 1.2 Wissenschaftliche Differenzkonstruktionen in der Moderne: Natur, Geschichte und Klima 1.3 Die Debatte um den 6. US-Zensus und psychische Erkrankungen bei Afroamerikanern (1840) 1.4 Irrenstatistiken und die »Psychopathologie der Juden« 1.5 Vererbung, Degeneration, »Rasse« im Fin de Siècle 1.6 Psychiatrische und neurologische Lehr- und Handbücher über Psychopathologie und »Rasse« 2 Der Diskurs über Psychopathologie und »Rassen« – ein Überblick 2.1 Orte und Konjunkturen des Diskurses 2.2 Methoden 2.3 Forschung – wozu? Inhalte psychiatrischer Differenzforschung 2.3.1 Häufigkeit, Immunität, Rassenkrankheiten 2.3.2 Mehr Wissen über »Rassen«, mehr Wissen über Krankheiten 2.3.3 »Objekte« der Forschung. Über Schwaben, Juden und »Naturvölker« 2.3.4 Konzepte über »Rasse« 2.4 Wer spricht? Akteure im Diskurs über Psychopathologie und »Rasse« 2.4.1 Prosopographischer Überblick über die Akteure des Diskurses 2.4.2 Wissenschaft und jüdische Identität im Diskurs über Psychopathologie und »Rasse« 3 Die Chronologie des Diskurses 3.1 Die erste Phase: 1890-1914. Anfang und Etablierung des Diskurses über »Rasse« und Psychopathologie 3.1.1 Der »gesunde Wilde« – Kolonialmedizin und der Diskurs über »Rasse« und Psychopathologie 3.1.2 Exkurs: »Nervöse Juden« und »gesunde Naturvölker« in der Debatte um »Kultur« und »Entartung« 3.1.3 »Nervenjuden«? Die »Psychopathologie der Juden« zwischen Ausgrenzung und Selbstzuschreibung 3.1.4 »Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen« – Deutsche Kolonisatoren und die Tropenneurasthenie 3.2. Die zweite Phase 1914-1933 3.2.1 Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit 3.2.2 Alte Argumente und neue Ansätze: Psychoanalyse, Konstitutionstypen und ein internationales Forschungsprogramm 4 A Fascination with Numbers – Quantifizierende Methoden 4.1 Der Umgang mit Zahlen in der Psychiatrie und Medizin 4.2 Quantifizierung in der psychiatrischen Rassenforschung.Zahlen als Argument und Methode 4.3 Prekäres Wissen? Zeitgenössische Kritik am Aussagewert der Erhebungen 5 Diagnosen der Differenz 5.1 Diagnostische Praxis 5.2 Psychiatrische Diagnostik und die Etablierung der klinischen Methode 5.2.1 Darstellungen von Diagnosen im Diskurs um »Rasse« und Psychopathologie 5.2.2 Emil Kraepelins Javareise 5.3 Differente Symptome: rassische und andere Erklärungen 6 Ausblick. Die rassenpsychiatrische Forschung nach 1933 Fazit Quellen- und Literaturverzeichnis Danksagung Anything goes? Was bezeichnet das Label »postmodern«? Mit einem detaillierten systematischen Vergleich prominenter Ansätze von McLuhan, Baudrillard, Virilio, Kittler und Flusser leistet Sonja Yeh einen längst überfälligen Beitrag zur anhaltenden Postmoderne-Debatte in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Durch die differenzierte Untersuchung der Ansätze auf inhaltlicher, struktureller und kontextueller Ebene lässt sich die Inkommensurabilitätsthese postmoderner Theorien kritisch beleuchten. In dieser grundlegenden Reflexion und Re-Lektüre der Theorie- und Denktraditionen der Postmoderne legt die strukturierte Studie systematisch die Voraussetzungen und »blinden Flecken« des Diskurses offen, sodass sie sich auch als pointierte, weiterführende Ergänzung zur medientheoretischen Grundlagenliteratur eignet. Cover Psychopathologie und" Rasse"; Inhalt; Einleitung; Methodisch-theoretische Herangehensweise; Forschungsstand; Quellenauswahl; Begriffe; 1 Die Naturalisierung der Differenz. Geschichte der (Psycho- )Pathologisierung des Anderen; 1.1 Differenzkonstruktionen im Mittelalter und der Vormoderne; 1.2 Wissenschaftliche Differenzkonstruktionen in der Moderne: Natur, Geschichte und Klima; 1.3 Die Debatte um den 6. US-Zensus und psychische Erkrankungen bei Afroamerikanern (1840); 1.4 Irrenstatistiken und die" Psychopathologie der Juden"; 1.5 Vererbung, Degeneration," Rasse"im Fin de Siècle 3.1.4" Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen"--Deutsche Kolonisatoren und die Tropenneurasthenie3.2. Die zweite Phase 1914-1933; 3.2.1 Kriegs- und unmittelbare Nachkriegszeit; 3.2.2 Alte Argumente und neue Ansätze: Psychoanalyse, Konstitutionstypen und ein internationales Forschungsprogramm; 4 A Fascination with Numbers - Quantifizierende Methoden; 4.1 Der Umgang mit Zahlen in der Psychiatrie und Medizin; 4.2 Quantifizierung in der psychiatrischen Rassenforschung. Zahlen als Argument und Methode; 4.3 Prekäres Wissen? Zeitgenössische Kritik am Aussagewert der Erhebungen Long description: Anything goes? Was bezeichnet das Label>>postmodern< >blinden Flecken
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