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Privatisierungspolitik in Ostdeutschland : Eine politökonomische Analyse der Treuhandanstalt

معرفی کتاب «Privatisierungspolitik in Ostdeutschland : Eine politökonomische Analyse der Treuhandanstalt» نوشتهٔ Uwe Siegmund (auth.)، منتشرشده توسط نشر Deutscher Universitäts Verlag در سال 2001. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Bei der Privatisierung der Unternehmen in Ostdeutschland geriet die Treuhandanstalt immer wieder in die Kritik. Eine umfassende Untersuchung ihrer Tätigkeit, die ökonomische und politische Fragen berücksichtigt, liegt bisher nicht vor. Uwe Siegmund nimmt eine fundierte Bewertung der Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt im Zeitraum von 1990 bis 2000 vor. Auf der Basis der Theorie der Politischen Ökonomie und der Auktionstheorie analysiert er ökonomische und politische Probleme der Massenprivatisierungen. Zentrale Fragen sind: Welche Ziele gab die Regierung der Treuhandanstalt vor und warum? Welche Methoden verwendete die Treuhandanstalt und warum? Gab es Alternativen zu dieser Privatisierungspolitik? Reichlich zehn Jahre nach der Vereinigung hat Ostdeutschland wirtschaftlich bei weitem noch nicht zu Westdeutschland aufgeschlossen. Das war bei realistischer Wertung der Ausgangslage in so kurzer Zeit auch nicht zu erwarten. Aus ökonomischer Sicht sind im Zuge der Vereinigung jedoch auch gravierende Fehler begangen worden; sie belasten die Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft bis heute. Immer wieder wurde darauf verwiesen, dass die Zeit drängte, und so seien manche Fehler unter dem Zwang zu raschem Handeln nicht zu vermeiden gewesen. So sei es unumgänglich gewesen, in Ostdeutschland rasch und zur Gänze das westdeutsche Regelwerk an Gesetzen und sonstigen Vorschriften sowie die dazugehörigen Institutionen zu übernehmen, um einen einheitlichen Wirtschaftsraum zu verwirklichen. Die Tatsache, dass damit die ostdeutsche Wirtschaft in das gleiche Korsett von Regulierungen gezwungen wurde, das bereits in Westdeutschland Marktkräfte gefesselt hatte, habe in Kauf genommen werden müssen. Manche der Fehler, zu denen es kam, mögen sich bei einem Abwägen auch aus ökonomischer Sicht rechtfertigen lassen, weil es realistische Handlungsalternativen für die Politik nicht gab. Aber in der Politik sind nicht allein oder sogar vornehmlich die gesamtwirtschaftlichen Nach­ und Vorteile ausschlaggebend für Handeln. In der Politik geht es immer auch um spezifische Gruppeninteressen und um Machterhalt. So werden nicht selten Wege verworfen, weil andere Wege zwar geringere volkswirtschaftliche, aber größere politische Gewinne versprechen. Am Beginn der Vereinigung war eine Entscheidung darüber zu treffen, wie mit den staatseigenen Betrieben und sonstigem Vermögen der DDR umzugehen sei. Front Matter....Pages i-xiv Relevanz der Treuhand-Privatisierungspolitik....Pages 1-2 Rahmenbedingungen der Treuhand-Privatisierungspolitik....Pages 3-13 Organisation der Treuhand und Privatisierungsergebnisse....Pages 14-47 Ziele der Treuhand-Privatisierungspolitik....Pages 48-108 Methoden der Treuhand-Privatisierungspolitik....Pages 109-161 Bewertung der Treuhand-Privatisierungspolitik....Pages 162-177 Back Matter....Pages 179-193 Auf der Basis der Theorie der Politischen OEkonomie und der Auktionstheorie nimmt Uwe Siegmund eine fundierte Bewertung der Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt im Zeitraum von 1990 bis 2000 vor. Auf der Basis der Theorie der Politischen Ökonomie und der Auktionstheorie nimmt Uwe Siegmund eine fundierte Bewertung der Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt im Zeitraum von 1990 bis 2000 vor.
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