Praxisbuch: Politische Interessenvermittlung: Instrumente - Kampagnen - Lobbying (German Edition)
معرفی کتاب «Praxisbuch: Politische Interessenvermittlung: Instrumente - Kampagnen - Lobbying (German Edition)» نوشتهٔ Dominik Meier (auth.), Jörg Rieksmeier (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Inwiefern ist es legitim oder gar notwendig, sich am politischen Diskurs zu beteiligen? Die Politikberatung etabliert sich allmählich in Deutschland als eigenständiges Berufsbild. Denn, wie in anderen westlichen Demokratien, verschwimmen auch hierzulande zunehmend die Konturen von Parteien und Verbänden. Als Folge treten die Einzelinteressen auf dem politischen Parkett stärker in den Vordergrund. Dieses Buch gewährt Einblicke in das "Handwerk" der politischen Kommunikation. Instrumente und Kampagnen veranschaulichen die professionelle Gestaltung des politischen Umfeldes. Erfahrungen und Einschätzungen von politischen Entscheidern und Lobbyisten geben Einblicke hinter die Kulissen der Interessenvermittlung. Front Matter....Pages 1-21 Front Matter....Pages 22-26 Positionierung und Profilbildung für Organisationen und Entscheidungsträger....Pages 27-33 Von der Pflicht zur Kür — Integriertes Corporate Citizenship....Pages 34-43 Reputation durch Corporate Social Responsibility....Pages 44-50 Stakeholder Management....Pages 51-57 Integrierte Kommunikation — Akzente durch paneuropäische Netzwerkstrategie....Pages 58-61 Public Communications....Pages 62-69 Medienresonanzanalyse zur PR-Evaluation....Pages 70-77 Politisches Krisenmanagement aus Unternehmenssicht....Pages 78-88 Issues Management....Pages 89-94 Transparente Public Affairs — Die Politische Mediation....Pages 95-105 Public Affairs — Rechtsberatung zum frühest möglichen Zeitpunkt....Pages 106-111 Strategische Allianzen....Pages 112-118 Der Politische Salon....Pages 119-127 Blogs & Personal Publishing — Die Macht der Vielen....Pages 128-136 Front Matter....Pages 137-142 Kultur braucht Mut zum eigenen Profil....Pages 143-153 Recyclingpapier bekommt eine Lobby....Pages 154-160 Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“....Pages 161-165 Dialoginitiative der europäischen Aluminiumindustrie....Pages 166-170 Kampagne gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus....Pages 171-175 Kampagne für moderne Krebsdiagnose und gegen „Zweiklassenmedizin“....Pages 176-181 Front Matter....Pages 137-142 „Adlerauge“ — Dialogkommunikation für Reformen in Deutschland....Pages 182-189 „Feel free to say no“: Eine Imagekampagne für die Marke „Nichtrauchen“....Pages 190-195 e-mission 55 — Flagge zeigen für den Klimaschutz....Pages 196-201 Nichts für Flaschen — Verpackungshersteller gegen Einwegpfand....Pages 202-213 Front Matter....Pages 214-217 Interessenvertretung im Deutschen Bundestag....Pages 218-222 Ford und die Interessenvertretung in Deutschland....Pages 223-228 Interessenvertretung in der deutschen Gesundheitspolitik....Pages 229-233 Interessenvertretung im Europäischen Parlament....Pages 234-238 Bayer und gentechnisch veränderte Nahrungsmittel in Europa....Pages 239-243 Interessenvertretung für die Umwelt....Pages 244-251 Back Matter....Pages 252-258 Legitimität der politischen Kommunikation? Günter Bentele, Universität Leipzig 1 Legitimität des politischen Systems und zwei Typen politischer Kommunikation Wir leben in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft und beauftragen unsere Po- tikverantwortlichen durch Wahlen damit, Entscheidungen zu treffen und diese am - meinwohl auszurichten. So die normativ-theoretische Vorstellung. Gleichzeitig offenbart sich ein Dilemma der modernen westlichen (Medien-)Demokratien: Entspricht die Politik unserem Willen und ist sie in der Lage, die Probleme zu lösen, so wird keiner die Legiti- tät des politischen Systems und seiner Verfahren bestreiten wollen. Doch was, wenn in - ner Gesellschaft verschiedene Ziel- und Wertvorstellung nicht in Einklang zu bringen sind und dennoch das Wohlergehen der gesamten Gesellschaft davon abhängt? Was, wenn sich die notwendigen politischen Auseinandersetzungen in der Medienarena als personalisierte Kämpfe zeigen, die zu kommentieren sich sicher immer eine Reihe von gesellschaftlichen Akteuren berufen fühlen? Funktioniert die medienvermittelte politische Kommunikation oder weist sie Defizite auf? Sind auch die Kommunikationsmittel und –verfahren, die sich zwischen Politik und Gesellschaft entwickelt haben, ebenso legitim wie z. B. die Wahlv- fahren? Sollte die Kommunikation, der Dialog zwischen Gesellschaft und Politik neu g- taltet, intensiviert oder auch gedämpft werden? Wer sollte und wer darf an der gese- schaftlichen und politischen Meinungsbildung und an den entsprechenden kommunikativen Aktivitäten mitwirken? Die Parteien wirken laut Grundgesetz an der politischen Willensbildung mit. Ebenfalls aber stellen Verbände, Kirchen, Gewerkschaften, NGOs und andere Interessengruppen eine wichtige und legitime politische Kraft dar, vor allem dann, wenn es ihnen gelingt, das - samtinteresse der organisierten Mitglieder zu repräsentieren. Inwiefern ist es legitim oder gar notwendig, sich am politischen Diskurs zu beteiligen?Die Politikberatung etabliert sich allmahlich in Deutschland als eigenstandiges Berufsbild. Erfahrungen und Einschatzungen von politischen Entscheidern und Lobbyisten geben Einblicke hinter die Kulissen der Interessenvermittlung.
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