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Protest-Aktivist*innen der Umweltschutz-Bewegung im Netz und auf der Straße: Voraussetzungen und Motive für Partizipation (Medien der Kooperation – Media of Cooperation) (German Edition)

معرفی کتاب «Protest-Aktivist*innen der Umweltschutz-Bewegung im Netz und auf der Straße: Voraussetzungen und Motive für Partizipation (Medien der Kooperation – Media of Cooperation) (German Edition)» نوشتهٔ Lisa Villioth، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer VS در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieses Open-Access-Buch untersucht mit Fokus auf einzelne Bürger*innen fallspezifisch und empirisch den Handlungs- und Wirkungszusammenhang von Straßenprotest und Online-Aktivismus im Bereich der Umweltschutz-Bewegung. Eine ganze Bandbreite von Online- und Offline-Protestpraktiken erlaubt es Bürger*innen heutzutage, sich in politische Prozesse einzumischen, Öffentlichkeit für bestimmte Themen zu erzeugen und Politiker*innen und Unternehmen unter Druck zu setzen. Online ist hierbei jedoch nicht zwangsläufig Ersatz für Offline. In vielen Situationen von Protestpartizipation ergänzen sich Elemente beider Sphären. Warum entschließen sich Bürger*innen, ganz spezifischen Praktiken – online wie offline – nachzugehen und anderen Praktiken nicht? Welche Vor- und Nachteile benennen sie für die einzelnen ihnen zur Verfügung stehenden Formate? Die Arbeit steht im Schnittfeld unterschiedlicher politikwissenschaftlicher Forschungsfelder wie der Protestforschung, der politischen Partizipationsforschung und der Forschung rund um das Thema Digitalisierung. Basierend auf 18 Leitfaden-Interviews und einer ausführlichen Analyse werden sechs Typen von Protest-Aktivist*innen gebildet. Danksagung 9 Inhaltsverzeichnis 11 Abkürzungen 15 Abbildungsverzeichnis 17 1 Einleitung 18 2 Wandel von Protestpartizipation im Zuge der Digitalisierung 29 2.1 Definition zentraler Begriffe und Konzepte 30 2.1.1 Protest 30 2.1.2 Soziale Bewegungen 32 2.1.3 Internet und Social Media 35 2.1.4 Information and Communication Technologies (ICTs) 38 2.2 Protesträume 39 2.2.1 Protestraum Straße 39 2.2.2 Protestraum Massenmedien 41 2.2.3 Protestraum Internet 43 2.2.4 Zwischenfazit: Protesträume als hybride Räume 55 2.3 Hybrid-Organisationen, Grassroots-Campaigning und Hybrid Media Activism 57 2.4 Neue Formen des Protests: Von Clicktivism bis Lifestyle Politics 66 2.4.1 Protestpartizipation als niedrigschwelliges Handeln 67 2.4.2 Protestpartizipation als konnektives und individualisiertes Handeln 76 2.4.3 Protestpartizipation als Lifestyle-orientiertes Handeln 83 3 Methode 92 3.1 Erläuterungen zum Mixed-Method-Ansatz und zum Vorgehen im Feld 92 3.2 Explorativer, offener und qualitativer Ansatz in Anlehnung an die Grounded Theory Methode (GTM) 99 3.3 Faktoren für die Sample-Zusammensetzung 101 3.4 Sample-Zusammensetzung 103 3.4.1 Kurzbeschreibung der Interview-Partner*innen 103 3.4.2 Übersicht über Interview-Partner*innen nach Auswahlfaktoren 108 3.5 Kategorienbildung nach der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse 108 3.6 Typenbildung 111 4 Forschungsgegenstand und historische Einordnung 113 4.1 Die Geschichte der Umweltschutz-Bewegung in Deutschland 113 4.2 MoveOn, Campact, Change.org und der BUND: Konzept, Positionen und Strategien 131 5 Voraussetzungen und Motive für Protestpartizipation in der Umweltschutz-Bewegung – Empirische Befunde 145 5.1 Ressourcen: Kompetenzen und Voraussetzungen für Protestpartizipation 146 5.1.1 Ressourcen-Theorien zur Erklärung von Protestpartizipation 146 5.1.2 „Ich wünschte mir, ich hätte noch mehr Zeit für die Politik.“ – Die Wichtigkeit von Ressourcen für zivilgesellschaftliches Engagement 162 5.2 Demokratie und Bürgerschaftsverständnis 188 5.2.1 Theoretische Konzepte von Demokratie und Bürgerschaft als Erklärung von Protestpartizipation 188 5.2.2 „[...] das ist eigentlich ein Muss für jeden, der ein bisschen Verstand hat [...]“ – Bürgerschaftsverständnisse als Erklärung für Protestpartizipation 206 5.3 Emotionen und Affekte 258 5.3.1 Ursprung und Entstehung von Engagementbereitschaft und persönliche Motivation 264 5.3.2 Kollektive Identität und Mitgliedschaft 347 5.4 Zwischenfazit 392 6 Praktiken: Die Protest-Aktivist*innen der Umweltschutz-Bewegung auf der Straße, im Web 1.0 und im Web 2.0 413 6.1 Protestpraktiken und Praxistheorie – eine theoretische Annäherung 413 6.2 Intensität des Engagements und Handlungsrepertoires der Aktiven 418 6.2.1 „[...] 30 Stunden in der Apotheke und 30 Stunden Biologie für den BUND ehrenamtlich.“ – Zur Intensität des Engagements 418 6.2.2 „Und ansonsten gibt’s die großen Demos natürlich ein paar Mal im Jahr.“ – Handlungsrepertoire der Interview-Partner*innen 425 6.2.3 „Was mich bei Campact und auch BUND überzeugt hat, waren auch die Offline-Auftritte.“ – Meinungen zum Handlungsrepertoire bei Campact und dem BUND 436 7 Einstellungen zu Straßenprotest und Netzaktivismus 442 7.1 Positionen zu Straßenprotest 442 7.2 Positionen zu Netzprotest 457 7.3 Positionen zur Clicktivism-Kritik 491 8 Typen von Protest-Aktivist*innen 507 8.1 Typ Web 1.0 509 8.2 Typ Web 2.0 513 8.3 Typ Prosumerin 516 9 Wandel von Bürgerschaft? Ein Fazit zur Online- und Offline-Protestpartizipation 524 9.1 Zusammenfassung und Diskussion der Forschungsergebnisse 525 9.2 Typenbildung 539 9.3 Ausblick und Forschungsdesiderat 543 Quellenverzeichnis 547
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