معرفی کتاب «Psycholinguistik. Psycholinguistics: Ein Internationales Handbuch. an International Handbook (Handbücher Zur Sprach- Und Kommunikationswissenschaft / Hand) (German and English Edition)» نوشتهٔ Rickheit, Gert (editor);Herrmann, Theo (editor);Deutsch, Werner (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This handbook focuses on new theoretical challenges associated with process-oriented psycholinguistics. Speech acts are embedded in situations that may vary in a multitude of parameters. Speech production and comprehension necessarily have to be both robust and flexible. Flexibility includes that speakers vary in speed, articulation, choice of words and interaction style, depending on specific context conditions. There is need of theoretical approaches that do not exclusively stick to ideals such as grammaticality and coherence - which collapse when confronted with irregularities - but are robust enough to deal with irregularities and disruptions. The handbook describes different methods of analyzing or reconstructing variants and options of language use. The articles contain transcriptions of spontaneous speech as well as experimentally verified studies. The same holds for simulation techniques modelling partial processes and evaluating their efficiency. There are no restrictions with respect to theoretical starting points - modelling of speech acts by neuronal networks as well as rule-based knowledge of representation are both covered in the book. The languages of publication are German and English. Vorwort Preface Inhalt / Contents I. Grundlagen der Psycholinguistik/Foundations of Psycholinguistics 1. Philosophische Aspekte der Psycholinguistik 2. Geschichte der Psycholinguistik 1. Methodologische Eingrenzung des Themas 2. Literatur- und Forschungsbericht 3. Der institutionelle „take off“ in den 50er Jahren 4. Die Schulen und Richtungen in ihrer Entwicklung 5. Zusammenfassung 6. Literatur 3. Phylogenese der sprachlichen Kommunikation 1. Das Alter der Sprache 3. Modelle zur Rekonstruktion der Ursprache 4. Synopsis 5. Literatur 4. Neurobiologische Grundlagen der Sprachfähigkeit 1. Die Sprachfähigkeit als integrative Leistung des Gehirns 2. Biologische Aspekte der Sprache 3. Neurophysiologische Grundlagen der Sprache 4. Zur Verarbeitung natürlich-sprachlicher Äußerungen 5. Literatur 5. Kognitionswissenschaftliche Beiträge zu Sprachproduktion und Sprachrezeption 1. Sprachverarbeitung als Informationsverarbeitung 2. Sprachproduktion 3. Sprachrezeption 4. Der Zusammenhang zwischen Sprachrezeption und Sprachproduktion 5. Abschließende Anmerkung 6. Literatur II. Methoden der Psycholinguistik/Methods of Psycholinguistics 6. Datenerhebung und Transkription 1. Einleitung 2. Transkription in der Psycholinguistik 3. Datenerhebung 4. Transkription 5. Schlussbemerkungen 6. Literatur 7. Ethnographic Methods 1. Introduction 2. Cross-cultural psychology 3. From the cross-cultural to the cross-linguistic study of language acquistion 4. Developmental pragmatics and language socialization research 5. Cognitive anthropology 6. References 8. Experimentelle Methoden 1. Experimentelle Psycholinguistik 2. Methodologische Grundlagen 3. Experimentaldesign: Variation und Kontrolle 4. Auswertung von Experimentaldaten 5. Literatur 9. Simulative Methoden 1. Einleitung 2. Einteilung von simulativen Methoden 3. Simulative Methoden in der Psycholinguistik 4. Schlussbemerkung 5. Literatur 10. Spezielle Verfahren I: Bewegungen des menschlichen Auges: Fakten, Methoden und innovative Anwendungen 0. Einleitung 1. Arten von Augenbewegungen 2. Methoden der Blickbewegungsregistrierung 3. Relevante Parameter der Augen-und Blickbewegungen 4. Technologische Anwendungen der Augenbewegungsforschung 5. Zusammenfassung 6. Literatur 11. Spezielle Verfahren II: Elektrophysiologische Methoden 1. Semantik (N400) 2. Syntax 3. Untersuchung von Parsingstrategien 4. Ausblick 5. Literatur 12. Spezielle Verfahren III: Bildgebende Verfahren 1. Prinzip der funktionellen Bildgebung 3. Literatur 13. Spezielle Verfahren IV: Reaktionszeitmessung: Grundlagen und Anwendungen 1. Definition und Überblick 2. Die Subtraktionsmethode 3. Die Methode additiver Faktoren 4. Parallele Verarbeitung, kontinuierlicher Informationsfluss und Verarbeitungsstrategien 5. Schlussbemerkung: Kontroll-prozesse und die Leistungsfähigkeit der Reaktionszeitmessung 6. Literatur 14. Spezielle Verfahren V: Analyse und Synthese von Sprachlauten 0. Einleitung 1. Analyse 2. Syntheseanwendungen 3. Synthesemethoden 4. Schlussbemerkungen 5. Literatur III. Sprachproduktion/Language Production 15. Theorien und Modelle der Sprachproduktion 1. Sprachproduktionsmodelle: das Problem des Modell-Originals 2. Sprachproduktionsmodelle und Problemreduktion 3. Modellklassen 4. Zwei Modelle des Sprachproduktionsprozesses 5. Schluss 6. Literatur 16. Kognitive Grundlagen der Sprachproduktion 1. Einleitung: Stufen der Sprachproduktion 2. Drei Teilprozesse der Erzeugung der kognitiven Äußerungsbasis 3. Fokussieren: zur Selektion der kognitiven Äußerungsbasis 4. Fokussieren: zum Linearisieren der kognitiven Äußerungsbasis 5. Parameterfixierung von Teilprozessen 6. Formatierung der kognitiven Äußerungsbasis 7. Literatur 17. Aufmerksamkeitssteuerung 1. Einleitung 2. Aufmerksamkeit: Probleme bei der begrifflichen Präzisierung 3. Handlungsbezogene Aufmerksamkeit: Das SAS-Modell 4. Die Rolle der Aufmerksamkeitssteuerung in Modellen der Sprachproduktion 5. Empirische Befunde 6. Abschließende Bemerkungen 7. Literatur 18. Lexikalischer Zugriff und grammatische Kodierung 1. Einleitung 2. Modelle des lexikalischen Zugriffs 3. Evidenz 4. Grammatisches Genus und grammatisches Kodieren 5. Numerus und Numeruskongruenz 6. Schlussbemerkung 7. Literatur 19. Gestik und Mimik beim Sprechen 1. Grundsätzliches 2. Nonverbales Verhalten als Gegenstand wissenschaftlicher Analyse 3. Einige Theorien zum Verhältnis zwischen gestischem Verhalten und Sprache 4. Literatur 20. Situiertes Sprechen 1. Einleitung: Situationsbezug des Sprechens 2. Situationsmerkmale 3. Situationseinflüsse auf das Sprechen 4. Theoretische Ansätze und Kontroversen zum Situiertheitsbegriff 5. Literatur 21. Produktion von Syntagmen 1. Das Standardmodell 2. Klassische Erweiterungen des Modells 3. Semantik im Formulator 4. Interaktive Variationen 5. Fazit 6. Literatur 22. Ellipsen und andere syntagmatische Aspekte 1. Untersuchungsgegenstände und ihre Relevanz 2. Grammatiktheoretische Voraussetzungen 3. Diskontinuierliche Kookkurrenzbeziehungen 4. Strukturbildung bei Ellipsen 5. Literatur 23. Versprecher und ihre Reparaturen 1. Klassifikation der Versprecher 2. Argumentation mit Versprecherdaten 3. „Mixed errors“ 4. Versprecher im Sprachvergleich 5. Reparaturen 6. Fazit 7. Literatur 24. Prosodie 1. Funktion der Prosodie 2. Akustik 3. Neuropsychologische Untersuchungen mittels ereigniskorrellierter Hirnpotentiale 4. Neurokognitive Untersuchungen mittels bildgebender Verfahren – Lokalisierung von prosodischen Anomalien 5. Schlussfolgerung 6. Literatur 25. Die phonologische Realisierung 1. Einleitung 2. Morphologische Kodierung 3. Die segmentale Struktur 4. Die metrische Struktur 5. Das Zusammenführen der metrischen und segmentalen Information 6. Phonetische Kodierung 7. Zusammenfassung 8. Literatur 26. Bedingungen und Prozesse der schriftlichen Sprachproduktion 1. Einleitung 2. Schriftlichkeit und Sprachproduktion 3. Bedingungsklassen schriftlicher Sprachproduktion 4. Prozesse schriftlicher Sprachproduktion 5. Informationsquellen 6. Literatur 27. Sprechen über Objekte 1. Einleitung: Beschreiben und Benennen 2. Determination der Attributspezifikation 3. Determination der Objektklassenbezeichnung 4. Modelle der Produktion von Objektbenennungen 5. Ausblick 6. Literatur 28. Sprechen über Raum 1. Einleitung 2. Ontogenetischer Erwerb von Lokativen 3. Richtungsangaben 4. Distanzangaben 5. Orientierungsangaben 6. Lokalisationssequenzen 7. Ausdehnung im Raum: Größe und Form 8. Literatur 29. The Interpretation of Quantified Statements 1. Introduction 2. Quantifiers within a syllogistic framework 3. Denotations of quantifiers 4. Problems of scope and interpretation 5. Conclusion 6. References 30. The Production of Anaphoric Pronouns 1. Introduction 2. The pronoun problem 3. Discourse processing influences message encoding 4. Lexical access of pronouns 5. Empirical evidence 6. Conclusions 7. References 31. Processes of Question Answering 1. Introduction 2. Processing stages of question answering 3. Parallel processing in question answering 4. Conclusions 5. References 32. Auffordern 1. Einleitung 2. Modelle und Phänomenbereiche 3. Dimensionen zur Klassifikation von Aufforderungen 4. Determinanten von Aufforderungsklassen 5. Literatur 33. Erzählen und Berichten 1. Psychologie der Textproduktion 2. Texttypologie 3. Erzählen und Berichten 4. Weiterführende Fragestellungen 5. Literatur 34. Sprechen und Singen im Vergleich 1. Das Thema und sein Rahmen 2. Ein bleibendes Experiment: „Pierrot Lunaire“ op. 21 von Arnold Schönberg 3. Gemeinsame Wurzeln, getrennte Wege 4. Singen ja, sprechen nein: Erworbene Sprachstörungen 5. Singen ja, sprechen nein: Entwicklungsstörungen 6. Fazit 7. Literatur 35. Emotion und Sprachproduktion 1. Einleitung 2. Eingrenzung des Problembereiches aus linguistischer Sicht 3. Emotion: Grundannahmen und Definitionen 4. Zum Zusammenhang von Emotion und Kognition 5. Die sprachliche Kommunikation emotionaler Inhalte 6. Zusammenfassung und Ausblick 7. Literatur IV. Sprachrezeption/Language Reception 36. Theorien und Modelle der Sprachrezeption 1. Worterkennung 2. Satzrezeption 3. Diskursrezeption 4. Ausblick 5. Literatur 37. Mentale Modelle 1. Die Theorie mentaler Modelle von Johnson-Laird 2. Das Konstrukt des mentalen Modells in der Textverstehensforschung 3. Forschungsperspektiven: Die Beziehung zwischen Sprachverstehen und dem Erleben einer Situation 4. Schlussbemerkung 5. Literatur 38. Kategoriale Wahrnehmung von Lauten 1. Das Phänomen der kategorialen Wahrnehmung 2. Ursprung der Kategorialität 3. Reichweite und Bedeutung der kategorialen Lautwahrnehmung 4. Zusammenfassung 5. Literatur 39. Parsing-Prozesse 1. Einleitung 2. Theorien 3. Empirische Evidenz 4. Die Methodenfrage 5. Schluss 6. Literatur 40. Verstehen von Diskursen 1. Zum Text- und Diskursbegriff 2. Konzeptionen zum Textverstehen und zur Textverständlichkeit 3. Zusammenfassung zentraler Fragestellungen 4. Literatur 41. Understanding Prosody 1. Introduction 2. Prosodic cues and frames 3. Intonational meaning 4. Neuroanatomical correlates of prosody 5. Computational modeling of prosody 6. References 42. Inferenzen 1. Einleitung 2. Theorien 3. Theorien im empirischen Test 4. Schluss 5. Literatur 43. Informationsintegration mit Sprache und Bild 1. Sprache und Bild als externe Zeichensysteme 2. Interne Zeichensysteme: Mentale Repräsentationen 3. Sprach- und Bild-Verarbeitung 4. Ausblick 5. Literatur 44. Missverstehen 1. Begriffsklärung und Grundlagen 2. Reziproke Perspektiven: Das Individuum in der Beziehung 3. Reziprozität der Spiralen: Beziehungen zwischen Individuen 4. Abweichungen 5. Methodische Zugänge 6. Resümee 7. Literatur 45. Periphere und zentrale Prozesse beim Lesen 1. Einleitung 2. Periphere und zentrale Verarbeitung: Prozesse auf der Textoberfläche 3. Periphere und zentrale Verarbeitung: Prozesse auf der Ebene der Textinhalte 4. Schlussbemerkung 5. Literatur 46. Verstehen von Objektbenennungen 1. Einleitung 2. Sprachliche Redundanz und perzeptive Salienz 3. Unterspezifikationen und Ambiguitäten 4. Lexikalische Spezifität und Koreferenz 5. Vagheit und Objektkategorisierung 6. Literatur 47. Verstehen von Raumbeschreibungen 1. Einleitung 2. Situationsmodelle und Mentale Modelle 3. Beschreibungen von Objektanordnungen 4. Raumbeschreibungen in Erzähltexten 5. Beschreibungen von Objektpositionen in Relation zum eigenen Körper 6. Wegbeschreibungen 7. Abschließende Bemerkungen 8. Literatur 48. Verstehen von Kausalitätszusammenhängen 1. Vorbemerkungen 2. Zu ausgewählten Kausalitätsauffassungen in der Philosophie 3. Zum Kausalitätsbegriff in der Psychologie 4. Schwerpunkte der psychologischen Kausalitätsforschung 5. Ausblick 6. Literatur 49. Verstehen von Personenbeschreibungen 1. Einleitung 2. Verstehen und Urteilen 3. Merkmale von Personenbeschreibungen 4. Integration und Kohärenz 5. Kausale Zuschreibungen und Erklärungen 6. Fazit: Aufbau eines Personmodells 7. Literatur 50. Verstehen von Sprecherintentionen: Witz, Metapher, Ironie 1. Problemstellung 2. Witz 3. Metapher 4. Ironie 5. Literatur 51. The Comprehension of Anaphoric Pronouns 1. Introduction 2. Information access during pronoun comprehension 3. Temporal processing during pronoun interpretation 4. References 52. Sprachrezeption und emotionale Bewertung 1. Einführung 2. Zur Rezeption emotionaler Inhalte sprachlicher Äußerungen 3. Stimmungen und Sprachverstehen 4. Fazit und Ausblick 5. Literatur 53. Sprachproduktion im Vergleich: Deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache 0. Ein historisches Vorwort: Gehörlosigkeit und Gebärdensprache 1. Eine Skizze der DGS 2. Gebärdensprachproduktion 3. Korrekturen 4. Evidenz aus der Neuropsychologie 5. Modalität und das menschliche Sprachvermögen 6. Literatur V. Alternative Formen sprachlicher Kommunikation/ Alternative Forms of Language Communication 54. Sprachentwicklung blinder Kinder 1. Einleitung 2. Methodische Vorüberlegungen 3. Präverbale Entwicklungsphase 4. Phonologische Entwicklung 5. Lexikalische Entwicklung und semantische Kategorien der ersten Worte 6. Erwerb morphologisch-syntaktischer Kompetenzen 7. Kognitive Determinanten des frühen Spracherwerbs 8. Erwerb pragmatischer Fähigkeiten 9. Soziale Determinanten: Eltern-Kind-Diskurs 10. Sprachauffälligkeiten oder Sprachbesonderheiten 11. Schlussfolgerungen und Ausblick 12. Literatur VI. Spracherwerb/Child Language Acquisition 55. Phylo- und Ontogenese sprachlicher Kommunikation 1. Evolution und Kommunikation 2. Gedächtnis – Quelle zwischenmenschlicher Kommunikation 3. Ereignisbegriffe – die lokalen Zentren des menschlichen Wissens 4. Evolutionäre Stufen in kommunikativen Prozessen 5. Eine Hypothese 6. Das Genom und die Sprachen 7. Zur Ontogenese der Sprachentwicklung 8. Über kommunikative Evolutionsstufen 9. Über Eiszeiten und Hirnfunktionen 10. Der Weg zu hypotaktischen Handlungsprogrammen und Sprachstrukturen 11. Benennungen für Begriffsklassen und ihre Funktionen in der Kommunikation 12. Nervale Epizentren der Sprachbenutzung und Störungen ihrer Funktionsweise 13. Die zwei bedeutsamen Zentren 14. Hauptphasen der Sprachevolution im Überblick 15. Literatur 56. Die Entwicklung der vokalen Kommunikation 0. Einleitung 1. Attraktivität vokalischer Strukturen und IDS 2. Reziprozität und Intentionalität: Grundlagen der Konversation 3. Der Übergang zum sprachlich geführten Dialog 4. Literatur 57. Language Acquisition in Early Childhood 0. Introduction 1. Towards a theory of child language acquisition 2. The beginnings of language in infancy 3. Vocabulary development and grammar in early childhood 4. Discourse skills and development beyond childhood 5. References 58. Schriftspracherwerb 1. Einleitung und Übersicht 2. Konzeptualisierung, schriftliche Kommunikation und Textproduktion 3. Sprachproduktion 4. Graphomotorik 5. Literatur 59. Spracherwerb im Erwachsenenalter 1. Modelle des Spracherwerbs und der Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten 2. Ursachen der Veränderung sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten 3. Erwerbsprozesse als Folge gesellschaftlichen Wandels 4. Erwerbsprozesse in der Lebensspanne 5. Zusammenfassung 6. Literatur 60. Constraints on the Shape of Second Language Learner Varieties 1. Introduction 2. The L2 initial state 3. Mechanisms driving L2 development (‘driving forces’) 4. The L2 final state 5. Children vs. adults: differences in input processing 6. Summary 7. References 61. Gesteuerter Fremdsprachenerwerb 1. Zur Begriffsbestimmung 2. Der gesteuerte im Vergleich zu anderen Typen des Spracherwerbs 3. Zweitsprachenerwerbsforschung 4. Vom Lehren und Lernen von Sprachen (Didaktik des Fremdsprachenunterrichts) 5. Psycholinguistik und gesteuerter Fremdsprachenerwerb 6. Literatur VII. Medien/Media 62. Medien der Individualkommunikation: Email und Telekonferenz 1. Einleitung 2. Email und Chat 3. Telekonferenz 4. Forschungsdefizite 5. Literatur 63. Massenmedien: Rundfunk und Fernsehen 1. Entwicklung des Rundfunks 2. Programmangebot in Hörfunk und Fernsehen 3. Nutzung von Hörfunk und Fernsehen 4. Forschungsgebiete zu Hörfunk und Fernsehen 5. Psycholinguistische Untersuchungen zu Hörfunk und Fernsehen 6. Psycholinguistische Aspekte von Fernsehnachrichten 7. Ausblick 8. Literatur 64. Huge Virtual Reality 1. History and issues 2. Types of virtual environments 3. VR devices 4. VR modeling issues 5. VR software 6. VR applications 7. References 65. Kommunikation aus der Sicht der Nachrichtentechnik 1. Einführung: Nachrichtentechnik? 2. Formen der technischen Kommunikation 3. Sprache als Arbeitsfeld der Nachrichtentechnik 4. Multimedia 5. Ausblick 6. Literatur VIII. Perspektiven der Informationsgesellschaft/ Perspectives of an Information Society 66. Multimedia in der Informationsgesellschaft: Von Open Source zu Open Information 1. Einleitung 2. Auszeichnungssprachen im World Wide Web 3. Das Open-Source-Modell in der Software-Entwicklung 4. Open Information 5. Literatur Namenregister / Name Index Sachregister / Subject Index
Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben.
In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen.
Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was
- die Vollständigkeit in der Darstellung,
- die Explizitheit in der Begründung,
- die Verlässlichkeit in der Dokumentation von Daten und Ergebnissen und
- die Aktualität im Methodischen
angeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprache ist Englisch.
Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk.
Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation ergeben: die Herausgeber der Reihe bemühen sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien für den Aufbau und die Abfassung gebunden; nur wo es um die Abgrenzung zu anderen Bänden geht, sind die Reihenherausgeber inhaltlich beteiligt. Dabei wird davon ausgegangen, dass mit dieser Organisationsform der Hauptzweck dieser Handbuchreihe, nämlich die angemessene Darstellung des derzeitigen Problem- und Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Teilbereichen, am besten verwirklicht werden kann.
In diesem Handbuch werden neue theoretische Herausforderungen betont, die mit einer prozessorientierten Psycholinguistik verbunden sind. Sprechhandlungen sind in Situationen eingebettet, die hinsichtlich einer Vielzahl von Parametern variieren können. Das Produzieren und Verstehen von sprachlichen Äußerungen muss einerseits nach festen Kriterien erfolgen und andererseits flexibel sein. Flexibel bedeutet, dass Personen, wenn sie sprechen, ihr Sprechtempo, ihre Artikulation, ihre Wortwahl, ihren Interaktionsstil variieren können und müssen, je nach Kontext, in den sie eingebunden sind. Vorgestellt werden also Konzeptionen, die nicht ausschließlich an Idealen wie Grammatikalität und Kohärenz orientiert sind und gegenüber diesen Abweichungen zusammenbrechen, sondern solche, die robust genug sind, um mit Abweichungen und Störungen in einem gewissen Rahmen fertig zu werden. Das Handbuch ist offen gegenüber unterschiedlichen methodischen Zugängen für die Analyse oder Rekonstruktion verschiedener Varianten und Optionen des Sprachgebrauchs. Die Beiträge enthalten sowohl Auswertungen von Transkriptionen von spontaner Sprache als auch experimentelle Studien. Gleiches gilt für die Simulationen von kognitiven Prozessen, die hinsichtlich ihrer Effizienz evaluiert werden. Dieses Handbuch ist auch offen gegenüber unterschiedlichen theoretischen Ausgangspositionen, so dass bei der Modellierung neuronale Netzwerk-Ansätze sowie regelbasierte Wissenspräsentationen berücksichtigt werden. Die Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch