معرفی کتاب «Prekäre Genres - Zur Ästhetik peripherer, apokrypher und liminaler Gattungen» نوشتهٔ Hanno Berger (editor); Frédéric Döhl (editor); Thomas Morsch (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ist von Gattungen die Rede, so sind hiermit meist stabile Kategorien wie Oper, Roman oder Western gemeint. Der Einheit und Stabilität von Gattungen erwachsen jedoch Gefahren aus zwei historischen Kräften: Zum einen kann die kulturelle Evolution über sie hinweggehen und sie obsolet werden lassen. Zum anderen sind wissenschaftliche Klassifizierungen ästhetischer Erscheinungen nicht unveränderlich. Indem sie das Marginale, Periphere und Prekäre fokussieren, werfen die Beiträge des Bandes ein anderes Licht auf die Gattungen, ihre Konzeptualisierung und ihre Evolution. Damit gerät das Prekäre nicht allein der »kleinen« Genres, sondern die konstitutive Prekarität des Gattungskonzepts überhaupt in den Blick. Genre,Gattung,Prekarität,Film,Literaturtheorie,Medien,Musik,Kunst,Musikwissenschaft,Allgemeine Literaturwissenschaft,Computerspiele,Kulturwissenschaft,Precarity,Theory of Literature,Media,Music,Art,Musicology,General Literature Studies,Computer Games,Cultural Studies Inhalt Einleitung Alle Genres sind prekär und kein Genre ist prekär, oder: Die Logik des Genres im Genre der (hegelschen) Logik Bohrende Zweifel. Eine Meditation mit Cavell Das Minoritäre als Genre der Revolution Der Witz der Kunst Hubert Fichte und der Roman als Feature Zug um Zug. Christoph Girardets und Matthias Müllers LOCOMOTIVE als sich anbahnendes Genre Prekäre Reisen Das missratene Kind. Zur Ästhetik westdeutscher Familienserien der 1960er Jahre Un/doing Woman. Zum Verhältnis von Gender und Genre am Beispiel von MISS CONGENIALITY Hybridität der Gattungen. Schlagerfilm / Filmschwank / Schlagerfilmschwank Dynamik in einem statischen Korsett. Das Beispiel der A-Cappella-Tradition Barbershop Harmony The Evolution of Corporate Sponsorship in Sensitive Cultural Spheres in the early 21st Century. Lessons from a Culture-Producing Marketing Unit Game Genres. Die Unordnung der Computerspiele Autorinnen und Autoren
Ist von Gattungen die Rede, so sind hiermit meist stabile Kategorien wie Oper, Roman oder Western gemeint. Der Einheit und Stabilität von Gattungen erwachsen jedoch Gefahren aus zwei historischen Kräften: Zum einen kann die kulturelle Evolution über sie hinweggehen und sie obsolet werden lassen. Zum anderen sind wissenschaftliche Klassifizierungen ästhetischer Erscheinungen nicht unveränderlich.Indem sie das Marginale, Periphere und Prekäre fokussieren, werfen die Beiträge des Bandes ein anderes Licht auf die Gattungen, ihre Konzeptualisierung und ihre Evolution. Damit gerät das Prekäre nicht allein der »kleinen« Genres, sondern die konstitutive Prekarität des Gattungskonzepts überhaupt in den Blick.
Whenever we speak of genres, we usually mean stable categories like opera, the novel or the Western. However from the unity and stability of genres, dangers grow out of two historical forces: on the one hand, cultural evolution can move past them and make them obsolete. On the other hand, academic classifications of aesthetic manifestations are not immutable. Since they focus on the marginal, peripheral and precarious, the essays in this collection throw new light on genres, their conceptualization and their evolution. With this, the precarious moves into view, not just the precarity of »minor« genres, but the precarity of the concept of genre as such.