وبلاگ بلیان

Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der romanischen Sprachen

معرفی کتاب «Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der romanischen Sprachen» نوشتهٔ Blank, Andreas، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The study lays bare the cross-language principles governing semantic innovation. The theoretical approach builds a) on a semantic/semiotic model integrating conceptual knowledge and language knowledge, and b) the associative principles __similarity__, __contrast__ and __contiguity__. On this basis it is possible to chart and typologize the development potentials and the linguistic processes determining meaning change over time. In addition, an entirely new systematization of language-user motives for semantic innovation is advanced and __polysemy__ is discussed as a synchronic representation of meaning change. Konventionen und Abkürzungen 13 Einleitung 17 I. Bedeutungswandel: ein wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick 23 1. Von Cicero bis Nyrop 24 2. Von Wundt bis Stern 34 3. Von Trier bis heute 39 3.1. Traditionelle, strukturalistische und onomasiologische Theorien 39 3.2. Die achtziger und neunziger Jahre: pragmatische, valenzielle und kognitive Theorien 44 4. Stephen Ullmann 50 4.1. Bedeutung und Bedeutungswandel in Ullmanns Verständnis 51 4.2. Den Bedeutungswandel begünstigende Faktoren 54 4.3. Die Ursachen des Bedeutungswandels 55 4.4. Das Wesen des Bedeutungswandels 56 4.5. Die Folgen des Bedeutungswandels 59 5. Zusammenfassung von Kapitel I: Probleme einer Theorie des lexikalischen Bedeutungswandels 61 II. Zur Bedeutung 63 1. Vorüberlegungen 63 2. Wort und Semantik 66 3. Die Bedeutung des Wortes 70 3.1. Einzelsprachlich-sememisches Wissen 71 3.2. Einzelsprachlich-lexikalisches Wissen 77 3.3. Außersprachliches Wissen: Konnotationen und Weltwissen 88 3.4. Exkurs: Weltwissen, Prototypen und Frames: Wege zur ‹Kognitiven Semantik› 92 3.5. Ebenen des Wissens und Ebenen der Bedeutung 105 4. Bedeutung und Zeichen 112 4.1. Zeichenmodelle 112 4.2. Ein komplexes Modell der Semiose 114 III. Wesen und Prozeß des Bedeutungswandels 119 1. Was ist Bedeutungswandel? 119 1.1. Neue Bedeutung oder Wandel einer Bedeutung? 119 1.2. Bedeutungswandel und die Ebenen der Bedeutung 122 1.3. Bedeutungswandel: eine Definition 128 2. Der Prozeß des Bedeutungswandels 130 2.1. Bedeutungswandel, Raumnormen und Sprechergruppen 130 2.2. Bedeutungswandel und die Ebenen des Sprachlichen 132 2.3. Beispiele für Innovationen und die Stufen des Bedeutungswandels 141 IV. Psychologische Grundlagen des Bedeutungswandels 147 1. Assoziationen, Kognition und Sprache 147 1.1. Zur Verwendung von Assoziationsprinzipien in der traditionellen Historischen Semantik 147 1.2. Assoziationen und Gestaltwahrnehmung 149 1.3. Assoziationen und Sprache 153 2. Assoziationen und Bedeutungswandel 162 2.1. Die adäquate semiotische Grundlage 162 2.2. Assoziationsvorgang, Innovation und Lexikalisierung: erste Annäherung 165 V. Die Verfahren des Bedeutungswandels 173 1. Bedeutungswandel auf der Basis von Similarität der Designate: die Metapher 173 1.1. Grundlagen 173 1.2. Worauf beruhen Metaphern? 176 1.3. Die kommunikative Leistung der Metapher 187 1.4. Aspekte des metaphorischen Bedeutungswandels bei einzelnen Wortarten 197 2. Bedeutungswandel auf der Basis von Similarität der Designate mit sekundärer Similarität der Zeicheninhalte 206 2.1. Similarität, Taxonomie und lexikalische Relationen 206 2.2. Bedeutungserweiterung und Bedeutungsverengung 208 2.3. Kohyponymische Übertragung 223 2.4. Zusammenfassung 233 3. Bedeutungswandel auf der Basis von Kontrast 233 3.1. Typen von Gegensätzen 233 3.2. Bedeutungswandel auf der Basis von Kontrast der Designate: die Antiphrasis 236 3.3. Auto-Antonymie (‹Innere› Antonymie): eine Illusion? 241 4. Bedeutungswandel auf der Basis von Kontiguität der Designate I: die Metonymie 246 4.1. Grundlagen und erste Annäherung 246 4.2. Semantik der Metonymie 251 4.3. Der ‹Nutzen› der Metonymie 259 4.4. Typen von Kontiguität – Typen von Metonymie 265 4.5. Aspekte des metonymischen Bedeutungswandels bei einzelnen Wortarten 276 5. Bedeutungswandel auf der Basis von Kontiguität der Designate II: die Auto-Konverse (‹Innere› Metonymie) 285 5.1. Zur Semantik lexikalischer Konversen 285 5.2. Konversen und Bedeutungswandel 288 6. Bedeutungswandel auf der Basis von Kontiguität der Zeichen: die Ellipse 297 6.1. Vorüberlegungen 297 6.2. Warum kommt es zu Ellipsen? 298 6.3. Zur Semantik der Ellipse 301 6.4. Typen von elliptischem Wandel 308 6.5. Weitere Überlegungen 315 6.6. Zusammenfassung 318 7. Bedeutungswandel auf der Basis komplexer Relationen 319 7.1. Bedeutungswandel durch Volksetymologie 319 7.2. Analogischer Bedeutungswandel 333 7.3. Mehrfacher Bedeutungswandel 340 8. Semantischer Wandel im Diasystem: Bedeutungsabschwächung und Bedeutungsverstärkung 342 8.1. Drastische bzw. expressive Bezeichnung und Bedeutungsabschwächung 342 8.2. Euphemismus und Bedeutungsverstärkung 347 9. Vermeintliche Arten des Bedeutungswandels: Bedeutungsverbesserung und Bedeutungsverschlechterung 349 9.1. Zur Problematik des axiologischen Bedeutungswandels 349 9.2. Eine Neuklassifikation des sogenannten axiologischen Bedeutungswandels 352 10. Zusammenfassung von Kapitel V 356 VI. Motive des Bedeutungswandels 361 1. Vorüberlegungen 361 2. Zur traditionellen Typologie der Ursachen des Bedeutungswandels 363 2.1. Historische Gründe 363 2.2. Bezeichnungsnot 364 2.3. Lehneinfluß 365 2.4. Beziehung zwischen Konzepten 365 2.5. Psychologische Ursachen 366 2.6. Soziale Ursachen 367 2.7. Sprachliche Ursachen 369 3. Kommunikationsprinzipien und ihre Relevanz für Sprachwandel und Bedeutungswandel 376 3.1. Effizienz- und Expressivitätsprinzipien: die Theorie von Geeraerts 377 3.2. Effizienz und Expressivität beim Sprachwandel: die Theorien von Lüdtke und Keller 378 3.3. Kommunikationsmaximen bei Grice und Sperber/Wilson 382 3.4. Zusammenfassung, oder: warum es zum Sprachwandel kommt 385 4. Arten von Ursachen und verschiedene Ebenen des Bedeutungswandels 389 5. Motive des Bedeutungswandels: eine neue Typologie 391 5.1. Versprachlichung eines neuen Konzepts 392 5.2. Abstraktes oder (fernliegendes) Konzept 394 5.3. Sozio-kultureller Wandel 395 5.4. Enge konzeptuelle oder sachliche Verbindung 398 5.5. Lexikalische Irregularität 406 5.6. Emotionale Markierung eines Konzepts 410 6. Zusammenfassung von Kapitel VI 420 VII. Die Folgen des Bedeutungswandels 422 1. Polysemie, oder: die ‹Synchronie des Bedeutungswandels› 422 1.1. Ein problematischer Begriff 422 1.2. Versuch einer Definition 429 2. Bedeutungswandel der ‹zweiten Art› 440 2.1. Reduktiver Bedeutungswandel 441 2.2. Sekundäre Homonymie und Wortspaltung 445 2.3. Sekundäre Polysemie 448 3. Ausblick: Die Darstellung der Bedeutungen eines Wortes 450 Schluß 455 1. Zusammenfassung der Ergebnisse 455 2. Ausblick und generelle Schlußfolgerungen 459 2.1. Vorhersagbarkeit von Bedeutungswandel 459 2.2. Der ‹lexikalische Raum› 461 2.3. Bedeutungswandel, Diachronie und Synchronie 465 Literaturverzeichnis 469 Wortregister 495 Anhang: Klassifikation aller Beispiele für Bedeutungswandel 513 Das bis in die jüngste Zeit gültige Referenzwerk zum Bedeutungswandel, Stephen Ullmanns "Principles of Semantics", datiert aus den 50er Jahren. Die vorliegende Studie versteht sich als ein kritisch an Ullmann anknüpfender Neubeginn, mit dem Ziel einer am heutigen Erkenntnisstand der Linguistik ausgerichteten Erarbeitung übereinzelsprachlicher Prinzipien der semantischen Innovation. Als Materialbasis dient der romanische Wortschatz, ergänzt durch viele Beispiele aus dem Englischen, dem Deutschen sowie anderen Sprachen. Die reiche Forschungstradition wird dabei in die neuere kognitiv-semantische und pragmatische Forschung eingebunden. Die entwickelte Theorie fußt auf einem einzelsprachliches und konzeptuelles Wissen integrierenden sechsstufigen Modell der Bedeutung, einem analog konzipierten fünfseitigen semiotischen Modell sowie auf den drei psychologischen Assoziationsprinzipien Similarität , Kontrast und Kontiguität . Auf dieser Grundlage können die Verlaufsmöglichkeiten sowie die verschiedenen sprachlichen Verfahren des Bedeutungswandels (z.B. Metonymie , Metapher , Ellipse ) beschrieben und typologisiert werden. Des weiteren werden die Motive der Sprecher für semantische Innovationen völlig neu geordnet. Schließlich wird die Polysemie als synchrones Abbild des Bedeutungswandels eingehend diskutiert. Alle behandelten Beispiele werden in einem Anhang unter Angabe des Motivs der Innovation, der zugrundeliegenden psychologischen Assoziation und des verwendeten sprachlichen Verfahrens aufgeführt. The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages. The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages. Main description: The study lays bare the cross-language principles governing semantic innovation. The theoretical approach builds a) on a semantic/semiotic model integrating conceptual knowledge and language knowledge, and b) the associative principles similarity, contrast and contiguity. On this basis it is possible to chart and typologize the development potentials and the linguistic processes determining meaning change over time. In addition, an entirely new systematization of language-user motives for semantic innovation is advanced and polysemy is discussed as a synchronic representation of meaning change In der vorliegenden Studie werden übereinzelsprachliche Prinzipien der semantischen Innovation erarbeitet. Die Theorie fußt auf einem konzeptuelles und einzelsprachliches Wissen integrierenden semantisch-semiotischen Modell sowie auf den Assoziationsprinzipien Similarität, Kontrast und Kontiguität. Auf dieser Basis können die Verlaufsmöglichkeiten sowie die sprachlichen Verfahren des Bedeutungswandels beschrieben und typologisiert werden. Des weiteren werden die Motive der Sprecher für semantische Innovationen völlig neu geordnet und die Polysemie als synchrones Abbild des Bedeutungswandels diskutiert
دانلود کتاب Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der romanischen Sprachen