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Produktive Arbeit, destruktive Arbeit : soziologische Grundlagen

معرفی کتاب «Produktive Arbeit, destruktive Arbeit : soziologische Grundlagen» نوشتهٔ Clausen, Lars، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

## Ein neuer Ansatz und seine Ziele Wir machen ja alles kaputt -die ganze Natur. Das ist die übliche Stimme. In der Tat -entreißen wir ihr zuviel? Wird sie uns zur Müllhalde? Zerstören wir nicht mehr als wir aufbauen? Ist unsere Arbeit wirklich produktiv und nicht vielmehr destruktiv? Müssen wir gegen die Arbeit kritisch werden? Eine andere Stimme: Eure Sorgen möcht ich haben. Ich bin arbeitslos; und das nimmt immer noch zu. "Strukturelle Arbeitslosigkeit" heißt es bereits. Inzwischen würde ich gern auf einer Deponie arbeiten. Da sollen die Schmiergelder ja nur so fließen. Wenn jetzt gar nichts aufkommt, geh ich als Söldner nach Mittelamerika. Eine ziemlich helle Stimme: Ich muß sagen, ich arbeite zwölf bis vierzehn Stunden am Tag, und es macht mir immer noch Spaß. Und die Crew ist super! Das ist das erste Mal, daß ich wirklich merke, man braucht mich, und ich kann was. Das alles gehört zum Thema Arbeit, aber zahlreiche Arbeitssoziologen verschieben die Fragen, -ob Arbeit mehr zerstöre als aufbaue, -ob widerliche Tätigkeiten auch Arbeit seien, oder -ob Arbeit das Schönste-auf-der-Welt sein könne, ins Vorfeld ihrer Schriften. Sie orientieren sich an den großen Industriebetrieben und Verwaltungen, dazu liegen gute und brauchbare Untersuchungen vor; und dort fragt man auch die Soziologen noch am ehesten um Rat. 2.1 Die Feier zum Arbeitsabschluß Wenn sie nicht reichten für uns. Ja, stets war ich bekümmert. Aji, jai-ja. Schön war das Leben im Sommer; aber erfreute es mich? Nein, stets war ich voll Sorgen um Rentierfelle und Decken zur Schlafbank. Aji, jai-ja. Schön war das Leben, wenn man am Fischloch stand auf dem Eise. Aber erfreute das Stehen am Fischloch mich? Nein, stets war ich voll Sorgen um meinen winzigen Angelhaken, Wenn der Fisch nicht anbeißen wollte. Ja, stets war ich bekümmert. Aji, jai-ja. Schön war das Leben, wenn man tanzte im Festhaus. Aber erfreute der Tanz im Festhause mich? Nein, stets war ich in Sorge, ich könnte vergessen das Lied, das ich singen mußt'. Ja, stets war ich bekümmert. Aji, jai-ja. ... Einleitung: Ein neuer Ansatz und seine Ziele 1 Was ist Arbeit? 1.1 Überlegungen zu den einschlägigen Begriffen 1.2 Als Zugang: das Arbeitslied 2 Arbeit, Arbeitsfeier, Genugtuung 2.1 Die Feier zum Arbeitsabschluß 2.2 Ritualisierung 3 Ungleiche Arbeit, seit der Vorgeschichte 3.1 Differenzierung kraft Arbeit 3.2 Interpretierbarkeit infolge von Differenz 4 Von der Arbeitsvereinigung zur Ich-Vereinigung 4.1 Everybody’s Darling: Robinson Crusoe 4.2 Arbeit als Stetigung 5 Zerstörerische Arbeit 5.1 Destruktion 5.2 Die Erschaffung der Produktion und die Beendung der Destruktion oder Umgekehrt/Umgekehrt 6 Vernichtende Tätigkeit 6.1 Rechtfertigung des Destruktiven? 6.2 Arbeit im SS-Staat 7 In den Koordinatenkreuzen 7.1 Markt, Krieg, Fron, Serail 7.2 Arbeitstausch, KZ, viehische Arbeit, Subversion 8 Zur Technisierung produktiver und destruktiver Arbeit 8.1 Unvermeidbarkeit der Ambivalenz 8.2 Arbeit mittels der Technik und in Gestalt der Technik wechselwirksam 9 Die Entstehung der Weltmärkte und Weltkriege 9.1 Zur Angebrachtheit einer stärker formgestützten systematischen Geschichte der Arbeit 9.2 Ansammeln und Fernhalten als Formthemen der Arbeit 10 Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? 10.1 Entfremdung, Kybernetisierung und – ? 10.2 Der Übergang vom lokalen Destruktionsbetrieb zur industriellen Destruktivregion 11 Kehrt die Arbeit wieder? Die Tarnarbeit 11.1 Tarnarbeit I: Verleugnete Arbeit 11.2 Tarnarbeit II: Schwarzarbeit 12 Weder anything goes noch rien ne va plus: Freizeit 12.1 Tarnarbeit III: Do it yourself 12.2 Tarnarbeit IV: Die Muße Zum diesmaligen Abschluß Literatur Glossar Zum Autor

Nach unserer Auffassung ist der Begriff der Arbeit als "das (disseitige) sich zum Dinge/Gegenstande machen" ein leistungsstarkes Konzept, auf dessen Grundlage in der Philosophie des Geistes von 1805/06 eine aus heutiger Sicht aufschlußreiche Analyse und Kritik der bürgerlichen Gesellschaft entwickelt wird. Der Nachweis dieser These ist der Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Zu diesem Zweck wird eine eingehende Analyse der diesbezüglich relevanten Textstellen aus der Philosophie des Geistes vorgenommen.

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